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Verlängerung des Aktionsprogramms „Mehrgenerationenhäuser“

Verlängerung des Aktionsprogramms „Mehrgenerationenhäuser“

2. Juli 2014 | Kategorie: Allgemein

Heute hat das Bundeskabinett den Entwurf für den Bundeshaushalt 2015 beschlossen. Darin enthalten ist auch die Fortsetzung der Förderung des Aktionsprogramms „Mehrgenerationenhäuser“, welches ursprünglich Ende 2014 auslaufen sollte. Der Bund stellt 16 Millionen Euro zur Verfügung und sichert somit die Finanzierung der 449 teilnehmenden Mehrgenerationenhäuser für 2015. Die SPD-Bundestagsfraktion hat sich bereits frühzeitig für eine Fortführung des Aktionsprogramms eingesetzt. Umso mehr freue ich mich nun über diesen Entschluss!

Mehrgenerationenhäuser tragen als Begegnungsort für Menschen aller Generationen zu mehr Verständnis und einem besseren sozialen Miteinander bei. Hier wird Integration gelebt, freiwilliges Engagement gefördert und ein wichtiger Beitrag zur gesellschaftlichen Teilhabe geleistet. Wie Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig anmerkte, helfen Mehrgenerationenhäuser darüber hinaus, die Folgen des demografischen Wandels aktiv zu gestalten. Dies wird in unserer stets älter und bunter werdenden Gesellschaft immer wichtiger.

Um das integrative Potential der Mehrgenerationenhäuser langfristig nutzen zu können, strebt das Bundesfamilienministerium eine nachhaltige Sicherung an. In Zusammenarbeit mit den Ländern und Kommunen sollen die Häuser dauerhaft als Teil unseres Gesellschaftsbildes etabliert werden.

In Hamburg gibt es vier Mehrgenerationenhäuser: Während die Mehrgenerationenhäuser Billstedt und Nachbarschatz e.V. den Fokus auf Alter und Pflege, Integration und Bildung sowie haushaltsnahe Dienstleistungen legen, ist das Mehrgenerationenhaus FLAKS auf Frauen ausgerichtet. Das Mehrgenerationenhaus Brügge bezeichnet sich selbst als ein „Haus für Alle“. Auch die Hamburger Einrichtungen profitieren von der Verlängerung des Aktionsprogramms. Dass ihnen auch über 2014 hinaus finanzielle Unterstützung widerfahren wird ist ein tolles Zeichen der Wertschätzung und wichtig für Hamburgs zivilgesellschaftliches Engagement in diesem Bereich.

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