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	<title>Aydan Özoguz (SPD Hamburg) &#187; Umwelt</title>
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		<title>Atomausstieg ist noch keine Energiewende</title>
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		<pubDate>Thu, 30 Jun 2011 16:01:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Aydan Özoguz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Positionen & Debatten]]></category>
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		<description><![CDATA[Mit der Vorlage des Energiepakets haben die Bundesregierung und die sie tragende Koalition eine Kehrtwende in der Energiepolitik vollzogen. Schwarz-Gelb kehrt mit geringf&#252;gigen &#196;nderungen zur&#252;ck zum rotgr&#252;nen Atomausstieg aus dem Jahr 2000. Wir begl&#252;ckw&#252;nschen Union und FDP dazu, dass sie jetzt wieder auf dem energiepolitischen Stand von vor elf Jahren sind. Ich habe dem Gesetz [...]]]></description>
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<div id="attachment_4473" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><a href="http://oezoguz.de/wp-content/uploads/2011/06/globus.gif" rel="shadowbox[post-4472];player=img;"><img class="size-full wp-image-4473 " title="globus" src="http://oezoguz.de/wp-content/uploads/2011/06/globus.gif" alt="" width="150" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">Unsere Erde braucht die Energiewende hin zu 100% Erneuerbare Energien - mit schwarz-Gelb kaum zu schaffen</p></div>
<p>Mit der Vorlage des Energiepakets haben die Bundesregierung und die sie tragende Koalition eine Kehrtwende in der Energiepolitik vollzogen. Schwarz-Gelb kehrt mit geringf&#252;gigen &#196;nderungen zur&#252;ck zum rotgr&#252;nen Atomausstieg aus dem Jahr 2000. <strong>Wir begl&#252;ckw&#252;nschen Union und FDP dazu, dass sie jetzt wieder auf dem energiepolitischen Stand von vor elf Jahren sind</strong>. Ich habe dem Gesetz zum Atomausstieg zugestimmt.</p>
<p>Die Bundesregierung muss sich an der damaligen Umsetzung des Ausstiegs messen lassen: Der von SPD und Gr&#252;nen umgesetzte Atomausstieg war rechtssicher, verfassungsfest, frei von Entsch&#228;digungsleistungen und wurde nicht beklagt. Zudem folgte er dem &#252;berwiegenden Willen in der deutschen Bev&#246;lkerung. Allein mit einem Ausstieg aus der Atomenergie ist die Energiewende<br />
noch lange nicht erreicht. Vielmehr w&#228;re es jetzt notwendig, in vielen Bereichen den von SPD und Gr&#252;nen eingeleiteten Umbau unseres Energiesystems hin zu einem sicheren, bezahlbaren und nachhaltigen Energiedienstleistungssystem fortzusetzen. Doch mit der heutigen Verabschiedung des Gesetzespakets haben die Regierungsfraktionen den entgegengesetzten und damit falschen Weg eingeschlagen. Darum habe ich hier mein Veto eingelegt und wie meine Kolleginnen und Kollegen der SPD-Bundestagsfraktion die unausgegorenen Gesetzentw&#252;rfe von Schwarz-Gelb abgelehnt.</p>
<p>Schwarz-Gelb hat bewusst darauf verzichtet, in einem breiten Konsens fraktions&#252;bergreifend die Eckpunkte f&#252;r den Schl&#252;sselsektor Energie festzulegen. <strong>Ein politischer und gesellschaftlicher Energiekonsenses wurde damit verhindert</strong>. Dabei w&#228;re ein solcher Konsens ein wichtiger Schritt, die Akzeptanz bei den Menschen f&#252;r wichtige Infrastrukturprojekte wie Stromnetze, Speicher oder Erneuerbare-Energien-Anlagen zu erh&#246;hen. Hierdurch besteht die Gefahr, dass die mit dem Netzausbaubeschleunigungsgesetz angestrebte Beschleunigung des Stromnetzausbaus verfehlt wird.</p>
