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	<title>Aydan Özoguz (SPD Hamburg) &#187; SPD</title>
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	<description>Mitglied des Deutschen Bundestages</description>
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		<title>Mein Jahresr&#252;ckblick 2011</title>
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		<pubDate>Tue, 20 Dec 2011 09:21:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Aydan Özoguz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Hamburg]]></category>
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		<description><![CDATA[Das Weihnachtsfest r&#252;ckt n&#228;her, die letzte Sitzungswoche des Deutschen Bundestages ging am vergangenen Freitag zu Ende. Das ist f&#252;r mich Anlass, das Jahr 2011 noch einmal Revue passieren zu lassen und Ihnen einen kleinen, pers&#246;nlichen R&#252;ckblick zu geben, was ich in diesem Jahr so alles als Bundestagsabgeordnete in Hamburg-Wandsbek, aber auch bundesweit, unternommen habe. 2011 [...]]]></description>
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<p>Das Weihnachtsfest r&#252;ckt n&#228;her, die letzte Sitzungswoche des Deutschen Bundestages ging am vergangenen Freitag zu Ende. Das ist f&#252;r mich Anlass, das Jahr 2011 noch einmal Revue passieren zu lassen und Ihnen einen kleinen, pers&#246;nlichen R&#252;ckblick zu geben, was ich in diesem Jahr so alles als Bundestagsabgeordnete in Hamburg-Wandsbek, aber auch bundesweit, unternommen habe. 2011 war f&#252;r mich pers&#246;nlich ein tolles Jahr, das mit meiner Wahl zur stellvertretenden SPD-Vorsitzenden am 5. Dezember seinen politischen H&#246;hepunkt fand. Auch die SPD kann auf ein gutes Jahr zur&#252;ckblicken, mit gewonnenen Landtagswahlen und daraus resultierend neuen Mehrheitsverh&#228;ltnissen im Bundesrat.</p>
<p><strong>Ich hoffe, dass auch Sie zufrieden auf das Jahr zur&#252;ckblicken k&#246;nnen und w&#252;nsche Ihnen schon jetzt alles Gute, Gesundheit und Erfolg im Jahr 2012.</strong></p>
<p>Das war mein Jahr 2011:</p>
<div id="attachment_5199" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://oezoguz.de/wp-content/uploads/2011/12/2011-01-11-Aydan-in-Walsrode_Klingbeil.jpg" rel="shadowbox[post-5195];player=img;"><img class="size-medium wp-image-5199" title="2011 01 11 Aydan in Walsrode_Klingbeil" src="http://oezoguz.de/wp-content/uploads/2011/12/2011-01-11-Aydan-in-Walsrode_Klingbeil-300x199.jpg" alt="" width="300" height="199" /></a><p class="wp-caption-text">Januar: bei MdB Lars Klingbeil (rechts) in Walsrode.</p></div>
<p>Im <strong>Januar</strong> ging es f&#252;r mich so richtig am 11. los: Ich war zu Gast bei meinem Fraktionskollegen Lars Klingbeil in Walsrode und Rotenburg/W&#252;mme. Drei Tage sp&#228;ter fand die Jahresauftakt-Klausur der SPD-Bundestagsfraktion in Magdeburg statt, wo wir u.a. das aktuelle Integrationskonzept der Fraktion (<a href="http://oezoguz.de/wp-content/uploads/2011/01/SPD-Integrationskonzept.pdf" target="_blank">hier einsehen</a>) beschlossen. Der Januar war in Hamburg nat&#252;rlich gepr&#228;gt von den Vorbereitungen auf die B&#252;rgerschaftswahl, mit dem Landesparteitag am 15. und vielen Veranstaltungen, bei denen ich nach Kr&#228;ften die SPD-Kandidatinnen und Kandidaten unterst&#252;tzt habe, z.B. in Ottensen Gabi Dobusch, die es auch wieder in die B&#252;rgerschaft schaffen sollte, oder Gulfam Malik aus Langenhorn.</p>
<div id="attachment_5200" class="wp-caption alignleft" style="width: 312px"><a href="http://oezoguz.de/wp-content/uploads/2011/12/HamburgWahl..png" rel="shadowbox[post-5195];player=img;"><img class="size-medium wp-image-5200" title="HamburgWahl." src="http://oezoguz.de/wp-content/uploads/2011/12/HamburgWahl.-300x238.png" alt="" width="302" height="242" /></a><p class="wp-caption-text">Februar: Absolute Mehrheit f&#252;r die SPD in Hamburg.</p></div>
<p>Olaf Scholz und die SPD-Hamburg sollten bei der B&#252;rgerschaftswahl am 20.<strong> Februar</strong> triumphieren, mit &#252;ber 48% der W&#228;hlerstimmen konnte die SPD die absolute Mehrheit in der Hamburgischen B&#252;rgerschaft erlagen und regiert seitdem die Freie und Hansestadt – auch mein Mann Michael Neumann als Innensenator steuert seitdem die politischen Geschicke unserer Stadt.</p>
<p>Im <strong>M&#228;rz </strong>verabschiedete der Bundestag das Gesetz gegen Zwangsheiraten, wobei ich in meiner Rede im Bundestag deutlich machte, dass das Gesetz teilweise widerspr&#252;chlich ist, bspw. bei der willk&#252;rlichen Erh&#246;hung der Ehebestandszeit von zwei auf drei Jahre f&#252;r einen eigenen Aufenthaltstitel f&#252;r Opfer von Zwangsheiraten. 	In meinem Wahlkreis Hamburg-Wandsbek war der Monat gepr&#228;gt vom Praxistag Gesundheit, den ich am 29. im Kinderkrankenhaus Wilhelmstift in Rahlstedt absolvierte.</p>
<div id="attachment_5229" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://oezoguz.de/wp-content/uploads/2011/12/2011-03-31-Gruppenbild-Tulpe-Verleihung1.jpg" rel="shadowbox[post-5195];player=img;"><img class="size-medium wp-image-5229" title="2011 03 31 Gruppenbild Tulpe Verleihung" src="http://oezoguz.de/wp-content/uploads/2011/12/2011-03-31-Gruppenbild-Tulpe-Verleihung1-300x199.jpg" alt="" width="300" height="199" /></a><p class="wp-caption-text">M&#228;rz: Verleihung der Hamburger Tulpe.</p></div>
<p>Als Bundestagsabgeordnete ist es wirklich wichtig, direkte Einblicke vor Ort zu bekommen und Gespr&#228;che mit allen Beteiligten – hier eben im Gesundheitskomplex “Krankenhaus” – zu f&#252;hren. Darum der Praxistag, an dem sich bundesweit &#252;ber 200 Politikerinnen und Politiker der SPD aus Bundestag und Landtagen beteiligten. Den M&#228;rz beschloss die Verleihung der Hamburger Tulpe, das ist der Preis der K&#246;rber-Stiftung f&#252;r interkulturellen Gemeinsinn. Ich durfte die Laudatio auf das Projekt SchlauFox halten, das im November auf meinen Vorschlag hin auch die Integrationsmedaille der Bundesregierung erhalten sollte (siehe November!). Ebenfalls am 31. fand in meinem B&#252;rgerb&#252;ro ein Politfr&#252;hst&#252;ck f&#252;r interessierte B&#252;rgerinnen und B&#252;rger statt, die hier alle Fragen, Anregungen und Kritik an ihre Wandsbeker Bundestagsabgeordnete richten konnten. Das Politfr&#252;hst&#252;ck biete ich seitdem immer wieder an – halten Sie Ausschau nach den n&#228;chsten Terminen auf meiner Homepage!</p>
<p>Im<strong> April </strong>hatte ich wieder M&#228;dchen aus Hamburg-Wandsbek zum Girls‘ Day nach Berlin eingeladen, um ihnen meine Arbeit als Abgeordnete zu zeigen. Leider mehr Bewerberinnen als Pl&#228;tze, aber 2 gl&#252;ckliche Wandsbekerinnen fuhren schlie&#223;lich nach Berlin. Aufbauend auf dem Praxistag Gesundheit (29. M&#228;rz) hatte ich dann am 15. im Kulturschloss Wandsbek Prof. Karl Lauterbach, Gesundheitsexperte der SPD-Bundestagsfraktion, zu Gast. Lauterbach informierte &#252;ber die schwarz-gelbe Gesundheitspolitik und stellte unser SPD-Modell der B&#252;rgerversicherung als Alternative vor.</p>
<div id="attachment_5202" class="wp-caption alignleft" style="width: 205px"><a href="http://oezoguz.de/wp-content/uploads/2011/12/2011-05-19-M&#252;nte-und-Aydan.jpg" rel="shadowbox[post-5195];player=img;"><img class="size-medium wp-image-5202" title="Exif_JPEG_PICTURE" src="http://oezoguz.de/wp-content/uploads/2011/12/2011-05-19-M&#252;nte-und-Aydan-195x300.jpg" alt="" width="195" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Mai: M&#252;ntefering zu Gast in Wandsbek.</p></div>
<p>Im <strong>Mai</strong> folgte gleich die zweite Diskussionsveranstaltung von mir im Kulturschloss, diesmal mit Franz M&#252;ntefering. Am 19. diskutierten wir unter dem Motto “&#228;lter – weniger – bunter” mit &#252;ber 100 G&#228;sten &#252;ber den Demographischen Wandel und seine Folgen, aber auch Chancen f&#252;r unsere Gesellschaft.</p>
<p>Aber nicht nur in Hamburg-Wandsbek, sondern auch bundesweit war ich bei Diskussionsveranstaltungen zu Gast, dort stets zur Integrationspolitik. So reiste ich im<strong> Juni </strong>z.B. am 14. nach Saarbr&#252;cken zu Elke Ferner, Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratischer Frauen, und am 16. zur SPD W&#252;rzburg. Es war f&#252;r mich wirklich aufschlussreich, im Jahr 2011 in alle Teile unserer sch&#246;nen Bundesrepublik zu reisen und aufzunehmen, welche Probleme, Herausforderungen und L&#246;sungsm&#246;glichkeiten in der jeweiligen Region bestehen. Man diskutiert in L&#252;neburg (dort war ich bei MdB Kirsten L&#252;hmann am 1.3. zu Gast) oder in Hennigsdorf bei Berlin (dort besuchte ich MdB Angelika Kr&#252;ger-Lei&#223;ner am 4.4.) &#252;ber vollkommen unterschiedliche Fragestellungen und Problematiken, wenn es um Integrationspolitik geht. Mal sind es Schulabbrecher-Quoten, mal Fl&#252;chtlingsfragen, dann wieder Probleme im Kiez, wenn Mittel bei der Stadtentwicklung zusammengek&#252;rzt werden.</p>
<div id="attachment_5203" class="wp-caption alignleft" style="width: 298px"><a href="http://oezoguz.de/wp-content/uploads/2011/12/1384.jpg" rel="shadowbox[post-5195];player=img;"><img class="size-medium wp-image-5203" title="1384" src="http://oezoguz.de/wp-content/uploads/2011/12/1384-300x208.jpg" alt="" width="288" height="199" /></a><p class="wp-caption-text">Juni: Peer Steinbr&#252;ck kam auch nach Wandsbek.</p></div>
<p>Mein Highlight im Juni war eindeutig in Hamburg: Am 22. war Peer Steinbr&#252;ck, Bundesminister a.D., bei meiner dritten gro&#223;en Veranstaltung, diesmal im B&#252;rgersaal Wandsbek. Thema (wie k&#246;nnte es anders sein im ablaufenden Jahr): Finanzpolitik in Zeiten der Euro-Krise. War der B&#252;rgersaal jemals voller als an diesem Tag?</p>
<p>Im<strong> Juli</strong> ging es dann in die parlamentarische Sommerpause des Bundestages, in der ich dann doch so etwas wie zwei Wochen Urlaub machen konnte – das Handy stets in Greifweite, denn unter anderem verlangte das Projekt Zukunft der SPD-Fraktion, bei dem ich den Bereich Integration leite, vollste Aufmerksamkeit und intensive Textarbeit. Auch in der Sommerpause habe ich meine bundesweiten Besuche bei Integrationsprojekten und Fraktionskolleginnen und –kollegen fortgesetzt, u.a in Witten (bei Dortmund) bei MdB Christel Humme am 17. August.</p>
<div id="attachment_5240" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://oezoguz.de/wp-content/uploads/2011/12/2011-08-17-Dortmund-mit-Humme.png" rel="shadowbox[post-5195];player=img;"><img class="size-medium wp-image-5240" title="2011 08 17 Dortmund mit Humme" src="http://oezoguz.de/wp-content/uploads/2011/12/2011-08-17-Dortmund-mit-Humme-300x200.png" alt="" width="300" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">August: Bei Christel Humme in Witten. </p></div>
<p>Im <strong>August</strong> startete gleich zu Beginn der islamische Fastenmonat Ramadan, der f&#252;r mich stets einen vollen Terminkalender mit sich f&#252;hrt: Empf&#228;nge werden gegeben, ich besuchte Moscheen und dann warteten noch die knapp tausend Ramadankarten, die ich zum Ende des Fastenmonats verschicke, auf meine Unterschriften. In dem Monat war ich au&#223;erdem in Verden an der Aller, um im nieders&#228;chsischen Kommunal-Wahlkampf dem B&#252;rgermeisterkandidaten der SPD zu unterst&#252;tzen. Er sollte bei der folgenden Wahl Erfolg haben, herzlichen Gl&#252;ckwunsch auch nochmal von dieser Stelle, lieber Lutz Brockmann. Zu Gast war ich ebenfalls beim Kollegen MdB Michael Hartmann in Mainz zu einer weiteren integrationspolitischen Diskussionsveranstaltung.</p>
