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	<title>Aydan Özoguz (SPD Hamburg) &#187; Gerechtigkeit</title>
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		<title>Mindestlohn, Kita-Ausbau und Ganztagsschulen vermeiden Kinderarmut</title>
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		<pubDate>Thu, 26 Jan 2012 16:03:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Aydan Özoguz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Familienpolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Positionen & Debatten]]></category>
		<category><![CDATA[SPD-Bundestagsfraktion]]></category>
		<category><![CDATA[Gerechtigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Kinder]]></category>

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		<description><![CDATA[Heute ver&#246;ffentlichte die Bundesagentur f&#252;r Arbeit Zahlen, nach denen die Kinderarmut in Deutschland von 1,9 auf 1,6 Millionen betroffene Kinder zur&#252;ckgegangen ist. Das ist gut, aber die Zahlen geben leider keinen Anlass, innezuhalten und unt&#228;tig zu sein. Gerade die nach wie vor hohen Armutsquoten von Alleinerziehenden sind alarmierend. Ebenso besorgniserregend sind die Bedingungen f&#252;r Menschen [...]]]></description>
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<div id="attachment_5346" class="wp-caption alignleft" style="width: 263px"><a href="http://oezoguz.de/wp-content/uploads/2012/01/kinder.jpg" rel="shadowbox[post-5345];player=img;"><img class="size-full wp-image-5346" title="kinder" src="http://oezoguz.de/wp-content/uploads/2012/01/kinder.jpg" alt="" width="253" height="253" /></a><p class="wp-caption-text">Bildrechte: S. Hofschlaeger/pixelio.de</p></div>
<p>Heute ver&#246;ffentlichte die Bundesagentur f&#252;r Arbeit Zahlen, nach denen die Kinderarmut in Deutschland von 1,9 auf 1,6 Millionen betroffene Kinder zur&#252;ckgegangen ist. Das ist gut, aber die Zahlen geben leider keinen Anlass, innezuhalten und unt&#228;tig zu sein.</p>
<p>Gerade die nach wie vor hohen Armutsquoten von Alleinerziehenden sind alarmierend. Ebenso besorgniserregend sind die Bedingungen f&#252;r Menschen im Niedriglohnsektor. Hier kumulieren schlechte Arbeitsbedingungen und niedrige L&#246;hne zu enormen Belastungen f&#252;r die betroffenen Familien.</p>
<p><strong>Die SPD hat hier pragmatische und wirkungsvolle L&#246;sungen pr&#228;sentiert:</strong></p>
<p>Um den <strong>Kitaausbau</strong> zu forcieren, schlagen wir zus&#228;tzliche Bundesmittel, einen Krippengipfel und einen Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung zun&#228;chst f&#252;r Alleinerziehende vor. Bundesministerin Schr&#246;der m&#252;sste nur begreifen und dann zugreifen. Stattdessen schaltet sie auf stur, bleibt unt&#228;tig und sieht zu, wie die Erf&#252;llung des Rechtsanspruchs auf einen Betreuungsplatz scheitert.</p>
<p>Bei den <strong>Ganztagsschulen</strong> sieht es nicht besser aus. Auf dieser Bildungsbaustelle tummelt sich der Bund mit Verweis auf das Kooperationsverbot gar nicht mehr. Deshalb bringt die SPD-Fraktion heute einen Antrag zur Aufhebung des Kooperationsverbots in den Bundestag ein, um endlich wieder eine bessere Bildungsfinanzierung durch Bund und L&#228;nder zu erm&#246;glichen.</p>
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		<title>Managerinnen-Barometer zeigt: zu wenig Frauen in F&#252;hrungspositionen</title>
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		<pubDate>Wed, 18 Jan 2012 13:53:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Aydan Özoguz</dc:creator>
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		<category><![CDATA[SPD-Bundestagsfraktion]]></category>