<p>Die von der FDP im Wirtschaftsausschuss vertretene Auffassung, dass die SPD den Gesetzen nur zuzustimmen brauche und schon sei doch ein Konsens erreicht, zeigt klar, dass die Regierungsfraktionen entgegen &#246;ffentlicher Erkl&#228;rungen nie an einer partei&#252;bergreifenden Einigung interessiert waren. Die heute beschlossenen <strong>Novellen des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) und des Energiewirtschaftsgesetzes (EnWG) behindern den Ausbau der Erneuerbaren Energien und schaden dem Industriestandort Deutschland. </strong>Die mit dem EEG beschlossene Einf&#252;hrung der sogenannten Marktpr&#228;mie wird das EEG f&#252;r die Verbraucher teurer machen ohne die dringend n&#246;tige Entwicklung von Speichern und Verbundanlagen zur Verstetigung der Einspeisung anzureizen. Dies und die K&#252;rzung des Gr&#252;nstromprivilegs behindern die notwendige Markt- und Systemintegration der Erneuerbaren Energien. Diese Einsch&#228;tzung wurde auch von den Experten bei der Anh&#246;rung zum EEG im Deutschen Bundestag geteilt. Das schwarz-gelbe EEG: weniger Kilowattstunden f&#252;r mehr Geld.</p>
<p>Im EnWG h&#228;tten CDU/CSU und FDP die Chance gehabt, eine seit Jahren diskutierte angemessene Verg&#252;tung der von den stromintensiven bereitgestellten zu- und abschaltbaren Lasten festzuschreiben. Denn im Zuge des Ausbaus der h&#228;ufig fluktuierenden Erneuerbaren Energien gewinnt die Bedeutung der zu- und abschaltbaren Lasten f&#252;r die Netzstabilit&#228;t eine wachsende Bedeutung. Doch wieder einmal lassen die selbsterkl&#228;rten schwarz-gelben Wirtschaftsfreunde die Unternehmen im Stich.</p>
<p>Bei der<strong> energetischen Sanierung im Wohnungsbau</strong> bleibt die Bundesregierung hinter den Erfolgen der letzten Legislaturperiode zur&#252;ck. Die vorgesehenen Instrumente sind unzureichend konzipiert, unterfinanziert und sozial unausgewogen. <strong>Sie verschrecken die Mieter </strong>und lassen die Vermieter und Investoren ohne klare Signale. Es zeigt sich, dass die von der Bundesregierung anl&#228;sslich der Atom-<br />
Katastrophe in Japan in panischer Eile zusammengewerkelten Gesetzesnovellen den notwendigen Umbau unseres Energiesystems behindern. Diese Eile ist auch dem Wunsch der Regierung geschuldet, das<br />
Thema Energie aus der &#246;ffentlichen Diskussion zu nehmen. Doch das wird ihr schon deshalb nicht gelingen, weil sich schnell zeigen wird, dass die f&#252;r den Systemumbau notwendigen Investitionen in erneuerbare und konventionelle Kraftwerkskapazit&#228;ten sowie Netze auf sich warten lassen und die Systemstabilit&#228;t auf der Strecke bleibt.</p>
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		<title>Atomkraft &#8211; bitte abschalten</title>