<p>Wie gewohnt startete der Bundestag nach der Sommerpause im <strong>September</strong> mit der 1. Lesung des Bundeshaushaltes f&#252;r 2012. In dieser Zeit fieberten schon alle dem Papstbesuch am 22. entgegen. Sollte Papst Benedikt im Bundestag sprechen oder nicht? Ich war in dieser Frage relativ entspannt, ich finde es immer gut, wenn man sich im direkten Kontakt &#252;ber politische oder gesellschaftliche Fragen austauschen kann und die Argumente anderer h&#246;ren kann. Warum dann nicht auch den Papst im Plenum sprechen lassen? Der Papst hielt eine sehr theoretische Rede &#252;ber den Werdegang der Philosophie, alle Bef&#252;rchtungen im Vorfeld, er k&#246;nne &#252;ber heikle politische Themen (Abtreibung, gleichgeschlechtliche Ehe) im Plenarsaal dozieren, zerstreuten sich schnell.</p>
<div id="attachment_5241" class="wp-caption alignleft" style="width: 314px"><a href="http://oezoguz.de/wp-content/uploads/2011/12/IMG_0023.jpg" rel="shadowbox[post-5195];player=img;"><img class="size-medium wp-image-5241" title="IMG_0023" src="http://oezoguz.de/wp-content/uploads/2011/12/IMG_0023-300x225.jpg" alt="" width="304" height="229" /></a><p class="wp-caption-text">Oktober: Mit Sigmar Gabriel bei der ASM. </p></div>
<p>Der <strong>Oktober</strong> stand im Zeichen von 50 Jahren deutsch-t&#252;rkischem Anwerbeabkommen, das am 30. Oktober 1961 geschlossen worden war. Sigmar Gabriel besuchte mit mir am 6. die Arbeitsgemeinschaft selbst&#228;ndiger Migranten (ASM e.V.). Das ist eine Einrichtung in Hamburg, die seit 2007 Unternehmer und Existenzgr&#252;nder mit Migrationshintergrund unterst&#252;tzt und mit Erfolg versucht, diese als Ausbilder f&#252;r das Duale System der Berufsausbildung zu gewinnen. Am 26. sprach ich in der Plenardebatte des Bundestages zu 50 Jahren deutsch-t&#252;rkisches Anwerbeabkommen, am 27. feierte die SPD mit einem gro&#223;en Empfang. Der Hamburger Senat gab ebenfalls einen Empfang anl&#228;sslich des Jubil&#228;ums, am 8. November &#8211; es war eine sch&#246;ne Veranstaltung, die ich im Rathaus moderieren durfte.</p>
<div id="attachment_5242" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://oezoguz.de/wp-content/uploads/2011/12/TCR2011101815_klein.jpg" rel="shadowbox[post-5195];player=img;"><img class="size-medium wp-image-5242" title="SPD-Veranstaltung in Rahlstedt" src="http://oezoguz.de/wp-content/uploads/2011/12/TCR2011101815_klein-300x199.jpg" alt="" width="300" height="199" /></a><p class="wp-caption-text">Oktober: Wolfgang Thierse in Rahlstedt - 50 Jahre Mauerbau.</p></div>
<p>Am 18. Oktober war aber zun&#228;chst Bundestagsvizepr&#228;sident Wolfgang Thierse bei mir in Rahlstedt zu Gast. „Die Mauer – Grenze durch Deutschland“, unter diesem Motto diskutierten Thierse und ich anl&#228;sslich des 50. Jahrestages des Mauerbaus im vollbesetzten Veranstaltungsraum der Rahlstedt Arcaden. Die Diskussionsrunde war gleichzeitig Er&#246;ffnung der gleichnamigen Ausstellung in den Rahlstedt Arcaden. In meinem Berliner B&#252;ro begleitete mich im Oktober im Rahmen der Woche der GewerkschaftsjuniorInnen der SPD-Fraktion Stefan Schad von der IG Metall/Bezirk K&#252;ste. Die Woche der GewerkschaftsjuniorInnen f&#252;hrt die Fraktion jedes Jahr durch, Interessierte junge Gewerkschafter aus Hamburg bitte bei mir melden, dann sind Sie n&#228;chstes Jahr mit dabei!</p>
<div id="attachment_5266" class="wp-caption alignleft" style="width: 316px"><a href="http://oezoguz.de/wp-content/uploads/2011/12/CIMG0074zugeschn3.jpg" rel="shadowbox[post-5195];player=img;"><img class="size-medium wp-image-5266" title="CIMG0074zugeschn" src="http://oezoguz.de/wp-content/uploads/2011/12/CIMG0074zugeschn3-300x243.jpg" alt="" width="306" height="247" /></a><p class="wp-caption-text">November: Auszeichnung f&#252;r Gloria Boateng.</p></div>
<p>Im <strong>November</strong> stieg dann das Medieninteresse an meiner Person rasant an, da der Bundesparteitag der SPD so langsam n&#228;her r&#252;ckte und bekannt wurde, dass ich f&#252;r den Posten der Vizevorsitzenden kandidieren solle. Mehrere Interviews pro Tag, Autorisierung der Zitate nach dem Gespr&#228;ch – es ist schon interessant, wie viel Organisation und Zeitaufwand selbst ein kleiner Zeitungsartikel fordert, ganz zu schweigen von den Fernsehinterviews. Im Sp&#228;therbst nahm auch der Zukunftsdialog der SPD-Bundestagsfraktion an Fahrt auf, mit weiteren Praxistagen und Diskussionsveranstaltungen rund um die Integrationspolitik. Ich war z.B. zu Gast beim Fraktionskollegen Ernst-Dieter Rossmann in Pinneberg und Elmshorn. Sehr gefreut habe ich mich im November &#252;ber die Integrationsmedaille der Bundesregierung f&#252;r SchlauFox und Frau Gloria Boateng aus Hamburg. Ich hatte diese ehrenamtliche, absolut professionelle wie erfolgreiche Initiative, die Jugendliche in Hamburg bei ihrem Schulabschluss unterst&#252;tzt, f&#252;r die Medaille vorgeschlagen. Am 30. erhielt Frau Boateng die Integrationsmedaille im Bundeskanzleramt aus den H&#228;nden von Frau Prof. B&#246;hmer, Integrationsbeauftragte der Bundesregierung.</p>
<div id="attachment_5276" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://oezoguz.de/wp-content/uploads/2011/12/BPT21.jpg" rel="shadowbox[post-5195];player=img;"><img class="size-medium wp-image-5276" title="BPT2" src="http://oezoguz.de/wp-content/uploads/2011/12/BPT21-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Dezember: Bundesparteitag, meine Vorstellungsrede.</p></div>
<p>Im <strong>Dezember</strong> stand f&#252;r mich nat&#252;rlich der SPD-Bundesparteitag im Fokus. Die Delegierten w&#228;hlten mich am 5. mit 87% zur stellvertretenden Parteivorsitzenden – ein gro&#223;e Ehre f&#252;r mich und gro&#223;e Aufgabe zugleich. In meiner kurzen Vorstellungsrede vor der Wahl habe ich deutlich gemacht, dass wir uns dem Thema Integration weniger oberfl&#228;chlich n&#228;hern m&#252;ssen. Weg von Schubladen-Denken oder Begriffen wie Integration oder Multikulti, von denen kaum jemand wei&#223;, was sie jeweils bedeuten sollen und sich jeder seinen Teil denkt. Vom Bundesparteitag 2011 geht das Signal aus, dass wir Sozialdemokraten die n&#228;chste Bundesregierung stellen wollen und werden. Am 12. war ich dann bei der ersten regul&#228;ren Sitzung des Parteivorstandes im Willy-Brandt-Haus.</p>
<p>Insgesamt betrachtet war das Jahr 2011 f&#252;r mich also sehr erfolgreich, abwechslungsreich und stets mit vollem Terminkalender. So kann es auch im n&#228;chsten Jahr weitergehen, wenn ich meine Arbeit als stellvertretende Parteivorsitzende aufnehme, im Bundestag weiter im Familienausschuss, in der Enquete-Kommission „Internet und digitale Gesellschaft“ und als Integrationsbeauftragte der SPD-Bundestagsfraktion wirke und meinen Wahlkreis Hamburg-Wandsbek weiter in Berlin vertreten werde.</p>
<p><strong>Ich freue mich auf die kommenden Aufgaben, w&#252;nsche Ihnen jetzt aber erst einmal ein frohes Weihnachtsfest, einen guten Rutsch und nat&#252;rlich Gesundheit, Erfolg und Zufriedenheit im Jahr 2012</strong>!</p>
<p>Ihre Aydan &#214;zoguz, MdB</p>
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		<title>Zur stellvertretenden SPD-Parteivorsitzenden gew&#228;hlt</title>
		<link>http://oezoguz.de/zur-stellvertretenden-spd-parteivorsitzenden-gewaehlt/5108/</link>
		<comments>http://oezoguz.de/zur-stellvertretenden-spd-parteivorsitzenden-gewaehlt/5108/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 06 Dec 2011 09:28:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Aydan Özoguz</dc:creator>
				<category><![CDATA[SPD-Bundestagsfraktion]]></category>
		<category><![CDATA[SPD]]></category>

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		<description><![CDATA[Auf dem SPD-Bundesparteitag haben mich die Delegierten gestern am 5. Dezember zur stellvertretenden Parteivorsitzenden gew&#228;hlt. Ich danke allen Delegierten f&#252;r das tolle Ergebnis und das gro&#223;e Vertrauen, herzlichen Dank! &#220;ber die Zustimmung von 86,8% der Delegierten habe ich mich sehr gefreut. Vom Bundesparteitag 2011 geht das Signal aus, dass wir Sozialdemokraten die n&#228;chste Bundesregierung stellen [...]]]></description>
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<div id="attachment_5117" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://oezoguz.de/wp-content/uploads/2011/12/BPT2.jpg" rel="shadowbox[post-5108];player=img;"><img class="size-medium wp-image-5117" title="BPT2" src="http://oezoguz.de/wp-content/uploads/2011/12/BPT2-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Bei meiner Vorstellungsrede vor den Delegierten</p></div>
<p>Auf dem SPD-Bundesparteitag haben mich die Delegierten gestern am 5. Dezember zur stellvertretenden Parteivorsitzenden gew&#228;hlt. <strong>Ich danke allen Delegierten f&#252;r das tolle Ergebnis und das gro&#223;e Vertrauen, herzlichen Dank!</strong> &#220;ber die Zustimmung von 86,8% der Delegierten habe ich mich sehr gefreut.</p>
<p>Vom Bundesparteitag 2011 geht das Signal aus, dass wir Sozialdemokraten die n&#228;chste Bundesregierung stellen wollen und werden. Die Leitantr&#228;ge zu den verschiedenen Themen zeigen, dass wir gut aufstellt sind. So z.B. auch im Bereich Bildung und Integration (<a href="http://www.spd.de/aktuelles/Pressemitteilungen/21826/20111205_leitantrag_bildung.html">hier den Leitantrag einsehen</a>). Die gro&#223;e Resonanz auf den Parteitag (&#252;ber 7.500 Besucher, &#252;ber 750 Medienvertreter) haben zur Aufbruchstimmung beigetragen.</p>
<div id="attachment_5116" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://oezoguz.de/wp-content/uploads/2011/12/BPT3.jpg" rel="shadowbox[post-5108];player=img;"><img class="size-medium wp-image-5116" title="BPT3" src="http://oezoguz.de/wp-content/uploads/2011/12/BPT3-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Mit knapp 87% gew&#228;hlt und gleich in der Traube der Gratulanten. </p></div>
<p>In meiner kurzen Vorstellungsrede vor der Wahl habe ich deutlich gemacht, dass wir uns dem Thema Integration weniger oberfl&#228;chlich n&#228;hern m&#252;ssen.</p>
<p>Weg von Schubladen-Denken oder Begriffen wie Integration oder Multikulti, von denen kaum jemand wei&#223;, was sie jeweils bedeuten sollen und sich jeder seinen Teil denkt. Hier k&#246;nnen Sie meine Rede noch einmal anh&#246;ren (<a href="http://www.zdf.de/ZDFmediathek/beitrag/video/1511200/Vollstaendige-Rede-von-Aydan-Oezoguz?bc=sen;sst:1209114;sst1:1209114#/beitrag/video/1511200/Vollstaendige-Rede-von-Aydan-Oezoguz" target="_blank">Link zur ZDF-Mediathek</a>). Wir m&#252;ssen direkter in die Themen hineinsto&#223;en: Warum scheitern viele Jugendliche beim &#220;bergang von der Schule in die Ausbildung? Was funktioniert warum nicht in der Schule? Welche Herausforderungen liegen stadtentwicklungspolitisch in den Kiezen und Quartieren vor uns und wie k&#246;nnen wir sie meistern? Einig sind wir uns doch, dass Menschen &#8211; egal welcher Herkunft &#8211; immer dann Hindernisse haben, wenn sie keinen Schulabschluss, keine berufliche Ausbildung haben und nicht fit f&#252;r den Arbeitsmarkt  gemacht werden k&#246;nnen. Daran ganz konkret zu arbeiten ist eine gro&#223;e Herausforderung f&#252;r uns alle. Packen wir es an!</p>
<p><strong>Vielen Dank nochmals an alle, die mich unterst&#252;tzt haben!</strong></p>
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		<title>Merkel und der Mindestlohn</title>
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		<pubDate>Mon, 31 Oct 2011 11:43:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Aydan Özoguz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Arbeit & Lohn]]></category>
		<category><![CDATA[Positionen & Debatten]]></category>