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		<description><![CDATA[Heute wurde das Managerinnen-Barometer 2011 vom Deutschen Institut f&#252;r Wirtschaftsforschung vorgestellt. Das Barometer zeigt, dass all die freiwilligen Appelle der schwarz-gelben Bundesregierung und die Gipfeltreffen mit den DAX-30-Unternehmen im vergangenen Jahr an der Situation von Frauen in F&#252;hrungspositionen nichts ver&#228;ndert haben. Die Zahlen des Managerinnen-Barometer 2011 sprechen eine deutliche Sprache: In den 200 gr&#246;&#223;ten Unternehmen [...]]]></description>
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<div id="attachment_5309" class="wp-caption alignleft" style="width: 268px"><a href="http://oezoguz.de/wp-content/uploads/2012/01/FrauenVorstand.png" rel="shadowbox[post-5308];player=img;"><img class="size-medium wp-image-5309" title="FrauenVorstand" src="http://oezoguz.de/wp-content/uploads/2012/01/FrauenVorstand-300x270.png" alt="" width="258" height="233" /></a><p class="wp-caption-text">Bild:Gerd Altmann/pixelio.de</p></div>
<p>Heute wurde das Managerinnen-Barometer 2011 vom Deutschen Institut f&#252;r Wirtschaftsforschung vorgestellt.<br />
Das Barometer zeigt, dass all die freiwilligen Appelle der schwarz-gelben Bundesregierung und die Gipfeltreffen mit den DAX-30-Unternehmen im vergangenen Jahr an der Situation von Frauen in F&#252;hrungspositionen nichts ver&#228;ndert haben.</p>
<p>Die Zahlen des <a href="http://www.diw.de/documents/publikationen/73/diw_01.c.366823.de/11-3.pdf" target="_blank">Managerinnen-Barometer</a> 2011 sprechen eine deutliche Sprache: In den 200 gr&#246;&#223;ten Unternehmen Deutschlands sind nach wie vor nur 3% Frauen in den Vorst&#228;nden vertreten. In den Aufsichtsr&#228;ten sind es dank der Mitbestimmung knapp 12%. Damit sich an dieser Situation f&#252;r Frauen in Aufsichtsr&#228;ten und Vorst&#228;nden bald etwas &#228;ndert, bedarf es einer gesetzlichen Quote. Dies wurde heute wieder deutlich. Schweden, Frankreich und die USA, aber auch China, Brasilien und Russland: &#220;berall finden sich mehr Frauen in Vorstandsposten als in Deutschland.</p>
<p>Die SPD-Bundestagsfraktion wird noch in diesem Jahr ein Gesetz in den Bundestag einbringen, das eine verbindliche Quote f&#252;r Aufsichtsr&#228;te und Vorst&#228;nde festschreibt. Die Zeit der Freiwilligkeit ist vorbei.</p>
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		<title>Berliner Erkl&#228;rung &#8211; gesetzliche Frauenquote in Vorst&#228;nden einf&#252;hren</title>
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		<pubDate>Thu, 15 Dec 2011 11:13:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Aydan Özoguz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Positionen & Debatten]]></category>
		<category><![CDATA[SPD-Bundestagsfraktion]]></category>
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		<description><![CDATA[Heute wurde die &#8220;Berliner Erkl&#228;rung&#8221; ver&#246;ffentlicht, eine &#252;berparteiliche Initiative namhafter Frauen, die zum Ziel hat, &#252;ber gesetzliche Frauenquoten mehr Geschlechtergerechtigkeit in F&#252;hrungsgremien von Unternehmen zu erreichen. Als Mitunterzeichnerinnen der „Berliner Erkl&#228;rung“ begr&#252;&#223;en Manuela Schwesig, Hannelore Kraft und ich als stellvertretende SPD-Parteivorsitzende ebenso wie SPD-Generalsekret&#228;rin Andrea Nahles, dass das Thema der gesetzlichen Frauenquote f&#252;r Aufsichtsr&#228;te und [...]]]></description>
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<div id="attachment_5177" class="wp-caption alignleft" style="width: 256px"><a href="http://oezoguz.de/wp-content/uploads/2011/12/Frauentag1.jpg" rel="shadowbox[post-5174];player=img;"><img class="size-medium wp-image-5177" title="Frauentag" src="http://oezoguz.de/wp-content/uploads/2011/12/Frauentag1-246x300.jpg" alt="" width="246" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Frauen nicht nur an die Wahlurne (wie hier 1914 gefordert), sondern auch in die Vorstandsetagen!</p></div>