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		<pubDate>Wed, 07 Jul 2010 15:38:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Aydan Özoguz</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Heute fand im Umweltausschuss des Deutschen Bundestages eine &#246;ffentliche Anh&#246;rung von Experten zum Thema &#8220;Atomausstieg beschleunigen &#8211; Strommarkt zukunftsf&#228;hig entwickeln&#8221; statt. Dort forderte die SPD-Bundestagsfraktion die Bundesregierung erneut auf, endlich die sinnlose Diskussion &#252;ber Laufzeitverl&#228;ngerungen f&#252;r veraltete, gef&#228;hrliche Atomkraftwerke zu beenden. Die Sachverst&#228;ndigenanh&#246;rung zeigte, dass die Energiebranche, insbesondere die kleinen und mittelst&#228;ndischen Unternehmen, durch die [...]]]></description>
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<div id="attachment_2372" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><a href="http://oezoguz.de/wp-content/uploads/2010/07/Umwelt1.jpg" rel="shadowbox[post-2370];player=img;"><img class="size-full wp-image-2372" title="Umwelt" src="http://oezoguz.de/wp-content/uploads/2010/07/Umwelt1.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">© Dirk Schmidt/ pixelio.de</p></div>
<p>Heute fand im Umweltausschuss des Deutschen Bundestages eine &#246;ffentliche Anh&#246;rung von Experten zum Thema &#8220;Atomausstieg beschleunigen &#8211; Strommarkt zukunftsf&#228;hig entwickeln&#8221; statt.</p>
<p>Dort forderte die SPD-Bundestagsfraktion die Bundesregierung erneut auf, endlich die sinnlose Diskussion &#252;ber Laufzeitverl&#228;ngerungen f&#252;r veraltete, gef&#228;hrliche Atomkraftwerke zu beenden. Die Sachverst&#228;ndigenanh&#246;rung zeigte, dass die Energiebranche, insbesondere die kleinen und mittelst&#228;ndischen Unternehmen, durch die Laufzeitdebatte unn&#246;tig verunsichert wird. Dies f&#252;hrt bereits jetzt zu Investitionszur&#252;ckhaltung.<br />
Der Sachverst&#228;ndige Stephan Weil (Pr&#228;sident des Verbandes kommunaler Unternehmen VKU) spricht davon, dass &#8220;schon heute Bremsspuren zu sehen&#8221; seien. F&#252;r Investitionen br&#228;uchte man klare Spielregeln. Die h&#228;tte es bisher gegeben, jetzt seien diese aber in Frage gestellt.</p>
<p>Insbesondere Investitionen im Bereich der flexiblen Grundlast drohen auszubleiben. Dies ist besonders problematisch, da nach Ansicht mehrerer Sachverst&#228;ndiger der Kraftwerkspark in Zukunft deutlich flexibler reagieren k&#246;nnen m&#252;sse. So betonte Prof. Dr. Leprich, dass wir &#8220;mit dem Ausbau der Erneuerbaren die Grundlastwelt verlassen&#8221; w&#252;rden. Auch der bereits bestehende Kraftwerksbestand m&#252;sse flexibler werden.<strong> Atomkraftwerke erf&#252;llten diese Anforderungen jedoch nicht in ausreichendem Ma&#223;e</strong>.</p>
<p>Selbst der Vertreter des Atomkraftwerksbetreibers RWE, Rolf Martin Schmitz, gab zu, dass Atomreaktoren kurzfristig nur auf minimal 60 Prozent Laufleistung abgeregelt werden k&#246;nnen. Erstaunlicherweise erkannte er aber keinen Systemkonflikt zwischen Atom und Erneuerbaren mehr, obwohl gerade die AKW-Betreiber noch vor Jahren mit Hinweis auf einen solchen Systemkonflikt die Vorrangregelung f&#252;r die Erneuerbaren bek&#228;mpft hatten.</p>
<p>Interessant&#8230;</p>
<p>Eins ist sicher: Die Reaktoren werden in Zukunft immer unsicherer. Die Belastung durch h&#228;ufigeres Hoch- und Runterfahren wird zu einer schnelleren Materialerm&#252;dung f&#252;hren. Der Sachverst&#228;ndige Rainer<br />