		<category><![CDATA[SPD-Bundestagsfraktion]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeit]]></category>
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<div id="attachment_4937" class="wp-caption alignleft" style="width: 265px"><a href="http://oezoguz.de/wp-content/uploads/2011/10/Euro_M&#252;nzen.jpg" rel="shadowbox[post-4936];player=img;"><img class="size-medium wp-image-4937" title="Euro_M&#252;nzen" src="http://oezoguz.de/wp-content/uploads/2011/10/Euro_M&#252;nzen-290x300.jpg" alt="" width="255" height="264" /></a><p class="wp-caption-text">Lohnuntergrenze f&#252;r alle Branchen - die CDU bewegt sich! </p></div>
<p>Verwundert reiben sich die Beobachter des politischen Geschehens und auch wir uns in der SPD die Augen: Am Wochenende erfolgte die n&#228;chste <strong>politische Kehrtwende der CDU um 180 Grad</strong> &#8211; es soll eine &#8220;Lohnuntergrenze&#8221; geben. Dar&#252;ber werde ein CDU-Bundesparteitag in wenigen Wochen beschlie&#223;en und f&#252;r alle Branchen eine Lohnuntergrenze einziehen, so verlautete es aus der CDU-Parteizentrale. <strong>Atomausstieg, Bundeswehr-Reform mit Abschaffung der Wehrpflicht und jetzt der Weg zum Mindestlohn: Was ist eigenlich noch &#252;brig vom &#8220;Markenkern&#8221; der CDU? </strong>Mal sehen, ob der Stammw&#228;hler das alles noch mitmacht beim n&#228;chsten Urnengang. Jahrzehntelang trugen die Christdemokraten vor, dass jegliche Lohnuntergrenzen oder Mindestl&#246;hne die (soziale) Marktwirtschaft zu Grabe tragen w&#252;rden, jetzt also die Kehrtwende.</p>
<p>Wir in der SPD sind nat&#252;rlich zun&#228;chst einmal erfreut, dass Merkel und die CDU ein weiteres Mal auf unsere Positionen einschwenken. Sigmar Gabriel hat der CDU sogleich Hilfe angeboten, wenn es an die gesetzliche Ausgestaltung eines Mindestlohnes gehen soll, denn nur diesen wird die SPD mittragen. Noch windet sich die CDU und spricht lediglich von einer Lohnuntergrenze f&#252;r alle Branchen, die sich am Tarifniveau der Zeitarbeit orientieren solle. Das w&#228;ren 7,79 Eur pro Stunde im Westen und 6,89 Euro im Osten. Die <strong>SPD fordert wie die Gewerkschaften einen gesetzlichen Mindestlohn von 8,50 Euro</strong>.</p>
<p>Es bleibt abzuwarten, wie ernst es die CDU mit ihrem Vorsto&#223; in Richtung Mindestlohn wirklich meint. Aber: &#8220;Besser sp&#228;t, als nie&#8221;, so muss die Devise f&#252;r den neuen Vorschlag der CDU lauten.</p>
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		<title>Sigmar Gabriel zu Besuch in Hamburg – 50 Jahre deutsch-t&#252;rkisches Anwerbeabkommen</title>
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		<pubDate>Fri, 07 Oct 2011 10:24:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Aydan Özoguz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Hamburg]]></category>
		<category><![CDATA[Integrationspolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Sigmar Gabriel]]></category>
		<category><![CDATA[SPD]]></category>

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		<description><![CDATA[Gestern war der Vorsitzende der SPD, Sigmar Gabriel, anl&#228;sslich des 50. Jahrestags des deutsch-t&#252;rkischen Anwerbeabkommens bei uns in Hamburg zu Gast. Der Tag stand unter dem Motto „Integration und Einwanderung“ und f&#252;hrte ihn zu Beginn zur Arbeitsgemeinschaft selbst&#228;ndiger Migranten (ASM e.V.) – einer Einrichtung, die seit 2007 Unternehmer und Existenzgr&#252;nder mit Migrationshintergrund unterst&#252;tzt und versucht [...]]]></description>
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<div id="attachment_4818" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://oezoguz.de/wp-content/uploads/2011/10/gabriel_542-data.jpg" rel="shadowbox[post-4817];player=img;"><img class="size-medium wp-image-4818" title="gabriel_542-data" src="http://oezoguz.de/wp-content/uploads/2011/10/gabriel_542-data-300x168.jpg" alt="" width="300" height="168" /></a><p class="wp-caption-text">© SPD</p></div>
<p>Gestern war der Vorsitzende der SPD, Sigmar Gabriel, anl&#228;sslich des 50. Jahrestags des deutsch-t&#252;rkischen Anwerbeabkommens bei uns in Hamburg zu Gast.</p>
<p>Der Tag stand unter dem Motto <strong>„Integration und Einwanderung“</strong> und f&#252;hrte ihn zu Beginn zur Arbeitsgemeinschaft selbst&#228;ndiger Migranten (ASM e.V.) – einer Einrichtung, die seit 2007 Unternehmer und Existenzgr&#252;nder mit Migrationshintergrund unterst&#252;tzt und versucht diese als Ausbilder f&#252;r das Duale System der Berufsausbildung zu gewinnen. Desweiteren liegt der Arbeitsgemeinschaft nat&#252;rlich auch die gezielte Ausbildungsf&#246;rderung von Jugendlichen ausl&#228;ndischer Herkunft am Herzen. Unterst&#252;tzt werden vor allem auch junge Erwachsene mit ungesichertem Aufenthaltsstatus.</p>
<p>Die ASM ist von enormer Wichtigkeit f&#252;r die erfolgreiche Integration von Hamburger Jugendlichen mit Migrationshintergrund in den Ausbildungs- und Arbeitsmarkt. Was mit der F&#246;rderung von t&#252;rkischen Unternehmern begann, hat sich schnell ausgeweitet. Alleine im Jahr 2010 stand die ASM mit mehr als 400 Unternehmern verschiedenster Herkunft in Kontakt, um weitere Ausbildungspl&#228;tze zu schaffen. Inzwischen sind aus ehemals Gef&#246;rderten auch F&#246;rderer geworden. Die ASM hat bisher 680 Jugendliche in die von ihnen akquirierten und betreuten Betriebe in eine Ausbildung vermittelt.</p>
<div id="attachment_4824" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://oezoguz.de/wp-content/uploads/2011/10/IMG_0103.jpg" rel="shadowbox[post-4817];player=img;"><img class="size-medium wp-image-4824" title="IMG_0103" src="http://oezoguz.de/wp-content/uploads/2011/10/IMG_0103-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">© ASM</p></div>
<p>Sigmar Gabriel konnte sich im Gespr&#228;ch mit Auszubildenden verschiedener ASM-Betriebe sowie dem Gesch&#228;ftsf&#252;hrer der Einrichtung Mehmet Keskin &#252;ber das Projekt austauschen und im Anschluss im indischen Restaurant Jaipur – das derzeit in Kooperation mit der ASM mehrere Jugendliche afghanischer und albanischer Herkunft ausbildet – einen Einblick in die Praxis verschaffen.</p>
<p>Die weiteren Stationen des Besuches f&#252;hrten Sigmar Gabriel auf Einladung des B&#252;rgerschaftsabgeordneten Metin Hakverdi nach Wilhelmsburg. Dort war Sigmar Gabriel im Rahmen der „Bildungsoffensive Elbinsel“ (BOE) zu Gast bei einer Diskussion mit Oberstufensch&#252;lern zum Thema „Neue Generation. Neue Chancen“.  Den Abschluss des Tages bildete das Gru&#223;wort Sigmar Gabriels zum 50. Jahrestag des deutsch-t&#252;rkischen Anwerbeabkommens auf dem Stadtteilfest Wilhelmsburg in der Honigfabrik.</p>
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		<title>Video zum Projekt Zukunft &#8211; Integration</title>
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		<pubDate>Mon, 15 Aug 2011 13:28:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Aydan Özoguz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Integrationspolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Positionen & Debatten]]></category>
		<category><![CDATA[SPD-Bundestagsfraktion]]></category>
		<category><![CDATA[SPD]]></category>

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		<description><![CDATA[Im Januar 2011 hat die SPD-Bundestagsfraktion ein Integrationskonzept verabschiedet (Konzept hier einsehen). In den n&#228;chsten Wochen und Monaten werden wir dieses Konzept vor Ort mit gesellschaftlichen Gruppen, Vereinen und Verb&#228;nden diskutieren und weiterentwickeln &#8211; nat&#252;rlich gerne auch mit Ihnen direkt! Dieser Prozess ist Teil des Projektes &#8220;Zukunft&#8221; der SPD-Bundestagsfraktion: In sieben thematisch geordneten Gruppen entwickeln [...]]]></description>
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<p>Im Januar 2011 hat die SPD-Bundestagsfraktion ein Integrationskonzept verabschiedet (<a href="http://oezoguz.de/wp-content/uploads/2011/01/SPD-Integrationskonzept.pdf">Konzept hier einsehen</a>). In den n&#228;chsten Wochen und Monaten werden wir dieses Konzept vor Ort mit gesellschaftlichen Gruppen, Vereinen und Verb&#228;nden diskutieren und weiterentwickeln &#8211; nat&#252;rlich gerne auch mit Ihnen direkt! Dieser Prozess ist Teil des <a href="http://www.spdfraktion.de/cnt/rs/rs_rubrik/0,,4161,00.html">Projektes &#8220;Zukunft&#8221;</a> der SPD-Bundestagsfraktion: In sieben thematisch geordneten Gruppen entwickeln wir Antworten auf zentrale Zukunftsfragen unserer Gesellschaft und stellen eine politische Alternative dar. Einer dieser Zukunftsfragen ist die Integration. </p>
<p>Im nachstehenden Video k&#246;nnen Sie einsehen, was wir uns in der SPD-Bundestagsfraktion im Teil-Projekt Integration vorgenommen haben, um eben diese Antworten zu entwickeln.</p>
<p>Viel Spa&#223; beim Schauen!</p>
<p><iframe width="560" height="349" src="http://www.youtube.com/embed/UeTFvJKkDE8" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
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		<title>Sigmar Gabriel zu Gast in Hamburg &#8211; Rede zur Sicherheitspolitik</title>
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		<pubDate>Thu, 21 Jul 2011 09:48:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Aydan Özoguz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Positionen & Debatten]]></category>
		<category><![CDATA[Bundeswehr]]></category>
		<category><![CDATA[Hamburg]]></category>
		<category><![CDATA[SPD]]></category>

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		<description><![CDATA[Am 12. Juli war der SPD-Vorsitzende Sigmar Gabriel zu Gast an der Helmut-Schmidt-Universit&#228;t der Bundeswehr in Hamburg. Im Thomas-Ellwein-Saal der Bundeswehr-Uni hielt er einen Vortrag zur &#8220;Sicherheitspolitik f&#252;r das 21. Jahrhundert&#8221;. Eine sich ver&#228;nderte Bedrohungslage nach dem Ende des Kalten Krieges, ein breiteres Aufgabenspektrum mit einer angepassten Organisation der Armee, die Weiterentwicklung politischer B&#252;ndnisse und [...]]]></description>
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<div id="attachment_4567" class="wp-caption alignleft" style="width: 410px"><a href="http://oezoguz.de/wp-content/uploads/2011/07/2011-07-12-Gabriel-und-Aydan-BSU1.jpg" rel="shadowbox[post-4561];player=img;"><img class="size-full wp-image-4567" title="2011 07 12 Gabriel und Aydan BSU" src="http://oezoguz.de/wp-content/uploads/2011/07/2011-07-12-Gabriel-und-Aydan-BSU1.jpg" alt="" width="400" height="267" /></a><p class="wp-caption-text">Sigmar Gabriel und Aydan &#214;zoguz, Bild: BSU</p></div>
<p>Am 12. Juli war der SPD-Vorsitzende Sigmar Gabriel zu Gast an der Helmut-Schmidt-Universit&#228;t der Bundeswehr in <em> </em>Hamburg. Im Thomas-Ellwein-Saal der Bundeswehr-Uni hielt er einen Vortrag zur &#8220;Sicherheitspolitik f&#252;r das 21. Jahrhundert&#8221;.</p>
<p>Eine sich ver&#228;nderte Bedrohungslage nach dem Ende des Kalten Krieges, ein breiteres Aufgabenspektrum mit einer angepassten Organisation der Armee, die Weiterentwicklung politischer B&#252;ndnisse und die technische Entwicklung w&#252;rden das neue Erscheinungsbild der Bundeswehr im 21. Jahrhundert nachhaltig pr&#228;gen, so Gabriel.</p>
<p>Der SPD-Vorsitzende unterst&#252;tzte auch die Einrichtung der Bundeswehr-Universit&#228;ten: &#8220;Ich bin mir sicher, dass die Bedeutung der Bundeswehrhochschulen als universit&#228;re Lehreinrichtung beim Umbau zur Berufsarmee auch weiter an Bedeutung zunehmen wird.&#8221; &#8211; und erteilte somit allen Sparpl&#228;nen oder drohenden Schlie&#223;ungen eine Absage.</p>