<p>Heute wurde die <strong>&#8220;Berliner Erkl&#228;rung&#8221;</strong> ver&#246;ffentlicht, eine <strong>&#252;berparteiliche</strong> Initiative namhafter Frauen, die zum Ziel hat, &#252;ber gesetzliche Frauenquoten mehr Geschlechtergerechtigkeit in F&#252;hrungsgremien von Unternehmen zu erreichen. <strong>Als Mitunterzeichnerinnen</strong> der „Berliner Erkl&#228;rung“ begr&#252;&#223;en Manuela Schwesig, Hannelore Kraft und ich als stellvertretende SPD-Parteivorsitzende ebenso wie SPD-Generalsekret&#228;rin Andrea Nahles, dass das Thema der gesetzlichen Frauenquote f&#252;r Aufsichtsr&#228;te und Vorst&#228;nde endlich an Dynamik gewinnt und ein breites &#252;berparteiliches B&#252;ndnis f&#252;r eine verbindliche gesetzliche Regelung eintritt &#8211; auch Abgeordnete der CDU/CSU und der FDP sind dabei. Dies ist ein wichtiger Schritt nach vorn und eine <strong>klare Absage an die sogenannte Flexi-Quote von Bundesministerin Schr&#246;der</strong>.</p>
<p>Wir in der SPD wollen einen h&#246;heren Frauenanteil – mindestens 40 Prozent – in den F&#252;hrungsetagen der deutschen Wirtschaft, in den Aufsichtsr&#228;ten und den Vorst&#228;nden b&#246;rsennotierter und mitbestimmter Unternehmen. Unsere Vorschl&#228;ge liegen auf dem Tisch. Das SPD-gef&#252;hrte Bundesland Nordrhein-Westfalen hat im Bundesrat bereits eine Initiative f&#252;r eine 40%-Quote in Aufsichtsr&#228;ten vorgelegt. Sie wurde leider am 25. November 2011 abgelehnt. Auch im Deutschen Bundestag scheiterten bislang die Bem&#252;hungen von SPD und Gr&#252;nen, ein wirksames Quotengesetz auf den Weg zu bringen.<br />
Wir freuen uns, dass auch <strong>Mitstreiterinnen aus dem Regierungslager unserem Anliegen mit der „Berliner Erkl&#228;rung“ jetzt Nachdruck verleihen</strong>.</p>
<p>Wir sind zur Zusammenarbeit bereit. Die Zeit dr&#228;ngt, denn 2013 werden viele Aufsichtsr&#228;te neu gew&#228;hlt. Nur wenn vorher eine gesetzliche Regelung im Deutschen Bundestag verabschiedet wird, k&#246;nnen viele kompetente Frauen neu in die Aufsichtsr&#228;te einziehen.</p>
<p>Denn eins ist klar: Absichtserkl&#228;rungen und Willensbekundungen sind gut. Ein breites B&#252;ndnis mit vielen wichtigen Stimmen aus Politik und Gesellschaft ist umso besser. Aber auch das ist nur ein halber Schritt. Jetzt muss der Berliner Erkl&#228;rung eine gesetzliche Regelung folgen! Die<strong> SPD-Bundestagsfraktion wird in K&#252;rze einen Gesetzentwurf </strong>vorlegen. Darin werden wir konkrete Vorschl&#228;ge zur geschlechtergerechten Besetzung von Entscheidungsgremien der Wirtschaft sowohl in Aufsichtsr&#228;ten als auch in Vorst&#228;nden mittels einer verbindlichen 40%-Frauenquote machen. Diese Ziele, die sich mit denen der „Berliner Erkl&#228;rung“ im Grundsatz decken, k&#246;nnen schnell und effizient erreicht werden.</p>
<p>Auch Sie sind wie alle Frauen und (!) M&#228;nner herzlich eingeladen, <a href="http://www.berlinererklaerung.de/" target="_blank">die Berliner Erkl&#228;rung ebenfalls zu unterst&#252;tzen</a> und eine breite gesellschaftliche Bewegung f&#252;r mehr Frauen in hohen Positionen mit uns zu bilden.</p>
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		<title>Steuersenkungen auf Pump sind der falsche Weg</title>
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		<pubDate>Thu, 08 Dec 2011 09:50:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Aydan Özoguz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Positionen & Debatten]]></category>
		<category><![CDATA[SPD-Bundestagsfraktion]]></category>