Baake (Deutsche Umwelthilfe) bezeichnete die sieben &#228;ltesten AKW als gr&#246;&#223;te Bedrohung, die es in Deutschland gebe. Da die Stromproduktionskapazit&#228;ten dieser besonders unsicheren Kraftwerke ungef&#228;hr der Strommenge entspricht, die jedes Jahr exportiert wird, fragt Herr Baake zu Recht, wie die Bundesregierung es rechtfertige, eine solche Bedrohung f&#252;r die Bev&#246;lkerung zu verl&#228;ngern, nur um Strom exportieren zu k&#246;nnen. Dass aber das Sicherheitsbed&#252;rfnis der Bev&#246;lkerung und Klimaschutz die AKW-Betreiber nicht vorrangig interessiert, zeigt eine Aussage von RWE-Vorstand Schmitz: Aus Kostengr&#252;nden sollen als Schattenkraftwerke f&#252;r die Erneuerbaren insbesondere die ganz alten abgeschriebenen Kraftwerke genutzt werden.</p>
<p>Im &#220;brigen best&#228;tigte selbst der von der FDP benannte Sachverst&#228;ndige Prof. Dr. Justus Haucap, dass Laufzeitverl&#228;ngerungen den Wettbewerb auf dem Energiemarkt schw&#228;chen w&#252;rden.<br />
Die SPD-Bundestagsfraktion schlie&#223;t sich der Forderung von Stephan Weil an: Die Bundesregierung sollte nicht die Vergangenheit verl&#228;ngern, sondern den Weg in die Zukunft verk&#252;rzen. Atomkraftwerke geh&#246;ren abgeschaltet!</p>
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		<title>Sachverst&#228;ndigenrat f&#252;r Umweltfragen demontiert Schwarz-Gelbes Energiekonzept im Umweltausschuss</title>
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		<pubDate>Thu, 06 May 2010 08:56:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Aydan Özoguz</dc:creator>
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		<category><![CDATA[SPD-Bundestagsfraktion]]></category>
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		<description><![CDATA[Ohrfeige vom Beratungsgremium der Bundesregierung: Eine sichere und umweltfreundliche Stromversorgung aus vollst&#228;ndig regenerativen Energien im Jahre 2050 ist mit Sicherheit erreichbar. Diese Kernaussage trug der Sachverst&#228;ndigenrat f&#252;r Umweltfragen (SRU) am 5. Mai im Unweltausschuss des Deutschen Bundestages vor. Eine aktuelle Studie des SRU unterstreicht die SPD-Forderung nach einer umfassenden Energiewende in Deutschland. F&#252;r eine fl&#228;chendeckende [...]]]></description>
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<div id="attachment_1686" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><a href="http://oezoguz.de/wp-content/uploads/2010/05/Umwelt.jpg" rel="shadowbox[post-1684];player=img;"><img class="size-full wp-image-1686" title="Umwelt" src="http://oezoguz.de/wp-content/uploads/2010/05/Umwelt.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">© Dirk Schmidt/ pixelio.de</p></div>
<p>Ohrfeige vom Beratungsgremium der Bundesregierung: Eine sichere und umweltfreundliche Stromversorgung aus vollst&#228;ndig regenerativen Energien im Jahre 2050 ist mit Sicherheit erreichbar. Diese Kernaussage trug der Sachverst&#228;ndigenrat f&#252;r Umweltfragen (SRU) am 5. Mai im Unweltausschuss des Deutschen Bundestages vor. Eine <a href="http://www.umweltrat.de/cae/servlet/contentblob/1001596/publicationFile/63817/2010_05_Stellung_15_erneuerbareStromversorgung.pdf" target="_blank">aktuelle Studie des SRU</a> unterstreicht die SPD-Forderung nach einer umfassenden Energiewende in Deutschland. F&#252;r eine fl&#228;chendeckende Umstellung der Energieversorgung braucht es aber starken politischen Willen. Leider l&#228;sst die derzeitige Bundesregierung diesen Willen auf breiter Front vermissen.</p>