<div id="attachment_4570" class="wp-caption alignright" style="width: 410px"><a href="http://oezoguz.de/wp-content/uploads/2011/07/2011-07-12-BSU-Michael-und-Aydan.jpg" rel="shadowbox[post-4561];player=img;"><img class="size-full wp-image-4570 " title="2011 07 12 BSU Michael und Aydan" src="http://oezoguz.de/wp-content/uploads/2011/07/2011-07-12-BSU-Michael-und-Aydan.jpg" alt="" width="400" height="283" /></a><p class="wp-caption-text">Innensenator Michael Neumann (links) in Uniform war nat&#252;rlich auch dabei! Bild: BSU</p></div>
<p>Lesen Sie nachstehend die Rede von Sigmar Gabriel, es lohnt sich, wie ich Ihnen als Zuh&#246;rer versichern kann:</p>
<p><strong>Rede von Sigmar Gabriel &#8220;Sicherheitspolitik f&#252;r das 21. Jahrhundert&#8221; vom 12.07.2011: </strong></p>
<p>- Es gilt das gesprochene Wort -</p>
<p>Ich freue mich sehr, hier an dieser Universit&#228;t vor Ihnen sprechen zu k&#246;nnen. Dass Ihre Hochschule den Namen eines hoch angesehenen Sozialdemokraten tr&#228;gt, freut mich als Vorsitzender der SPD nat&#252;rlich au&#223;erordentlich.</p>
<p>Aber Helmut Schmidt war und ist auch ein &#252;ber alle Parteigrenzen hinweg hochgesch&#228;tzter Staatsmann, Europ&#228;er und Weltb&#252;rger. Vor allem aber ist er ein echter Hamburger. Als ehemaliger Verteidigungsminister war er dar&#252;ber hinaus Mitgestalter einer Tradition sozialdemokratischer Verteidigungspolitik, die stets eine verantwortungsvolle und auf gesellschaftliche Verankerung bedachte F&#252;hrung der Streitkr&#228;fte in den Mittelpunkt des Handelns setzte. Die Gr&#252;ndung von Hochschulen der Bundeswehr durch Helmut Schmidt – als Bundesverteidigungsminister im Jahr 1972 &#8211; war daher eine logische Konsequenz. Es ging um m&#252;ndige und informierte B&#252;rgerinnen und B&#252;rger, Staatsb&#252;rger in Uniform, die den Dienst an der Waffe und ihre gesellschaftliche Verantwortung als eine gemeinsame Pflicht erkennen und danach handeln sollten. Die schrecklichen Erfahrungen der deutschen Geschichte sollten sich nie mehr wiederholen k&#246;nnen.</p>
<p>F&#252;r das Prinzip der Inneren F&#252;hrung und der Idee des Staatsb&#252;rgers in Uniform, auf das die Bundeswehr im Vergleich zu anderen Armeen zu Recht stolz ist, bedeutete der dazu gewonnene Bildungsauftrag der Bundeswehr ein wesentliches und weiter wachsendes Qualit&#228;tsmerkmal f&#252;r unsere Armee. Ich bin mir sicher, dass die Bedeutung der Bundeswehrhochschulen als universit&#228;re Lehreinrichtung beim Umbau zur Berufsarmee auch weiter an Bedeutung zunehmen wird. Das Potenzial an Bildungsangeboten innerhalb der Bundeswehr war immer schon gro&#223; und hat sich inzwischen weiter diversifiziert. Vom nachgeholten Hauptschulabschluss &#252;ber den Gesellen bis zum Meister, vom Bachelor bis zum Vollstudium verf&#252;gt die Bundeswehr seit Jahren &#252;ber viele M&#246;glichkeiten, ihre Attraktivit&#228;t darzustellen und jungen Frauen und M&#228;nnern anzubieten. Im Wettbewerb um das berufliche Engagement junger Menschen wird die Bundeswehr als Berufsarmee aber nur dann bestehen k&#246;nnen, wenn sie ihren Bildungsauftrag neu definiert und ihn an zentraler Stelle in das Programm zur Steigerung ihrer Attraktivit&#228;t aufnimmt.</p>
<p>Helmut Schmidt hat vor 40 Jahre eine Kommission unter dem bedeutenden Politik- und Verwaltungswissenschaftler Thomas Ellwein eingesetzt – den Namensgeber dieses Saales -, der eine umfassende Evaluierung der Bildungslandschaft vorgenommen hat. Das brauchen wir jetzt wieder! Ich w&#252;rde mir w&#252;nschen, dass im jetzigen Reformvorhaben der Bildungsauftrag der Bundeswehr umfassend und an zentraler Stelle mit bedacht wird. Die Bundeswehr muss eine Armee der dauerhaften Qualifizierung und fachlichen Weiterbildung werden. Zum einen, weil sich ihr Auftrag in Zukunft weiter ver&#228;ndern wird &#8211; dazu komme ich noch! Zum anderen, damit sie im Wettbewerb um qualifizierten Nachwuchs mit anderen Arbeitgebern mithalten kann.</p>
<p>Ich kam Ende der Siebzigerjahre zur Bundeswehr und habe mich damals f&#252;r zwei Jahre verpflichtet. Heute fr&#252;h war ich bei der Marine in Kiel und im letzten Herbst beim Heer an Standorten in Bayern, u. a. in Hammelburg beim Ausbildungsstandort f&#252;r Auslandseins&#228;tze. Und ich muss aus eigener Erfahrung feststellen, dass sich unsere Armee in diesen 30 Jahren stark ver&#228;ndert hat. Die Bundeswehr hat den neuen sicherheitspolitischen Rahmenbedingungen und damit auch den neuen Anforderungen an die verschiedenen F&#228;higkeiten umfassend Rechnung getragen. Vielleicht ist der Stubenappell noch eines der wenigen Relikte von damals. Aber ich vermute, dass nun auch dieses Relikt – zusammen mit der Wehrpflicht – ausgesetzt wird. Doch im Ernst: Eine sich ver&#228;nderte Bedrohungslage nach dem Ende des Kalten Krieges, ein breiteres Aufgabenspektrum mit einer angepassten Organisation der Armee, die Weiterentwicklung politischer B&#252;ndnisse und nicht zuletzt die technische Entwicklung pr&#228;gen das neue Erscheinungsbild der Bundeswehr nachhaltig.</p>
<p>Es scheint, dass in den Streitkr&#228;ften demokratischer Nationen die einzige feste Gr&#246;&#223;e der Imperativ zur steten Erneuerung ist. Sicherheitspolitische, aber eben auch gesellschaftspolitische Entwicklungen verlangen nach neuen Antworten in der Ausrichtung einer Armee. Dabei geht es um die milit&#228;rische Leistungsf&#228;higkeit und zugleich um die gesellschaftliche Akzeptanz der Streitkr&#228;fte. F&#252;r die Bundeswehr hat der damalige Verteidigungsminister Peter Struck mit dieser Transformation einen Prozess eingeleitet, der ein kontinuierliches Nachsteuern auf sicherheitspolitische Ver&#228;nderungen erm&#246;glicht. Sie werden als k&#252;nftige milit&#228;rische F&#252;hrungskr&#228;fte in Ihrer aktiven Zeit die Aufgabe haben, den in Gang gesetzten Reformprozess der Bundeswehr als Akteur mitgestalten und, wie ich hoffe, diesen auch aktiv voran zu treiben. Mit dem Ende der Wehrpflicht und dem Umbau in eine Berufsarmee werden aber vor allem gesellschaftspolitische Fragen zu beantworten sein.</p>
<p>Lassen Sie mich an dieser Stelle einige Gedanken zur geplanten Bundeswehrreform formulieren. Und seien Sie nicht &#252;berrascht, wenn ich diesen Prozess zwar kritisch betrachte, aber zugleich an einem Gelingen der Reform ein hohes Interesse habe!</p>
<p>Die Bundeswehr braucht eine innovative und zeitgem&#228;&#223;e Ausrichtung und Orientierung, um den Umbau in eine Berufsarmee erfolgreich zu bestehen. Ob mit dieser Bundeswehrreform allerdings die hochgesteckten Ziele erreicht werden k&#246;nnen, daran habe ich meine Zweifel. Denn klar ist: Die Bundeswehr soll wesentlich kleiner werden und dabei einsatzf&#228;higer. W&#228;hrend dieses Prozesses soll sie zudem viel Geld einsparen. Und dar&#252;ber hinaus gibt es die Vorgabe, dass sie in der Gesellschaft pr&#228;sent bleibt, aber mit weniger Soldaten und viel weniger Standorten.</p>
<p>Diese gesetzten Eckpunkte und meine politische Lebenserfahrung sagen mir, dass diese Aufgabe, vor der die Bundeswehr steht, hoch ambitioniert ist. Bereits jetzt zeigt sich doch deutlich, dass die selbstauferlegte Eile oftmals auf Kosten der Gr&#252;ndlichkeit in der Vorbereitung ging. Au&#223;erdem kann man sich bei der Betrachtung dieses Vorhaben nicht des Eindrucks erwehren, dass die einzige strategische Gr&#246;&#223;e in der Planung die Sparvorgabe ist. Einen stringenten sicherheitspolitischen Faden, der sich durch alle Ausarbeitungen zieht, sucht man bislang vergeblich.</p>
<p>Ich will nur auf einige Aspekte n&#228;her eingehen:</p>
<p>Die Wehrpflicht stand 55 Jahre lang als Symbol f&#252;r den vorsorgenden und wehrhaften Staat. Sie war ein Erfolgsmodell der Bundeswehr. Im 21. Jahrhundert ist die allgemeine Dienstpflicht sicherheitspolitisch allerdings nicht mehr zu rechtfertigen. Dazu kam die fehlende Wehrgerechtigkeit und bei einigen die Hoffnung auf einen wesentlichen Beitrag zur Sparvorgabe, die das Aus f&#252;r die Wehrpflicht besiegelte. Auf unserem Parteitag vor vier Jahren hier in Hamburg hat die SPD diese Entscheidung bereits getroffen. Wir haben sie aber auch mit einem klaren Ersatz verkn&#252;pft &#8211; und das mit gutem Grund: Wir forderten damals schon einen freiwilligen Wehrdienst. Der freiwillige Dienst bei der Bundeswehr oder bei zivilen Tr&#228;gern ist ein wichtiger Schritt zur St&#228;rkung unserer zivilen B&#252;rgergesellschaft. Ich denke, wir k&#246;nnen die Bedeutung des freiwilligen Engagements in unserer Gesellschaft, aber auch im Leben junger Menschen, die sich daf&#252;r bereit erkl&#228;ren, gar nicht hoch genug einsch&#228;tzen. In der neuen Berufsarmee k&#228;me dem freiwilligen Wehrdienst weiterhin eine wichtige Br&#252;ckenfunktion zwischen Streitkr&#228;ften und Gesellschaft zugute. Au&#223;erdem tr&#228;gt er zur Rekrutierung aus der Mitte der Gesellschaft bei.</p>
<p>Leider spiegeln die Pl&#228;ne der Bundesregierung in keiner Weise die Bedeutung der freiwilligen Dienste wider. Mit minimal 5.000 Freiwilligen pro Jahr f&#252;r die Bundeswehr wird mutlos eine Zahl mit verschwindender Wirkung anvisiert. Wehrpflichtige, die ihren Dienst freiwillig verl&#228;ngern, retten die Bundeswehr nur &#252;ber die erste H&#252;rde. Allerdings ist dieser Personalpuffer bald ausgesch&#246;pft. Erste Zahlen bei den zivilen Freiwilligendiensten geben ein unverf&#228;lschtes Bild ab: Erst 3.000 statt der erwarteten 35.000 Freiwilligen finden den Weg zu den Wohlfahrtsverb&#228;nden.</p>
<p>Wir brauchen uns keine falschen Hoffnungen zu machen. Wenn selbst der politische Wille nicht erkennbar ist, den Freiwilligendienst zum Erfolg zu bringen, dann wird auch die Nachfrage bei jungen Menschen ausbleiben. Aus Gr&#252;nden der Ehre allein werden nur wenige einen freiwilligen Dienst anstreben. Wir setzen zwar auf selbstbestimmte junge Menschen, die freiwillig und aus innerer &#220;berzeugung Verantwortung f&#252;r die Gesellschaft &#252;bernehmen, aber ganz ohne gesellschaftliche Anerkennung und materielle Anreize wird ein solches Vorhaben nicht gelingen. An dieser Stelle gilt es schnellstens nachzulegen und nachzusteuern. Ein Gesamtkonzept zur St&#228;rkung aller freiwilligen Dienste, das seinen Namen auch verdient, muss auf den Tisch. Hier steht die Bundesregierung in der Pflicht und in der Verantwortung.</p>
<p>Die Bundeswehr ist eine Armee im Wandel und gleichzeitig eine Armee im Einsatz. Das unterscheidet sie &#252;brigens fundamental von meiner pers&#246;nlichen Bundeswehrerfahrung vor drei Jahrzehnten. Die Anforderungen und die Belastung an die Soldatinnen und Soldaten wie auch an die zivilen Angestellten sind schon heute sehr hoch. Eine erfolgreiche Umgestaltung der Bundeswehr kann, soviel steht fest, nur zusammen mit den Menschen in den Streitkr&#228;ften sowie deren Familien gelingen. Es ist ein Gebot der Vernunft, dass eine Reform auch sp&#252;rbare Verbesserungen f&#252;r die Angeh&#246;rigen der Bundeswehr bringen muss. Und die Binsenweisheit, dass zufriedene Mitarbeiter auch die beste Werbung f&#252;r den Arbeitgeber sind, will ich vor dem Hintergrund des Umbaus in eine Berufsarmee nicht explizit heraus stellen. Sie versteht sich von selbst! Hier verpasst die Politik die Chance, etwas Konkretes und f&#252;r die Betroffenen Sp&#252;rbares ins Werk zu setzen. Der Eindruck, der sich den Menschen in der Bundeswehr stattdessen aufdr&#228;ngt, ist inzwischen besorgniserregend.</p>