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		<category><![CDATA[Steuerpolitik]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Bundesregierung hat am Mittwoch in der Kabinettsitzung Einkommensteuersenkungen von sechs Milliarden Euro beschlossen. Diesen Weg halten wir in der SPD-Bundestagsfraktion f&#252;r vollkommen falsch, denn die schwarz-gelbe Bundesregierung gibt damit ihrer Steuersenkungsideologie Vorrang vor einer soliden Finanzpolitik und einem ausgeglichenen Bundeshaushalt in Zeiten guter konjunktureller Lage am Arbeitsmarkt. Angesichts der auch in den kommenden Jahren [...]]]></description>
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<div id="attachment_5133" class="wp-caption alignleft" style="width: 215px"><a href="http://oezoguz.de/wp-content/uploads/2011/12/Euro_M&#252;nzen.jpg" rel="shadowbox[post-5132];player=img;"><img class="size-medium wp-image-5133" title="Euro_M&#252;nzen" src="http://oezoguz.de/wp-content/uploads/2011/12/Euro_M&#252;nzen-290x300.jpg" alt="" width="205" height="212" /></a><p class="wp-caption-text">Bildrechte: J&#252;rgen Oberguggenberger / pixelio.de</p></div>
<p>Die Bundesregierung hat am Mittwoch in der Kabinettsitzung Einkommensteuersenkungen von sechs Milliarden Euro beschlossen. Diesen Weg halten wir in der SPD-Bundestagsfraktion f&#252;r vollkommen falsch, denn die schwarz-gelbe Bundesregierung gibt damit ihrer <strong>Steuersenkungsideologie Vorrang vor einer soliden Finanzpolitik</strong> und einem ausgeglichenen Bundeshaushalt in Zeiten guter konjunktureller Lage am Arbeitsmarkt. Angesichts der auch in den kommenden Jahren hohen Neuverschuldung von Bund, L&#228;ndern und Gemeinden gibt es aber keine Spielr&#228;ume f&#252;r Steuerentlastungen. Auch die unsichere Wirtschaftsentwicklung erh&#246;ht noch die Notwendigkeit f&#252;r eine vorsichtige Finanzplanung – w&#228;hrend die Bundesregierung sich feiert f&#252;r die Ausd&#252;nnung der Einnahme-Seite des Staates.</p>
<p>Die Steuersenkungen werden <strong>Gering- und Mittelverdienern</strong> &#252;berhaupt nicht oder kaum zu Gute kommen. Hauptprofiteure sind die Bezieher hoher Einkommen. Daran &#228;ndert auch die marginale Absenkung der Grenze f&#252;r die Reichensteuer nichts. Wir m&#252;ssen leider eine soziale Schieflage der Steuersenkung feststellen.</p>
<p>Auch die Begr&#252;ndung von Schwarz-Gelb, mit den Steuerpl&#228;nen die verfassungsrechtliche Vorgabe f&#252;r eine Anhebung des <strong>Grundfreibetrages</strong> zu erf&#252;llen, ist nicht nachvollziehbar. Die steuerrechtliche Anpassung an das Existenzminimum muss – wie bisher – auf Basis des regelm&#228;&#223;ig alle zwei Jahre zu erstellenden Existenzminimumberichts festgestellt werden. Sollte eine Anpassung in 2014 f&#228;llig sein, wird die SPD die verfassungsrechtlichen Vorgaben selbstverst&#228;ndlich einhalten. Eine Anhebung des Grundfreibetrages m&#252;sste dann allerdings solide finanziert sein, was die Bundesregierung mit ihren aktuellen Pl&#228;nen &#252;berhaupt nicht einh&#228;lt.</p>
<p>Es passt leider gar nicht zusammen, wenn Merkel in diesen Tagen den Mitgliedsstaaten der EU strenges Sparen und Konsolidieren abverlangt, aber selbst dazu nicht in der Lage ist trotz bester Zahlen am Arbeitsmarkt und bei den Steuereinnahmen.</p>
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		<title>Merkel und der Mindestlohn</title>
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		<pubDate>Mon, 31 Oct 2011 11:43:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Aydan Özoguz</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Arbeit]]></category>
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		<description><![CDATA[Verwundert reiben sich die Beobachter des politischen Geschehens und auch wir uns in der SPD die Augen: Am Wochenende erfolgte die n&#228;chste politische Kehrtwende der CDU um 180 Grad &#8211; es soll eine &#8220;Lohnuntergrenze&#8221; geben. Dar&#252;ber werde ein CDU-Bundesparteitag in wenigen Wochen beschlie&#223;en und f&#252;r alle Branchen eine Lohnuntergrenze einziehen, so verlautete es aus der [...]]]></description>