<p>Im Gegenteil, gerade die in den letzten Tagen bekannt gewordenen K&#252;rzungen im Bereich zukunftstr&#228;chtiger Umwelttechnologien (insbesondere die drastischen Einsparungen im Bereich der Photovoltaik) zeigen, in welche Richtung sich die schwarz-gelbe Regierung von den Lobbyisten der (Atom-)Energiekonzerne treiben l&#228;sst.</p>
<p>Klar ist: Die nutzbaren Potenziale aus Erneuerbaren Energien erlauben es bereits mit den heute verf&#252;gbaren Technologien, die errechneten maximalen Nachfragemengen zu jeder Zeit zu befriedigen und Versorgungssicherheit umfassend zu gew&#228;hrleisten. Langfristig liegen die Kosten einer regenerativen Stromversorgung damit noch unter denen einer konventionellen Erzeugung.</p>
<p>Das Gutachten des SRU entlarvt eindeutig die M&#228;r von einer Notwendigkeit der Atomenergie in der deutschen Energieversorgung. Zweifelsfrei halten die Wissenschaftler fest, dass weder die Atomkraft, noch ein Ausbau etwa von Kohlekraftwerken f&#252;r die Erreichung einer sicheren Stromversorgung im Jahre 2050 n&#246;tig sei. Die geplante Laufzeitverl&#228;ngerung von Atomkraftwerken ist laut Sachverst&#228;ndigenrat mit einem &#220;bergang auf regenerative Vollversorgung im Jahre 2050 grunds&#228;tzlich nicht vereinbar und behindert den notwendigen Ausbau der Erneuerbaren Energien.</p>
<p>An diesen Aussagen muss sich die schwarz-gelbe Bundesregierung in den kommenden Wochen und Monaten messen lassen, wenn es um die Frage einer zukunftsf&#228;higen Energieversorgung in Deutschland geht. Jetzt – schon heute – m&#252;ssen die notwendigen Anstrengungen unternommen werden und die innovativen Technologien und Projekte weiter gef&#246;rdert werden. Andernfalls droht nicht nur eine steigende Abh&#228;ngigkeit von fossilen Brennstoffen, sondern auch ein Verlust der technologischen F&#252;hrerschaft und der Arbeitspl&#228;tze in dieser Wachstumsbranche an Konkurrenten aus anderen Teilen der Welt. Die Bundesregierung w&#228;re daher in mehrfacher Hinsicht gut beraten, sich den Feststellungen des Sachverst&#228;ndigenrates anzuschlie&#223;en und diese in konkrete Politik umzusetzen.</p>
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		<title>Aus f&#252;r F&#246;rderprogramme gef&#228;hrdet Klimaschutz und Arbeitspl&#228;tze im Handwerk</title>
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		<pubDate>Tue, 04 May 2010 08:37:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Aydan Özoguz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Positionen & Debatten]]></category>
		<category><![CDATA[schwarz-gelb]]></category>
		<category><![CDATA[Umwelt]]></category>

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		<description><![CDATA[Jetzt ist es amtlich! Das Bundesumweltministerium (BMU) hat best&#228;tigt, dass durch die Haushaltssperre das Marktanreizprogramm und die Vorhaben der Klimaschutzinitiative sofort gestoppt werden m&#252;ssen und die damit verbundenen Folgen f&#252;r das Handwerk dargestellt. Damit sind meine schlimmsten Bef&#252;rchtungen eingetroffen. Wohl auch einmalig: Das BMU, geleitet von Minister R&#246;ttgen (CDU), beschuldigt das Bundesfinanzministerium, geleitet von Minister [...]]]></description>