<p>Die Soldaten arbeiten seit Beginn der Reformdebatte im Mai 2010 mit der Gewissheit, dass viele Stellen gestrichen werden – mit all den negativen Konsequenzen f&#252;r die eigene Karriereplanung innerhalb der Armee. Sie wissen, dass zahlreiche Standorte geschlossen werden und dass dies einen langwierigen Umzug mit der Familie bedeuten kann. Sie wissen auch, dass das harte Spardiktat kaum finanzielle Freir&#228;ume f&#252;r die lang geforderte Anpassung der Bez&#252;ge er&#246;ffnet. Dabei ist inzwischen allen Beteiligten klar, dass Gehaltsanpassungen &#252;berf&#228;llig sind. Ein Beispiel, das aus meiner Sicht sehr einpr&#228;gend ist: Ein Unteroffizier oder ein Offizier erh&#228;lt f&#252;r einen 24-Stunden-Dienst umgerechnet 2,24 Euro pro &#220;berstunde. Ein Polizist – und das ist eine Berufsgruppe, an die man sich mit dem Umbau in die Berufsarmee zuk&#252;nftig orientieren muss – ein Polizist erh&#228;lt je nach Rang zwischen 17 und fast 27 Euro pro Stunde.</p>
<p>Ich kann die Reaktion vieler Soldatinnen und Soldaten, mit denen ich gesprochen habe, absolut nachvollziehen: Sie betrachten die Reform, gelinde gesagt, mit Skepsis und Unverst&#228;ndnis. Eine Reform muss aber zuerst stets als eine Chance f&#252;r positive Ver&#228;nderungen begriffen werden. Das m&#252;ssen wir – das muss die Politik – dann aber auch aktiv angehen und die beteiligten Menschen dabei mitnehmen. Wir m&#252;ssen deutlich machen, dass eine Karriere bei der Bundeswehr attraktiv ist. Dass es sich lohnt, unserem Land, das ein Teil Europas ist, zu dienen. Entsprechende Ma&#223;nahmen und Mittel sind deshalb in der Neuausrichtung der Armee einzuplanen, um die Bundeswehr als Arbeitgeber attraktiv und wettbewerbf&#228;hig zu machen. Und das muss auch die Grundlage sein, die Nachwuchsgewinnung mit Blick auf die Zukunft unserer Armee neu aufzustellen.</p>
<p>Unser Anspruch muss zudem sein, qualifizierten Nachwuchs aus der Mitte der Gesellschaft zu erreichen. Von Debatten &#252;ber eine Prekariatsarmee oder ausl&#228;ndische S&#246;ldner in der Bundeswehr halte ich offen gesagt, nichts. Diese Horror-Debatten lenken nur von der eigentlichen Aufgabe ab, die vor uns steht. Und diese lautet: Wir brauchen eine Reform, die nicht zur Last wird, sondern zur Entlastung der Menschen in der Bundeswehr beitr&#228;gt. Zum Beispiel in Form eines umfassenden Attraktivit&#228;tsprogramms, welches die Ziele einer ausgewogenen Nachwuchsgewinnung ber&#252;cksichtigt.</p>
<p>Ich wei&#223;, dass dies alles Geld kosten wird. Aber ich wei&#223; auch, dass diese Ausgaben mittel- und langfristig zu finanzieren sind und nicht von heute auf morgen. Genug Zeit also, um Schritt f&#252;r Schritt den notwendigen Transformationsprozess unserer Bundeswehr aktiv zu gestalten. Hinzu kommt: Wenn wir an dieser Stelle sparen, dann k&#252;rzen wir an der Zukunftsf&#228;higkeit unserer Streitkr&#228;fte. Die Sparvorgabe des Bundeskabinetts in H&#246;he von 8,3 Milliarden Euro f&#252;r den Verteidigungshaushalt ist zugleich das Damoklesschwert der Reform. Wir haben damals kritisiert, dass dies eine Reform nach Haushaltslage sei und dass jegliche sicherheitspolitische Begr&#252;ndung und Unterlegung fehle. Nat&#252;rlich muss auch die Bundeswehr einen Beitrag zur Konsolidierung des Gesamthaushaltes erbringen, aber die F&#228;higkeiten der Streitkr&#228;fte m&#252;ssen trotzdem von einem sicherheits- und verteidigungspolitischen Gesamtkonzept getragen sein. Dieses fehlt bis heute!</p>
<p>Der einfache Dreiklang lautet doch: Erstens, welche Bedrohungen existieren, die gegebenenfalls milit&#228;risch beantwortet werden m&#252;ssen. Zweitens, welche Ressourcen stehen zur Verf&#252;gung. Und drittens, welche F&#228;higkeiten muss die Bundeswehr priorit&#228;r erf&#252;llen k&#246;nnen und welche k&#246;nnen auch arbeitsteilig zusammen mit Partnern in der NATO und in der EU umgesetzt werden. Die jetzige Planung verfolgt das Ziel, alle milit&#228;rischen F&#228;higkeiten erf&#252;llen zu wollen und gleichzeitig das volle Sparvolumen einzuhalten. Das kann nicht funktionieren. Die Bundeswehr ist bereits jetzt chronisch unterfinanziert. Das Einsparpotential ist zu Beginn des notwendigen Reformprozesses &#252;berschaubar, und die Erfahrungen aus anderen L&#228;ndern zeigen, dass der Umbau in eine Berufsarmee einer Anschubfinanzierung – also zun&#228;chst mehr Geld – bedarf. Der Sparzwang im Verteidigungshaushalt ist gewiss kein rein deutsches Ph&#228;nomen. Die Wirtschafts- und Finanzkrise fordert auch von Frankreich, England und weiteren europ&#228;ischen L&#228;ndern K&#252;rzungen bei den Streitkr&#228;ften. Dieser Blick &#252;ber die Landesgrenzen hinweg macht aber zugleich klar, wo die Chancen einer umfassenden Reform liegen. Sie liegen in einer klaren Europ&#228;isierung unserer Au&#223;en- und Sicherheitspolitik. Und dies ist zugleich eine Chance f&#252;r Europa als Gesamtprojekt. Eine Chance, die Europa vielleicht gerade jetzt dringend ben&#246;tigt.</p>
<p>Europa ist ins Gerede gekommen. Manche Beobachter sehen unseren Kontinent bereits in einer tiefen Krise. Und seit Jahren hadern die Menschen mit den europ&#228;ischen Institutionen, die zu weit weg sind und deren Sinn und Funktion sie nicht mehr verstehen. Die Debatten um den Euro und Griechenland verunsichern zudem viele Menschen in Europa und lassen sie am Ziel eines vereinten Europas zweifeln. D&#228;nische Grenzkontrollen sind der sichtbarste Auswuchs eines Trends zu einer verst&#228;rkten Renationalisierung. Der Fall Libyen macht den fehlenden politischen Willen und die Schwierigkeiten deutlich, aktuelle Herausforderungen gemeinsam anzugehen. Die Gemeinsame Au&#223;en- und Sicherheitspolitik in Europa – die GASP -, f&#252;r die sich meine Partei immer stark gemacht hat und deren Grundgedanken wir in Berlin und Br&#252;ssel von Beginn an vorangetrieben haben, ist faktisch wieder auf ein Niveau von vor Jahren zur&#252;ckgefallen. Das ist die Lage!</p>
<p>Aber Politik darf sich nicht mit Zust&#228;nden abfinden. Politik muss Zust&#228;nde ver&#228;ndern oder &#252;berwinden. Politik muss mutig und entschlossen neue Wege &#246;ffnen und beschreiten. Und damit eines von Beginn an klar ist. Mit meiner Partei wird es keine Renationalisierung geben. Ich hasse zwar dieses Wort, weil es den unerl&#228;sslichen Gestaltungsanspruch von Politik untergr&#228;bt, aber benutze es hier trotzdem: Europa ist gerade f&#252;r uns Deutsche „alternativlos“! Die politische Integration der Mitgliedsl&#228;nder und das Zusammenwachsen der Bev&#246;lkerungen mit dem Fernziel der europ&#228;ischen F&#246;deration ist das einzige erfolgversprechende Zukunftsmodell f&#252;r Europa.</p>
<p>Wir m&#252;ssen ehrlich zu uns selbst sein. In 2050 werden weder Deutschland oder Frankreich und schon gar nicht kleinere L&#228;nder wie Belgien eine nennenswerte politische und wirtschaftliche Rolle spielen k&#246;nnen &#8211; im Vergleich zu den USA, China und vielleicht auch Indien oder Brasilien. Nur Europa als Ganzes hat eine Chance im globalen Wettbewerb von Ideen, Werten und Willensbildungsprozessen sowie nachhaltigen Produkten und Dienstleistungen in der &#246;konomischen Wertsch&#246;pfungskette – und zwar genau in der Reihenfolge. Nur Europa als Ganzes kann gen&#252;gend Gewicht in die globale Waagschale werfen.</p>
<p>Deshalb: Europa muss sich aus seiner Starre und seinen Selbstzweifeln befreien. Seien wir doch einmal stolz auf das, was die europ&#228;ischen B&#252;rgerinnen und B&#252;rger seit Ende des verheerenden Zweiten Weltkrieges auf diesem Kontinent zustande gebracht haben. Das gilt f&#252;r Politik, Recht, Wirtschaft, Gesellschaft und Kultur. Das sind Fortschritte f&#252;r die gesamte internationale Staatengemeinschaft. Wir leben heute in einem Staatenverbund, aber eben noch nicht in einer wirklichen politischen Union. Wir nutzen einen gemeinsamen Markt, die Reisefreiheit und eine gemeinsame W&#228;hrung. Wir k&#246;nnen &#252;berall in Europa arbeiten und studieren. Wir haben die Trennung des Kontinents gemeinsam und friedlich &#252;berwunden.</p>
<p>Das ist eine einzigartige historische Leistung von millionen Menschen, von denen ein gro&#223;er Teil diesen Fortschritt nicht mehr selbst erleben durfte. Es ist also ein kostbares geistiges und zugleich materiell fassbares Erbe, das wir nicht verzehren d&#252;rfen, sondern weiter entwickeln m&#252;ssen!</p>
<p>Deshalb: Lassen Sie uns das immer wieder in Erinnerung rufen. In diesem Europa steckt nach wie vor ein gigantisches Potenzial. Und dieses Potenzial m&#252;ssen wir aktivieren, indem wir als europ&#228;ische Politiker mutig und entschlossen voranschreiten. Wir brauchen aber daf&#252;r neuen Schwung, einen neuen europ&#228;ischen Antritt. Und wir brauchen konkrete Ideen und Visionen, die das Potential freisetzen. Einen Impuls, der die Vorteile der Integration gegen die Gefahren der Renationalisierung stellt. Wir brauchen nicht weniger als eine Debatte &#252;ber ein zukunftsf&#228;higes Europa, das sich endlich l&#246;st von den Diskussionen &#252;ber die Preise f&#252;r Europa hin zu den Werten von Europa.</p>
<p>Ihre Generation ist gefragt, Europa weiter zu gestalten und auch Europa weiterzudenken. Dabei sollten wir uns nicht vor Visionen f&#252;rchten. Aber: Die Debatte dar&#252;ber tut not! Wir m&#252;ssen uns wieder einmal dar&#252;ber vergewissern, warum wir inzwischen fraglos europ&#228;ischer denken und handeln, aber noch nicht wirklich europ&#228;isch! Wir brauchen in einer Zeit, in der sich die Welt immer schneller ver&#228;ndert, ein gemeinsames Bewusstsein, f&#252;r die Werte, die uns in Europa verbinden – Solidarit&#228;t miteinander und Verantwortung f&#252;r unsere gemeinsame Zukunft. Und lassen Sie mich ein gro&#223;es Wort daf&#252;r verwenden, wir brauchen endlich einen europ&#228;ischen Patriotismus, denn in Europa verbindet uns doch l&#228;ngst sehr viel mehr, als uns trennt.</p>
<p>Vor einigen Jahren hat der ehemalige franz&#246;sische Staatspr&#228;sident, Valéry Giscard d’Estaing in einer Rede an der Humboldt-Universit&#228;t in Berlin die Frage gestellt „Wie kann ein europ&#228;ischer Patriotismus entstehen?“. Ich denke, ein wirklich ernst gemeinter europ&#228;ischer Patriotismus muss wachsen, wie auch unsere Gesellschaften in Europa zusammenwachsen muss. Sie alle hier haben schon im europ&#228;ischen Ausland studiert, gearbeitet und Urlaub gemacht und Sie werden das in Zukunft noch h&#228;ufiger und selbstverst&#228;ndlicher tun. Europa ist unsere gemeinsame Heimat mit allem was an Chancen und Herausforderungen darin auf uns zukommt, deswegen halte ich diesen handgreiflichen und alltagstauglichen europ&#228;ischen Patriotismus auch f&#252;r so wichtig f&#252;r unsere Zukunft.</p>
<p>Damit wir die Chancen aber auch nutzen k&#246;nnen und uns nicht immer nur mit den aktuellen Herausforderungen herumschlagen m&#252;ssen, brauchen wir konkrete Ideen und Visionen in vielen verschiedenen Bereichen. Wir m&#252;ssen zeigen, dass Integration der bessere Weg ist und Renationalisierung der falsche. Eine gemeinsame europ&#228;ische Au&#223;en-, Sicherheits- und Verteidigungspolitik kann genau das leisten. Ist die Zeit reif f&#252;r einen echten „Neuimpuls“ f&#252;r die europ&#228;ische Sicherheit und Verteidigung? Ich denke ja. Wann, wenn nicht jetzt! Damit die Menschen sp&#252;ren, dass die Politik nicht kapituliert. Statt Gipfel f&#252;r Gipfel zu inszenieren, statt Vertrag f&#252;r Vertrag, deren Inhalte kaum noch einer versteht, zu ratifizieren, sollten wir ein konkretes Projekt vorantreiben, das die Menschen endlich wieder mit Europa verbindet: eine gemeinsame europ&#228;ische Armee!</p>