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<div id="attachment_4937" class="wp-caption alignleft" style="width: 265px"><a href="http://oezoguz.de/wp-content/uploads/2011/10/Euro_M&#252;nzen.jpg" rel="shadowbox[post-4936];player=img;"><img class="size-medium wp-image-4937" title="Euro_M&#252;nzen" src="http://oezoguz.de/wp-content/uploads/2011/10/Euro_M&#252;nzen-290x300.jpg" alt="" width="255" height="264" /></a><p class="wp-caption-text">Lohnuntergrenze f&#252;r alle Branchen - die CDU bewegt sich! </p></div>
<p>Verwundert reiben sich die Beobachter des politischen Geschehens und auch wir uns in der SPD die Augen: Am Wochenende erfolgte die n&#228;chste <strong>politische Kehrtwende der CDU um 180 Grad</strong> &#8211; es soll eine &#8220;Lohnuntergrenze&#8221; geben. Dar&#252;ber werde ein CDU-Bundesparteitag in wenigen Wochen beschlie&#223;en und f&#252;r alle Branchen eine Lohnuntergrenze einziehen, so verlautete es aus der CDU-Parteizentrale. <strong>Atomausstieg, Bundeswehr-Reform mit Abschaffung der Wehrpflicht und jetzt der Weg zum Mindestlohn: Was ist eigenlich noch &#252;brig vom &#8220;Markenkern&#8221; der CDU? </strong>Mal sehen, ob der Stammw&#228;hler das alles noch mitmacht beim n&#228;chsten Urnengang. Jahrzehntelang trugen die Christdemokraten vor, dass jegliche Lohnuntergrenzen oder Mindestl&#246;hne die (soziale) Marktwirtschaft zu Grabe tragen w&#252;rden, jetzt also die Kehrtwende.</p>
<p>Wir in der SPD sind nat&#252;rlich zun&#228;chst einmal erfreut, dass Merkel und die CDU ein weiteres Mal auf unsere Positionen einschwenken. Sigmar Gabriel hat der CDU sogleich Hilfe angeboten, wenn es an die gesetzliche Ausgestaltung eines Mindestlohnes gehen soll, denn nur diesen wird die SPD mittragen. Noch windet sich die CDU und spricht lediglich von einer Lohnuntergrenze f&#252;r alle Branchen, die sich am Tarifniveau der Zeitarbeit orientieren solle. Das w&#228;ren 7,79 Eur pro Stunde im Westen und 6,89 Euro im Osten. Die <strong>SPD fordert wie die Gewerkschaften einen gesetzlichen Mindestlohn von 8,50 Euro</strong>.</p>
<p>Es bleibt abzuwarten, wie ernst es die CDU mit ihrem Vorsto&#223; in Richtung Mindestlohn wirklich meint. Aber: &#8220;Besser sp&#228;t, als nie&#8221;, so muss die Devise f&#252;r den neuen Vorschlag der CDU lauten.</p>
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		<title>Frauenquote – Ministerinnen zerstreiten sich weiter, nichts tut sich</title>
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		<pubDate>Tue, 18 Oct 2011 10:02:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Aydan Özoguz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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		<description><![CDATA[Das Treffen der Personalvorst&#228;nde der Dax-30-Unternehmen mit Vertretern der Bundesregierung zur F&#246;rderung von Frauen in F&#252;hrungspositionen ist ohne Ergebnis verlaufen. Au&#223;er Spesen nichts gewesen! Am Frauenmangel in F&#252;hrungspositionen wird sich nichts &#228;ndern. Die wieder bekr&#228;ftigte rein freiwillige Selbstverpflichtung der Dax-30-Unternehmen bleibt sehr vage und ist alles andere als transparent. So sind die Zielvorgaben der einzelnen [...]]]></description>
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<p><a href="http://oezoguz.de/wp-content/uploads/2011/10/Frauen40prozent1.png" rel="shadowbox[post-4843];player=img;"><img class="alignleft size-medium wp-image-4844" title="Frauen40prozent" src="http://oezoguz.de/wp-content/uploads/2011/10/Frauen40prozent1-300x300.png" alt="" width="246" height="246" /></a>Das Treffen der Personalvorst&#228;nde der Dax-30-Unternehmen mit Vertretern der Bundesregierung zur F&#246;rderung von Frauen in F&#252;hrungspositionen ist ohne Ergebnis verlaufen. Au&#223;er Spesen nichts gewesen! <strong>Am Frauenmangel in F&#252;hrungspositionen wird sich nichts &#228;ndern.</strong></p>