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<div id="attachment_1619" class="wp-caption alignleft" style="width: 260px"><a href="http://oezoguz.de/wp-content/uploads/2010/05/Fabrikruine.bmp" rel="shadowbox[post-1618];player=img;"><img class="size-full wp-image-1619" title="Fabrikruine" src="http://oezoguz.de/wp-content/uploads/2010/05/Fabrikruine.bmp" alt="(c) N. Strenge" width="250" height="250" /></a><p class="wp-caption-text">© N. Strenge</p></div>
<p>Jetzt ist es amtlich! Das Bundesumweltministerium (BMU) hat best&#228;tigt, dass durch die Haushaltssperre das Marktanreizprogramm und die Vorhaben der Klimaschutzinitiative sofort gestoppt werden m&#252;ssen und die damit verbundenen Folgen f&#252;r das Handwerk dargestellt. Damit sind meine schlimmsten Bef&#252;rchtungen eingetroffen.</p>
<p>Wohl auch einmalig: Das BMU, geleitet von Minister R&#246;ttgen (CDU), beschuldigt das Bundesfinanzministerium, geleitet von Minister Sch&#228;uble (CDU)!<br />
Warum geht es konkret? F&#252;r Solarkollektoren, Biomasseheizungen und W&#228;rmepumpen werden ab sofort keine Investitionszusch&#252;sse mehr gew&#228;hrt – trotz aller Bekenntnisse zu mehr Umwelt- und Klimaschutz. Mit den F&#246;rderantr&#228;gen, die in diesem Jahr bereits eingegangen sind, sind die f&#252;r 2010 noch zur Verf&#252;gung stehenden F&#246;rdermittel bereits aufgebraucht. Laut BMU werden ab sofort auch keine neuen F&#246;rderantr&#228;ge mehr entgegengenommen. Damit wird das Vertrauensverh&#228;ltnis zwischen Handwerkern und Kunden zerst&#246;rt.</p>
<p>Wieder einmal sehen wir: Umweltschutz geht nur mit der SPD! Unter einer Bundesregierung mit sozialdemokratischen Ministern w&#228;re dies nie passiert.</p>
<p>Meine Bef&#252;rchtung: Viele B&#252;rger haben im Vertrauen auf eine staatliche F&#246;rderung einen Auftrag zur baulichen Verbesserung der Klimabilanz ihrer Immobilie erteilt und ihre Finanzierung darauf ausgerichtet. Viele werden sauer sein und nicht verstehen, dass diese Zusagen nun nicht mehr gelten. Zu Recht: Die Klima-Kanzlerin Merkel ist auf ganzer Linie umgefallen!</p>
<p>Nach Aussage des BMU hat die Mittelsperrung auch Auswirkungen auf die Programme der Nationalen Klimaschutzinitiative. Das F&#246;rderprogramm f&#252;r kleine Anlagen der Kraft-W&#228;rme-Kopplung (Mini-KWK) und das Programm zur F&#246;rderung von Klimaschutzprojekten in Kommunen m&#252;ssen sogar r&#252;ckwirkend gestoppt werden, da schon mit den bereits bewilligten Antr&#228;gen das Budget f&#252;r 2010 voll ausgesch&#246;pft wird. R&#252;ckwirkend hei&#223;t, dass Antr&#228;ge, die aus dem vergangenen Jahr vorliegen und noch nicht bewilligt worden sind, nicht mehr genehmigt werden.</p>
<p>Selbst wenn es zu einem sp&#228;teren Zeitpunkt wieder zu einer Entsperrung der Haushaltsmittel kommen sollte, w&#252;rde es Wochen dauern, bis neue Auftr&#228;ge erteilt und F&#246;rderantr&#228;ge gestellt und bewilligt werden k&#246;nnten. Schwarzgelb l&#228;sst die F&#246;rderprogramme f&#252;r erneuerbare Energien ausbluten und gef&#228;hrdet bundesweit hundertausende Jobs – auch in Hamburg sind dadurch Besch&#228;ftigte von Arbeitslosigkeit und Kurzarbeit bedroht.</p>
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		<title>Gegen Atomenergie</title>