<p>Dabei hilft uns sogar das Spardiktat in vielen europ&#228;ischen Partnerl&#228;ndern dabei, nationale Vorbehalte aufzuweichen und eine gemeinsame politische Vision f&#252;r dieses Vorhaben voranzustellen. Sie alle kennen sicher das Zitat des Namensgebers dieser Universit&#228;t zu Visionen („Wer Visionen hat, soll zum Arzt gehen.&#8221;), aber wenn die Kassen knapper werden, brauchen wir politische Ideen, die in die Zukunft weisen, auch wenn auf dem Weg dahin nat&#252;rlich noch einige Hindernisse zu &#252;berwinden sind. Deshalb liegt der Ball aber auch bei uns. Wenn wir unsere Bundeswehrreform planen, dann m&#252;ssen wir von Anfang an Europa mit denken. Das sehe ich bisher nicht. Und hier sehe ich noch gravierenden Ver&#228;nderungsbedarf in der politischen F&#252;hrung unseres Landes.</p>
<p>Sie werden als Offizierinnen und Offiziere die k&#252;nftigen Sicherheitsmanager in und f&#252;r Europa. Sie werden mit Kolleginnen und Kollegen befreundeter Streitkr&#228;fte in gemeinsamen St&#228;ben, Korps, Divisionen, Brigaden, Bataillonen und Kompanien zusammenarbeiten. Die Ausbildung ist bis dahin einheitlich. Und in ferner Zukunft werden Sie, sofern das europ&#228;ische Parlament zustimmt, gemeinsam in von der UN mandatierte Eins&#228;tze gehen. Das ist noch Zukunftsmusik, aber zugleich das Fernziel, an dem wir uns orientieren sollten.</p>
<p>Nat&#252;rlich m&#252;ssen bis dahin einige grundlegende Dinge gekl&#228;rt werden. Das will ich nicht verschweigen: der Parlamentsvorbehalt des Bundestags, die Einschr&#228;nkung der Souver&#228;nit&#228;t und damit verbunden eine &#196;nderung der Verfassung, ein gemeinsames Wehrrecht und ein einheitliches Modell der inneren F&#252;hrung. Das sind alles wichtige Punkte, die zum gegebenen Zeitpunkt diskutiert und entschieden werden m&#252;ssen.</p>
<p>Heute Abend m&#246;chte ich mit ihnen aber vorrangig er&#246;rtern, wie wir &#252;berhaupt bis zu diesem Punkt kommen k&#246;nnen. Nach einem festgefahrenen und impulslosen Prozess der europ&#228;ischen Sicherheits- und Verteidigungspolitik ist das doch die eigentlich spannende Frage! Was kann und soll die Europ&#228;ische Union sicherheitspolitisch leisten? Was ist – um im Milit&#228;rjargon zu bleiben – das „level of ambition“? Diese Frage muss gemeinsam und europ&#228;isch diskutiert werden. Ich m&#246;chte einige Gedanken dazu beitragen.Da ich heute zu Gast an einer Bundeswehr-Hochschule bin, erlauben Sie mir, mich auf die milit&#228;rischen Aspekte der Sicherheitspolitik zu konzentrieren, auch wenn ich als Sozialdemokrat nat&#252;rlich von einem umfassenden Sicherheitsverst&#228;ndnis &#252;berzeugt bin. Europa ist eine wertgebundene und von gemeinsamer Verantwortung getragene „Friedensmacht“, jedenfalls sollte sie sich als eine solche „Friedensmacht“ Europa verstehen. Daraus l&#228;sst sich auch die k&#252;nftige sicherheitspolitische Rolle Europas ableiten.</p>
<p>Erstens: Europa ist der unmittelbaren Sicherheit seiner B&#252;rgerinnen und B&#252;rger und der territorialen Integrit&#228;t seiner Mitglieder verpflichtet. Der Lissabonner Vertrag von 2009 stellt die Weichen f&#252;r ein Defensivb&#252;ndnis f&#252;r den Fall eines bewaffneten Angriffs auf einen der Mitgliedstaaten – &#228;hnlich dem Artikel 5 der NATO.</p>
<p>Zweitens: Als „Friedensmacht“ schafft Europa Stabilit&#228;t, die &#252;ber die eigenen Grenzen hinaus strahlt. Im Umkehrschluss wirken sich Krisen und Konflikte in der Peripherie auf die Stabilit&#228;t und Sicherheit der Europ&#228;ischen Union aus. Die europ&#228;ische Sicherheitspolitik muss also wirksame Antworten auf Risiken in der eigenen Nachbarschaft geben k&#246;nnen.<br />
Dass wir dabei auch die USA und die NATO entlasten k&#246;nnen, sollte uns ein weiterer Ansporn sein.</p>
<p>Drittens: Unsere gemeinsamen Werte, wie Freiheit, Demokratie und Menschenrechte, geben uns eine globale Mitverantwortung. Die Europ&#228;ische Union setzt sich im Rahmen der Vereinten Nationen und der OSZE f&#252;r Frieden und Stabilit&#228;t ein. Die Bereitschaft Europas, sich an UN-Missionen zu beteiligen, sollte verst&#228;rkt und entsprechende F&#228;higkeiten sollten ausgebaut werden. Die Teilnahme europ&#228;ischer Kontingente an UN-mandatierten Friedenseins&#228;tzen w&#252;rde dann zur Regel. Rein national best&#252;ckte Kontingente w&#228;ren die absolute Ausnahme.</p>
<p>Die logische au&#223;enpolitische Konsequenz w&#228;re &#252;brigens auch, dass bei einer Reform des UN-Sicherheitsrates ein permanenter Sitz f&#252;r die EU anzustreben w&#228;re. Ich pers&#246;nlich f&#228;nde das politisch w&#252;nschenswert, auch wenn ich wei&#223;, dass die st&#228;ndigen Mitglieder im UN-Sicherheitsrat Gro&#223;britannien und Frankreich einen solchen Vorschlag derzeit sicher noch ablehnen werden. Unsere Verantwortung in multilateralen Organisationen gilt nat&#252;rlich auch f&#252;r die Nordatlantische Allianz. Erlauben Sie mir an dieser Stelle ein Zitat des bis vor wenigen Wochen amtierenden US-Verteidigungsminister Robert Gates, der in einem Gastbeitrag Mitte Juni dieses Jahres im Handelsblatt schrieb: „Es ist nicht zu sp&#228;t f&#252;r Europa, seine Verteidigung und seine Sicherheitspolitik wieder in Ordnung zu bringen. Aber daf&#252;r m&#252;ssen seine Politiker F&#252;hrungsst&#228;rke zeigen.“ Den Fingerzeig wird man in London, Paris und Berlin sicher registriert haben. Wenn vor einigen Jahren noch mit erhobenem Zeigefinger gesagt wurde, Europa d&#252;rfe nicht zur milit&#228;rischen Konkurrenz der NATO werden, so vernehmen wir heute aus den USA eine Mischung aus Mahnung und Flehen, endlich mehr zu tun. Ein st&#228;rkeres Europa schafft also lang geforderte F&#228;higkeiten, um die transatlantische Br&#252;cke wieder etwas st&#228;rker auszubalancieren. Auch das ist ein Teil der B&#252;ndnissolidarit&#228;t, der wir uns als Deutschland verpflichtet f&#252;hlen m&#252;ssen.</p>
<p>Das eine oder andere, was ich gerade zum sicherheitspolitischen Rolle Europas gesagt habe, mag Ihnen nicht besonders originell erscheinen. Ich gebe Ihnen soweit recht, dass sich seit fast zwanzig Jahren &#8211; seit dem Maastricht Vertrag 1992 &#8211; um die m&#246;gliche Ausgestaltung einer europ&#228;ischen Verteidigung zahlreiche Debatten und Studien drehen. Wir erinnern uns, dass gerade Deutschland auf dem K&#246;lner Gipfel von 1999 wichtige Initiativen vorangetrieben hat. Kurzum: Wir haben auch auf diesem Gebiet also kein Erkenntnisproblem, sondern – wie so oft in der Politik – ein Handlungsproblem!</p>
<p>Die Europ&#228;ische Union der 27 Mitgliedstaaten tut sich schwer, bei der Sicherheits- und Verteidigungspolitik gemeinsam vorzugehen. Auf eine eigene strategische Positionierung konnte sie sich bis jetzt nicht festlegen. Dass selbst die Europ&#228;ische Sicherheitsstrategie von 2003, die ja seither nur einmal sanft &#252;berpr&#252;ft wurde, keine gemeinsame Antwort auf die Frage nach einem strategischen „level of ambition“ gibt, mag aufgrund des Titels des Dokuments bizarr erscheinen. Das w&#252;rde aber auch den fragilen Konsens der 27 gef&#228;hrden. Daraus ziehe ich meine Schl&#252;sse, wenn ich nun zum zweiten Punkt komme und mit Ihnen diskutieren m&#246;chte, welche politischen Schritte nun getan werden sollten. Denn Sie erinnern sich an das Zitat von Gates, er sagte „es ist nicht zu sp&#228;t f&#252;r Europa“ – aber, das wissen Sie ebenso wie ich, richtig fr&#252;h dran sind wir auch nicht. Also: Wie k&#246;nnen wir das aufholen? Ein „Neuimpuls“ der europ&#228;ischen Sicherheits- und Verteidigungspolitik, bei dem alle 27 Mitgliedsstaaten im Boot s&#228;&#223;en, w&#228;re w&#252;nschenswert, ist nach aller politischer Lebenserfahrung v&#246;llig unrealistisch. Politische Priorit&#228;ten, nationale Philosophien und die jeweiligen F&#228;higkeitsspektren divergieren sehr stark in den sicherheitspolitischen Vorstellungen einzelner L&#228;nder. Ich glaube zwar, dass der Sparzwang einige wesentliche Vorbehalte aufweichen wird, aber ich gehe nicht davon aus, dass historisch gewachsene Politiken und Traditionen von heute auf morgen &#252;berall &#252;ber Bord geworfen werden.</p>
<p>Ein wirklicher „Neuimpuls“ m&#252;sste von einer Vorreitergruppe ausgehen, die den gemeinsamen politischen Willen mitbringt, das Projekt einer europ&#228;ischen Integration der Sicherheit und Verteidigung entscheidend sichtbar voranzubringen. Solche Vorreitergruppen gab es in der EU immer wieder, ich nenne hier nur die beiden erfolgreichsten Beispiele – Schengen und nat&#252;rlich der Euro.</p>
<p>Mein Szenario: Als Vorreitergruppe einer solchen st&#228;rkeren Vertiefung der Au&#223;en-, Sicherheits- und Verteidigungspolitik b&#246;te sich vielleicht die Formel des „Weimarer Dreiecks plus 1“ an. Warum? Deutschland und Frankreich sind noch immer das erfolgreichste und leistungsst&#228;rkste Gespann der europ&#228;ischen Integration. Und gerade aus historischen Gr&#252;nden denke ich, dass die deutsch-franz&#246;sische Zusammenarbeit in Fragen der Sicherheit und Verteidigung weiterhin von gro&#223;er Bedeutung w&#228;re. Mit Polen verbindet uns viel, und dass die polnische Ratspr&#228;sidentschaft vor wenigen Tagen erkl&#228;rt hat, die europ&#228;ische Au&#223;en- und Sicherheitspolitik ins Zentrum ihrer Anstrengungen zu r&#252;cken, zeigt unser gemeinsames Verst&#228;ndnis f&#252;r die Notwendigkeit, in diesem Bereich aktiver zu werden. Eine solche Avantgarde-Gruppe sollte aber die EU als Ganzes repr&#228;sentieren und selbstverst&#228;ndlich Ankn&#252;pfungspunkte f&#252;r alle anderen bieten. Und Polen ist nicht nur wichtig, weil wir in der EU der 27 ein mitteleurop&#228;isches Land in einer solchen F&#252;hrungsgruppe brauchen. Wir brauchen unsere Nachbarn auch, weil sie zeigen, wie sich eine neu gewonnene Souver&#228;nit&#228;t, feste transatlantische Bindung und europ&#228;ische Integration vereinbaren lassen. Deutschland – das ist klar – wird keine Sonderwege dabei gehen auf dem Gebiet der Au&#223;en-, Sicherheits- und Verteidigungspolitik. Aber Deutschland muss die Chance ergreifen, dem Projekt Europa einen neuen wichtigen Impuls zu geben.</p>
<p>Das „Plus“ lasse ich bewusst offen, denn es ist klar, dass es in dieser Vorreitergruppe auf den politischen Willen ankommt, mehr europ&#228;ische Integration zu wagen. Unsere britischen Freunde w&#228;ren milit&#228;risch nat&#252;rlich ideale Partner, sie werden aber erst dann mitmachen, wenn diese Vorreitergruppe erfolgreich ist. Das gilt besonders f&#252;r die jetzige konservative Regierung. Aber ich kann mir gut vorstellen, dass ein oder zwei skandinavische L&#228;nder daran mitwirken m&#246;chten, ebenso wie Spanien, das in der GSVP ja ebenfalls w&#228;hrend seiner Ratspr&#228;sidentschaft treibend war.</p>
<p>Im Gegensatz zum franz&#246;sisch-britischen Abkommen vom November 2010, das sich auf seine Exklusivit&#228;t beruft, ist unser ausgesprochenes Ziel die St&#228;rkung der europ&#228;ischen Integration. Der Lissabon-Vertrag bietet mit der M&#246;glichkeit der St&#228;ndigen Strukturierten Zusammenarbeit die rechtliche Grundlage. Dass die sogenannte SSZ bisher keine Anwendung findet, ist ein politisches Vers&#228;umnis. Ich w&#252;nsche mir, dass dieses Instrument aufgegriffen und endlich benutzt wird. Von der St&#228;ndigen Strukturierten Zusammenarbeit kann ein starkes politisches Signal ausgehen, das alle Staaten der Europ&#228;ischen Union einl&#228;dt, an der engeren sicherheitspolitischen Kooperation mitzuwirken. Mit der deutsch-franz&#246;sischen Brigade, dem Eurokorps, dem deutsch-niederl&#228;ndischen Korps, dem multilateralen Korps Nordost und weiteren gemeinsamen Einrichtungen gibt es bereits wegweisende Projekte milit&#228;rischer Zusammenarbeit. Bei deren Gr&#252;ndung dominierten damals politische Gr&#252;nde vor milit&#228;rischer Notwendigkeit. Es galt, nationale Vorbehalte, durch die enge Kooperation in milit&#228;rischen Fragen weiter abzubauen und den europ&#228;ischen Integrationsgedanken durch symboltr&#228;chtige Elemente deutlich zu st&#228;rken. Dagegen ist nichts einzuwenden. Im Gegenteil, heute k&#246;nnen besonders Sie darauf aufbauen. Der „Neuimpuls“ im Rahmen einer Vorreitergruppe muss aus meiner Sicht allerdings einen deutlichen Schritt nach vorne markieren.</p>
<p>Zwei zentrale Punkte stehen f&#252;r mich deshalb im Zentrum: Integration und Effizienz.</p>
<p>K&#246;nnen Sie sich vorstellen, zusammen mit polnischen oder franz&#246;sischen Soldaten einen gemeinsamen Verband zu bilden, sich eine Kaserne zu teilen und gemeinsam in den Einsatz verlegt zu werden? Das w&#228;re ein Beispiel integrierter europ&#228;ischer Sicherheitspolitik. Die Idee der deutsch-franz&#246;sischen Brigade oder des multilateralen Korps Nordost, bei denen sich die Integration meist auf St&#228;be und unterst&#252;tzende Einheiten beschr&#228;nkt, muss daher weiterentwickelt werden. Mit den AWACS-Verb&#228;nden der NATO haben wir das beste Beispiel eines multinationalen integrierten Verbandes zur Hand, an dem aber gut abzulesen ist, welche politischen H&#252;rden auf europ&#228;ischer Ebene noch zu nehmen sind. Die will ich hier gar nicht verschweigen. In der Vergangenheit stellten multilaterale Kooperationen im milit&#228;rischen und im R&#252;stungsbereich einen Wert an sich da. Das ist w&#246;rtlich zu nehmen, denn wir haben uns diese Kooperationen etwas kosten lassen.<br />
Sie waren Bekundung eines politischen Willens zur europ&#228;ischen Integration.</p>
<p>Das ist heute zu wenig – beziehungsweise von der Ausgabenseite her gedacht zu viel. In Anbetracht der starken Einschnitte in europ&#228;ische Verteidigungsbudgets von acht bis 30 Prozent, je nach Land, muss der Effizienz-Gedanken eine weit st&#228;rkere Rolle einnehmen. Und damit ist er zugleich ein starkes &#246;konomisches Argument f&#252;r eine Europ&#228;isierung unserer Au&#223;en-, Sicherheits- und Verteidigungspolitik. „Pooling“, „Sharing“ und die Spezialisierung milit&#228;rischer F&#228;higkeiten unter Partnern sind kein wirklich neuer, aber ein noch viel zu wenig beschrittener, dabei aber umso erfolgversprechender Weg, den die EU-Partner auf breiter Front, um mal in der Milit&#228;rsprache zu sprechen, gehen sollten! Es gibt heute bereits circa 100 Kooperationen im Bereich „Pooling &amp; Sharing“. Fast alle im Rahmen der NATO, aber eben kaum in der EU. In der Regel umfassen sie logistische Unterst&#252;tzung im kleineren Umfang oder f&#252;hren Ausbildungseinheiten zusammen. Im regionalen Rahmen sehen wir schon etwas mutigere Schritte, wie das Flottenkommando Benelux oder die Nordische Verteidigungskooperation. Deutliche Synergien bei strategischen F&#228;higkeiten gibt es bislang kaum.<br />
Das von Deutschland, Frankreich, Belgien und den Niederlanden best&#252;ckte Europ&#228;ische Lufttransportkommando ist eine der wenigen Initiativen in diese Richtung. Allerdings haben sich die beteiligten Nationen noch nicht durchgerungen, auch ihre Ressourcen zu integrieren; der Verband wird sogar multilateral gef&#252;hrt. Ein anderes Beispiel sind die EU-Battle-Groups, die weiterentwickelt und noch st&#228;rker integriert werden sollten.</p>
<p>Gro&#223;e Einschnitte in den Ausgaben fordern mutige Konsequenzen, um die Leistungsst&#228;rke europ&#228;ischer Streitkr&#228;fte zu erhalten. Kurzum: Gerade die Krise der Staatsfinanzen in vielen EU-Mitgliedsl&#228;ndern sollte die Politik als Chance zum „Neuimpuls“ begreifen. Der im belgischen Gent angesto&#223;ene Prozess der Ideensammlung f&#252;r „Pooling“, „Sharing“ und Spezialisierung in der Europ&#228;ischen Union kann nur ein erster Schritt in diese Richtung sein. Umso schmerzlicher ist die Tatsache, dass dieser Prozess schon wieder erlahmt ist aufgrund fehlender politischer Entschlossenheit und F&#252;hrung.</p>
<p>Ein weiterer Bereich, in dem deutlich mehr Effizienz n&#246;tig ist, ist die europ&#228;ische R&#252;stungspolitik. Der europ&#228;ische Verteidigungsmarkt ist zersplittert, und gerade R&#252;stungsindustrien werden gern als nationale G&#252;ter betrachtet und gehegt und gelegentlich gep&#228;ppelt. Die Europ&#228;ische Verteidigungsagentur zur Abstimmung von R&#252;stungsprojekten zwischen den Mitgliedsstaaten soll zwar ausgleichend wirken. Aufgrund nationaler Vorbehalte, kommt sie aber in der Praxis ihrem Auftrag nur zum Teil nach. Das Resultat ist, dass die Fragmentierung und die erschwerte Koordination zu erh&#246;hten Kosten in der Anschaffung und fehlender Interoperabilit&#228;t f&#252;hren. So leistet sich Europa weiterhin vier verschiedene Kampfpanzer, w&#228;hrend die USA nur ein einziges Modell haben. Die Ma&#223;gabe muss daher sein, gemeinsam unser Material zu entwickeln, zu beschaffen und zu nutzen. Denken Sie an das Beispiel des gemeinsamen Verbandes, das ich vorhin nannte. Da muss selbstredend allen Soldatinnen und Soldaten das gleiche Material zur Verf&#252;gung stehen. Das gebietet die Vernunft, aber auch die Solidarit&#228;t der Partner untereinander. Was im Gro&#223;en oft schwierig zu realisieren ist, kann im Kleineren reale Erfolgsaussichten haben. Ich stelle mir vor, dass eine Vorreitergruppe europ&#228;ischer Staaten gemeinsame R&#252;stungsprojekte effizienter umsetzen kann.</p>
<p>Gerade Sie in Hamburg wissen, dass dies kein Selbstl&#228;ufer ist. Der A 400 M von Airbus, der zum Teil in Ihrer Stadt gefertigt wird, ist zwar ein wegweisendes Gemeinschaftsprojekt, doch unterm Strich ist er zu teuer und die Auslieferung verz&#246;gert sich von Mal zu Mal. Wichtig ist, dass wir daraus f&#252;r die Zukunft die n&#246;tigen Lehren ziehen und die politische Entschlossenheit aufbringen, diese auch umzusetzen. Politischer F&#252;hrungswille und die Kraft, andere von der eigenen Idee zu &#252;berzeugen und sie an einem gemeinsamen Projekt in und f&#252;r Europa zu beteiligen, sind f&#252;r mich die entscheidenden Faktoren, Europa wieder in den K&#246;pfen der Menschen zu verankern.</p>
<p>Ein europ&#228;ischer Patriotismus gedeiht nur, wenn die Politik Ziele bestimmt und zugleich mutig und entschlossen voranschreitet. Vor allem aber muss die Politik ihre Ziele vorstellen, sie den Menschen erkl&#228;ren und im Zweifel daf&#252;r beharrlich streiten. Nur wer selbst von einem Ziel &#252;berzeugt ist, was er anzustreben bereit ist, kann auch andere davon &#252;berzeugen.</p>
<p>Dieses Ziel muss fassbar, plausibel und vor allem der Verbesserung der Lebensverh&#228;ltnisse in Europa dienen. Gewiss: Die Notwendigkeit aller Staaten, sicherheitspolitische Synergien zu schaffen, k&#246;nnen wichtige Triebfedern dieses Prozesses sein. Aber sie bieten eben keinen Ersatz f&#252;r den politischen Willen, in einem relevanten Bereich von Politik im 21. Jahrhundert, n&#228;mlich der Au&#223;en-, Sicherheits- und Verteidigungspolitik einen entscheidenden Schritt nach vorn zu gehen.</p>
<p>Ich hoffe nat&#252;rlich, dass ich Sie davon ein wenig habe &#252;berzeugen k&#246;nnen, wie notwendig ein solcher Schritt ist. Wie sehr er gerade jetzt unserem Europa aus seiner Starre helfen w&#252;rde. Denn die Menschen warten darauf, dass die Politik ihnen Europa wieder n&#228;her bringt: als ein politisches und soziales Projekt, das jede Anstrengung lohnt, weil es uns, unseren Kindern und Enkeln einen Kontinent in Frieden und Freiheit, aber der Welt zugleich als attraktiver Raum gelebter B&#252;rger- und Menschenrechte vorstellt. Ein soziales Europa mit wirtschaftlicher Kraft und kultureller Vielfalt.</p>
<p>Ich habe k&#252;rzlich geh&#246;rt, dass die Bundeswehr einen neuen Slogan hat, der da lautet: Wir dienen Deutschland. Ich w&#252;rde mir w&#252;nschen, dass dieser Slogan bald abgel&#246;st wird durch folgendes Leitmotto:</p>
<p>Wir dienen Europa.</p>
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		<title>SPD bietet Merkel Hilfe bei Euro-Krise an</title>
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		<pubDate>Tue, 19 Jul 2011 17:59:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Aydan Özoguz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Positionen & Debatten]]></category>
		<category><![CDATA[SPD-Bundestagsfraktion]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzkrise]]></category>
		<category><![CDATA[Schulden]]></category>
		<category><![CDATA[schwarz-gelb]]></category>
		<category><![CDATA[SPD]]></category>

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		<description><![CDATA[In der gegenw&#228;rtigen Euro-Krise m&#252;ssen wir der schwarz-gelben Bundesregierung schwere Vers&#228;umnisse vorwerfen. Die Schuldenkrise &#8211; in Griechenland, Irland oder auch in Portugal &#8211; hat sich zu einer ernsten Krise der europ&#228;ischen Einigung ausgeweitet. Schuld ist dabei auch ein Mangel an politischer F&#252;hrung und Entschlossenheit seitens der Kanzlerin auf europ&#228;ischer Ebene. Wir weisen seit Monaten darauf hin, [...]]]></description>
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<p><a href="http://oezoguz.de/wp-content/uploads/2011/07/EU.jpg" rel="shadowbox[post-4556];player=img;"><img class="alignleft size-medium wp-image-4557" title="EU" src="http://oezoguz.de/wp-content/uploads/2011/07/EU-300x199.jpg" alt="" width="279" height="185" /></a>In der gegenw&#228;rtigen Euro-Krise m&#252;ssen wir der schwarz-gelben Bundesregierung schwere Vers&#228;umnisse vorwerfen. Die Schuldenkrise &#8211; in Griechenland, Irland oder auch in Portugal &#8211; hat sich zu einer ernsten Krise der europ&#228;ischen Einigung ausgeweitet. Schuld ist dabei auch ein Mangel an politischer F&#252;hrung und Entschlossenheit seitens der Kanzlerin auf europ&#228;ischer Ebene. Wir weisen seit Monaten darauf hin, dass vieles auch f&#252;r Deutschland billiger gewesen, wenn die Bundesregierung nicht so lange gezaudert und gez&#246;gert h&#228;tte.</p>
<p>Was also tun? <strong>Wir in der SPD bieten der Bundesregierung unsere Hilfe an</strong>, um aus der festgefahrenen Situation herauszukommen. SPD-Chef Sigmar Gabriel, Fraktionschef Frank-Walter Steinmeier und Ex-Bundesfinanzminister Peer Steinbr&#252;ck haben am Montag der Kanzlerin ein entsprechendes Angebot gemacht. Wir bieten Frau Merkel Gespr&#228;che mit dem Ziel an, eine Politik zu verfolgen, welche die Stabilit&#228;t der W&#228;hrungsunion wiedergewinnen kann. Jetzt ist es allerh&#246;chste Zeit, politisch aktiv zu werden, liebe Bundesregierung. Mutiges und entschlossenes Handeln ist geboten.</p>
<p><strong>Die Gefahr ist gro&#223;</strong>: Immer mehr Menschen in unserem Land zweifeln das europ&#228;ische Projekt insgesamt an, weil ihnen niemand aus der schwarz-gelben Regierung erkl&#228;ren kann, wozu es Europa braucht. Und dann sollen Steuergelder f&#252;r Griechenland aufgebracht werden? Das verstehen immer weniger, wenn es keine solide, glaubhafte Begr&#252;ndung gibt.</p>
<p>Unsere SPD-Positionen und die aus unserer Sicht erforderlichen Schritte sind klar und werden von uns seit Mai 2010 vertreten:</p>
<ul>
<li>Die Gl&#228;ubiger von Griechenland werden auf einen Teil ihrer Forderungen verzichten m&#252;ssen („Schuldenschnitt“). Im Falle Griechenlands ist eine Umschuldung unausweichlich geworden. Wer das leugnet, leidet unter Realit&#228;tsverlust. &#220;ber die M&#246;glichkeit, Anleihen mit einem Abschlag vom Nennwert zur&#252;ckzukaufen, kann das Land eine erhebliche Entlastung von untragbaren Zinskosten realisieren. Gleichzeitig muss daf&#252;r gesorgt werden, dass sich die davon betroffenen Banken und Versicherungen refinanzieren k&#246;nnen.</li>