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		<pubDate>Thu, 10 Sep 2009 07:54:24 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Atomausstieg]]></category>
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		<description><![CDATA[Der Druck f&#252;r den Atomausstieg w&#228;chst. Mit einem Manifest mobilisiert jetzt der BUND gegen die Verl&#228;ngerung der AKW-Laufzeiten. Unterst&#252;tzt durch 373 Bundestagskandidaten &#8211; auch von CDU, CSU und FDP. In dem Manifest, das in der S&#252;ddeutschen Zeitung ver&#246;ffentlicht wurde, ruft der BUND dazu auf, am 27. September gegen eine Politik zur Verl&#228;ngerung von AKW-Laufzeiten zu [...]]]></description>
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<p><img class="alignleft size-full wp-image-43" title="Aydan &#214;zoguz - Atomausstieg 2009" src="http://oezoguz.de/wp-content/uploads/2009/09/Aydan-&#214;zoguz-Atomausstieg-2009.jpg" alt="Aydan &#214;zoguz - Atomausstieg 2009" width="231" height="325" />Der Druck f&#252;r den Atomausstieg w&#228;chst. Mit einem Manifest mobilisiert jetzt der BUND gegen die Verl&#228;ngerung der AKW-Laufzeiten. Unterst&#252;tzt durch 373 Bundestagskandidaten &#8211; auch von CDU, CSU und FDP.</p>
<p>In dem Manifest, das in der S&#252;ddeutschen Zeitung ver&#246;ffentlicht wurde, ruft der BUND dazu auf, am 27. September gegen eine Politik zur Verl&#228;ngerung von AKW-Laufzeiten zu stimmen. Unterst&#252;tzt wird der Aufruf auch von 373 Direktkandidaten aller Parteien, unter anderem auch Brigitte Zypries und Sigmar Gabriel.</p>
<p>Und die Allianz gegen einen Ausstieg aus dem Atomausstieg wird zunehmend breiter. &#8220;Tausende B&#252;rgerinnen und B&#252;rger haben das Anti-Atom-Manifest inzwischen unterschrieben&#8221;, sagt Olaf Bandt, Direktor Politik und Kommunikation des BUND. Dass vor den Wahlen auch Vertreterinnen und Vertreter konkurrierender Parteien gemeinsam gegen Laufzeitverl&#228;ngerungen votieren, wertet er als &#8220;Lichtblick f&#252;r die Zukunft der Energiepolitik in unserem Lande&#8221;. Denn es gebe viele gute Gr&#252;nde gegen die Atomkraft, aber keine daf&#252;r. &#8220;Atomkraft ist mit extremen Risiken verbunden und verz&#246;gert den notwendigen Ausbau der erneuerbaren Energien&#8221;, so Brandt.</p>
<p>Kohl-Regierung: Gutachter politisch unter Druck gesetzt?<br />
Ein Schlaglicht auf den laxen Umgang von Schwarz-Gelb mit der Hochrisikotechnologie werfen indes neue Hinweise aus der Zeit der Kohl-Regierung. Nach Informationen, die der S&#252;ddeutschen Zeitung vorliegen, &#252;bten 1983 die damaligen Minister f&#252;r Forschung und f&#252;r Inneres, Heinz Riesenhuber (CSU) und Friedrich Zimmermann (CDU) massiven Druck auf die Autoren eines wissenschaftlichen Gutachtens aus, das die Eignung von Gorleben als atomares Endlager analysieren sollte. Demnach seien deutliche Warnungen der Experten auf politischen Druck entscheidend entsch&#228;rft worden &#8211; bis hin zu Formulierungsvorschl&#228;gen an zentralen Stellen des Gutachtens.</p>
<p>Nach wie vor wollen Union und FDP radioaktiven M&#252;ll in dem offensichtlich ungeeigneten Salzstock von Gorleben auf Dauer einlagern. Umweltminister Sigmar Gabriel hingegen strebt ein transparentes Erkundungsverfahren nach international anerkannten Ma&#223;st&#228;ben an.</p>
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