<li>Notwendig ist eine limitierte Gemeinschaftshaftung der gesamten Euro-Zone f&#252;r die Anleihen ihrer Mitglieder („Euro-Bonds“). Sie ist erforderlich, um auf Dauer eine Beruhigung der Finanzm&#228;rkte zu bewirken. &#220;ber intelligente Modelle kann ein Teil der Schuld gemeinschaftlich besichert werden, w&#228;hrend exzessive Verschuldung weiter im nationalen Risiko verbleibt.</li>
<li>Den betroffenen Staaten muss eine Perspektive f&#252;r ihre Wirtschaft gegeben werden. Notwendig ist ein Europ&#228;isches Modernisierungs- und Wachstumsprogramm. Ohne Unterst&#252;tzung durch die Europ&#228;ische Union wird Griechenland nicht auf die Beine kommen. Und ohne eine solche Unterst&#252;tzung werden die Menschen in Griechenland die unvermeidlichen harten Einschnitte nicht akzeptieren.</li>
<li>Au&#223;erdem fordert die SPD die Einf&#252;hrung einer Finanztransaktionssteuer. Sie tr&#228;gt dazu bei, spekulative Finanzgesch&#228;fte einzud&#228;mmen, gew&#228;hrleistet aber vor allem auch, dass der Finanzsektor einen Beitrag zur Bew&#228;ltigung der Krise leistet, an der viele Marktteilnehmer lange gut verdient haben. Au&#223;erdem muss endlich die Regulierung der Finanzm&#228;rkte beherzt angegangen werden.</li>
</ul>
<p>Ganz klar: Ohne eine grundlegende Perspektive werden wieder nur die Symptome der Krise bek&#228;mpft, nicht aber ihre Ursachen. Dann lie&#223;e das n&#228;chste Milliarden-Rettungspaket nicht lange auf sich warten! Die harten Sparprogramme in den von gravierender &#220;berschuldung betroffenen EU-Mitgliedstaaten sind nat&#252;rlich unausweichlich.  Die Haushaltsf&#252;hrung von L&#228;ndern, die Hilfen der Euro-Staaten in Anspruch nehmen, muss noch strenger &#252;berwacht werden.</p>
<p><strong>Umschuldung plus Investitionen</strong> ist der Weg, um Wachstumsprozesse in Gang zu setzen. Und mit der Finanztransaktionssteuer k&#246;nnten Investitionen mitfinanziert werden.</p>
<p>Wir brauchen mehr statt weniger Europa. Die Zeit des Wegduckens, der Vernebelung von Tatsachen, der Verschleppung von Entscheidungen und der Umgehung des Parlaments muss ein Ende haben. Jetzt gilt es, in Europa Entscheidungen zu treffen, die schwierig sind und bei den B&#252;rgern auch unpopul&#228;r sein k&#246;nnen. Die SPD ist aber bereit, daran mitzuwirken und auch schwierige Entscheidungen in der &#214;ffentlichkeit zu vertreten. Die Bundeskanzlerin ist gefordert, auf uns zuzugehen und mit uns ins Gespr&#228;ch zu kommen!</p>
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		<title>Heute ist Frauentag!</title>
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		<pubDate>Tue, 08 Mar 2011 04:22:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Aydan Özoguz</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Frauen]]></category>
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<div id="attachment_3827" class="wp-caption alignleft" style="width: 256px"><a href="http://oezoguz.de/wp-content/uploads/2011/03/Frauentag1.jpg" rel="shadowbox[post-3820];player=img;"><img class="size-medium wp-image-3827" title="Frauentag" src="http://oezoguz.de/wp-content/uploads/2011/03/Frauentag1-246x300.jpg" alt="" width="246" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Fr&#252;her das Frauenwahlrecht - heute volle Gleichberechtigung auch im Alltagsleben! Der Frauentag ist bei seiner 100. Begehung topaktuell!</p></div>
<p>Heute ist der Internationale Frauentag! In diesem Jahr feiert der Frauentag 100. Geburtstag. Die Sozialdemokratie war von Anfang an dabei, und es ist nicht &#252;bertrieben, wenn wir heute das Fazit ziehen, dass die sozialdemokratische Frauenpolitik eine Erfolgsgeschichte ist. Der Einsatz f&#252;r eine Selbstverst&#228;ndlichkeit &#8211; gleiche Rechte f&#252;r Frauen und M&#228;nner! &#8211; reicht bis in 1870er Jahre zur&#252;ck. Am 19. M&#228;rz 1911 wurde schlie&#223;lich der Internationale Frauentag zum ersten Mal begangen. Heute feiern wir ihn am 8. M&#228;rz.</p>
<p>Wir haben viel erreicht. Frauen und M&#228;nner sind rechtlich gleichberechtigt. Allerdings ist noch viel zu tun, denn die <strong>rechtliche Gleichstellung ist l&#228;ngst noch nicht 1:1 im Alltag der Frauen angekommen</strong>. Weil auch im 21. Jahrhundert immer noch Handlungsbedarf besteht, hat die SPD einen „Aktionsplan f&#252;r ein partnerschaftliches und gleichberechtigtes Miteinander von Frauen und M&#228;nnern“ vorgelegt <a href="http://oezoguz.de/wp-content/uploads/2011/03/Beschluss_100_Jahre_Frauentag.pdf" target="_blank">(hier einsehen)</a>. Die wichtigsten Forderungen im &#220;berblick:</p>
<ul>
<li><strong>Wir wollen gleichen Lohn f&#252;r gleiche Arbeit</strong> f&#252;r Frauen und M&#228;nner. Frauen verdienen 23 Prozent weniger als M&#228;nner. Bei gleichwertiger T&#228;tigkeit sind es 13 Prozent. Das ist ein Skandal. Ein Entgeltgleichheitsgesetz soll die Arbeitgeber verpflichten, Entgeltberichte zu erstellen. Darin m&#252;ssen sie offen legen, wie die Geh&#228;lter und Zulagen von Frauen und M&#228;nnern aussehen. Auf dieser Basis kann dann festgestellt werden, wo Diskriminierung vorliegt und beseitigt werden muss.</li>
</ul>
<ul>
<li><strong>Wir wollen gute Arbeit statt prek&#228;rer Besch&#228;ftigung</strong> f&#252;r Frauen und M&#228;nner. Daf&#252;r brauchen wir einen fl&#228;chendeckenden gesetzlichen Mindestlohn. Gerade Frauen arbeiten h&#228;ufig in prek&#228;ren Jobs als (unfreiwillig) Teilzeitbesch&#228;ftigte oder in Minijobs. Meist sind sie nicht sozial abgesichert, werden schlecht bezahlt – noch schlechter als M&#228;nner. Frauen k&#246;nnen so nicht eigenst&#228;ndig ihre Existenz sichern und verarmen im Alter. Diese Benachteiligungen m&#252;ssen wir verhindern.</li>
</ul>
<ul>
<li><strong>Arbeit und Leben geh&#246;ren zusammen</strong>. M&#252;tter und V&#228;ter brauchen Rahmenbedingungen, damit sie sich Beruf und Karriere einerseits und andererseits die Sorge f&#252;r Familie und Kinder partnerschaftlich teilen k&#246;nnen. Die SPD wird eine Debatte dar&#252;ber ansto&#223;en, wie, wann und wie lange Menschen arbeiten und wie die Arbeit organisiert werden muss.</li>
</ul>
<ul>
<li><strong>Mehr Frauen in F&#252;hrungspositionen</strong> sind ein Gewinn f&#252;r alle. Wir werden ein Gleichstellungsgesetz f&#252;r die Privatwirtschaft vorlegen, mit einer Mindestquote von 40 Prozent Frauen f&#252;r Vorst&#228;nde und Aufsichtsr&#228;te.</li>
</ul>
<p>Die SPD hat im Laufe ihrer Geschichte und insbesondere in ihren Regierungsjahren viel erreicht. Daran wollen wir ankn&#252;pfen. Denn gesellschaftlicher Fortschritt und die Gleichstellung von Frauen und M&#228;nnern geh&#246;ren zusammen.</p>
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		<title>Scholz ist B&#252;rgermeister in Hamburg</title>
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		<pubDate>Mon, 07 Mar 2011 19:55:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Aydan Özoguz</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Hamburg]]></category>
		<category><![CDATA[Olaf Scholz]]></category>
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<div id="attachment_3835" class="wp-caption alignleft" style="width: 298px"><a href="http://oezoguz.de/wp-content/uploads/2011/03/olafscholz.jpg" rel="shadowbox[post-3834];player=img;"><img class="size-full wp-image-3835" title="olafscholz" src="http://oezoguz.de/wp-content/uploads/2011/03/olafscholz.jpg" alt="" width="288" height="290" /></a><p class="wp-caption-text">Bildnachweis: olafscholz.de</p></div>
<p>Heute hat die Hamburgische B&#252;rgerschaft Olaf Scholz (SPD) zum Ersten B&#252;rgermeister der Freien und Hansestadt Hamburg gew&#228;hlt. In der konstituierenden Sitzung der B&#252;rgerschaft erhielt Scholz 62 von 118 abgegebenen Stimmen. Ich gratuliere Olaf Scholz von ganzem Herzen und w&#252;nsche ihm f&#252;r das B&#252;rgermeisteramt alles Gute. Handwerklich gutes Regieren, die Konsolidierung des Haushalts, den Hafen und die Wirtschaft voranbringen und f&#252;r soziale Gerechtigkeit in unserer Stadt sorgen &#8211; das alles wird Olaf Scholz jetzt als Erster B&#252;rgermeister zusammen mit der SPD-Mehrheit in der Hamburgischen B&#252;rgerschaft anpacken und umsetzen.</p>
<p>Kurz vor der Wahl von Scholz hatten die Abgeordneten der B&#252;rgerschaft bereits Dorothee Stapelfeldt (SPD) mit gro&#223;er Mehrheit (108 von 119 Stimmen) zur Pr&#228;sidenten der B&#252;rgerschaftspr&#228;sidentin gew&#228;hltbestimmt. Auch ihr grautliere ich ganz herzlich!</p>
<p>Der 7. M&#228;rz 2011 wird der SPD in Hamburg lange Zeit in Erinnerung bleiben, konnte doch das phantastische Wahlergebnis vom 20. Februar (48,4%) heute auch in der B&#252;rgerschaft den Politik-Wechsel einleiten. Als n&#228;chsten Schritt wird Olaf Scholz als B&#252;rgermeister jetzt die Senatorinnen und Senatoren sowie die Staatsr&#228;te f&#252;r die Fachbeh&#246;rden aussuchen. Am 23. M&#228;rz 2011 wird er sein Regierungsteam der B&#252;rgerschaft vorstellen.</p>
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		<title>SPD triumphiert in Hamburg</title>
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		<pubDate>Mon, 21 Feb 2011 09:59:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Aydan Özoguz</dc:creator>
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<p><a href="http://oezoguz.de/wp-content/uploads/2011/02/HamburgWahl.png" rel="shadowbox[post-3773];player=img;"><img class="alignleft size-full wp-image-3774" title="HamburgWahl" src="http://oezoguz.de/wp-content/uploads/2011/02/HamburgWahl.png" alt="" width="363" height="307" /></a>Die Hamburger SPD und Olaf Scholz haben bei der Wahl zur Hamburgischen B&#252;rgerschaft einen beispiellosen Triumph gefeiert und 48,3% der Stimmen bekommen! Herzlichen Gl&#252;ckwunsch an alle Wahlk&#228;mpferinnen und Wahlk&#228;mpfer! Wir haben in Hamburg damit das beste Ergebnis seit 1982 eingefahren. Dagegen ist die CDU abgest&#252;rzt und erreichte nur noch 21,9% &#8211; das sind minus 20,7%, also schnell mal das Ergebnis halbiert und das schlechteste Resultat in Hamburg &#252;berhaupt. 3 Gr&#252;nde, welche zu diesem tollen Ergebnis vermutlich gef&#252;hrt haben: 1) das Desaster der schwarz-gr&#252;nen Koalition, 2) Olaf Scholz und seine Ziel, Wirtschaft und soziale Gerechtigkeit zu vereinen, sowie 3) Hamburg als ursozialdemokratische Stadt, dessen Rathaus erst Ole von Beust 2001 mit einem Ergebnis von nur 26% unter Mithilfe des Rechtspopulisten Schill (damals 19%) erobern konnte.</p>
<p>In der Hamburgischen B&#252;rgerschaft wird die SPD nun mit absoluter Mehrheit regieren k&#246;nnen (62 von 121 Mandate) und Olaf Scholz wird neuer Erster B&#252;rgermeister. Nun gilt es, das Vertrauen der Hamburgerinnen und Hamburger in politische Sacharbeit umzum&#252;nzen und zu rechtfertigen.</p>
<p><a href="http://wahlen-hamburg.statistik-nord.de/frameset.php?file=status_karte&amp;wahl=76&amp;frame=true" target="_blank">Hier k&#246;nnen Sie alle Ergebnisse &#8211; auch aus den Stadtteilen und sogar aus Ihrem Wahllokal &#8211; einsehen! </a></p>
<p>So kann es weitergehen! Mit frischem Wind geht es jetzt f&#252;r die SPD in die weiteren Landtagswahlen des Jahres 2011: Sachsen-Anhalt, Baden-W&#252;rttemberg, Rheinland-Pfalz, Bremen, Mecklenburg-Vorpommern und Berlin &#8211; bei diesen Wahlen geht es weiter aufw&#228;rts!</p>
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