<p>Die wieder bekr&#228;ftigte rein freiwillige Selbstverpflichtung der Dax-30-Unternehmen bleibt sehr vage und ist alles andere als transparent. So sind die Zielvorgaben der einzelnen Unternehmen f&#252;r den Anteil von Frauen in F&#252;hrungspositionen bisher kaum bekannt. Sie liegen irgendwo zwischen 12 und 35 Prozent &#8211; genauere Angaben fehlen. Ganz zu schweigen von einer Quote in Aufsichtsr&#228;ten und Vorst&#228;nden. Dieses Thema wurde mal wieder vertagt.</p>
<p>Sehr beachtlich (und erschreckend offensichtlich!) war der <strong>Streit zwischen Familienministerin Schr&#246;der</strong> (sie ist f&#252;r eine freiwillige Quote) <strong>und Arbeitsministerin von der Leyen</strong> (sie m&#246;chte eine gesetzliche Quote, klopft aber nur Spr&#252;che) am Rande des Treffens, der auch weite Teile der Medienberichterstattung bestimmte. Der andauernde Streit in der Bundesregierung &#8220;Quote ja oder nein und wenn ja, wie?&#8221; darf nicht l&#228;nger auf dem R&#252;cken der Frauen ausgetragen werden. Nach zehn Jahren Freiwilliger Vereinbarung ist die Bundesregierung in der Pflicht zu handeln. Geredet wurde lange genug. Treffend beschrieb Stefan Braun in der S&#252;ddeutschen Zeitung vom 18.10.2011 den Streit innerhalb der Regierung als <strong>Duell zwischen Raubkatze (von der Leyen) und Reh (Schr&#246;der)</strong>. Am Ende wird sich f&#252;r Frauen in F&#252;hrungspositionen nichts &#228;ndern, da die Raubkatze zwar die Pl&#228;ne des Rehs „zerfleischen“ kann und dies nach Kr&#228;ften unternimmt, aber selbst auch nicht weiter handeln kann.</p>
<p><strong>Wir Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten fordern dagegen ein Gesetz</strong>, welches eine Quote von mindestens 40 Prozent f&#252;r Frauen in Aufsichtsr&#228;ten und Vorst&#228;nden verbindlich vorsieht. Seit Jahrzehnten ist klar: Ohne Gesetz werden Frauen in F&#252;hrungspositionen weiter rar bleiben. Darum haben wir in der SPD-Bundestagsfraktion im Februar einen Antrag vorgelegt, wonach f&#252;r b&#246;rsennotierte und mitbestimmte Unternehmen eine gesetzliche Quote f&#252;r Frauen und M&#228;nner von 40 Prozent in Aufsichtsr&#228;ten und Vorst&#228;nden verbindlich geschaffen werden soll. <a href="http://oezoguz.de/wp-content/uploads/2011/10/Antrag-Frauenquote.pdf" target="_blank">Hier k&#246;nnen Sie den Antrag einsehen.</a></p>
<p>Das Warten auf die gesetzliche Frauenquote in F&#252;hrungspositionen und der Streit in der Bundesregierung m&#252;ssen endlich ein Ende haben!</p>
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		<title>Regierung lehnt Reform des Pflegebed&#252;rftigkeitsbegriffs ab</title>
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		<pubDate>Wed, 21 Sep 2011 13:59:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Aydan Özoguz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Positionen & Debatten]]></category>
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		<category><![CDATA[Gesundheitspolitik]]></category>

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		<description><![CDATA[Heute haben die Fraktionen der CDU/CSU und FDP im Gesundheitsausschuss des Deutschen Bundestages unseren SPD-Antrag &#8220;Neuen Pflegebed&#252;rftigkeitsbegriff einf&#252;hren &#8211; Chancen zu n&#246;tigen Ver&#228;nderungen nutzen&#8221; (hier einsehen) abgelehnt. Damit hat Schwarz-Gelb bewiesen, dass sie an einem Fortschritt im Bereich der Pflege nicht interessiert sind und die Pflegereform weiter verschleppen wollen. In meinem Artikel vom 5. September [...]]]></description>
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<div id="attachment_4736" class="wp-caption alignleft" style="width: 220px"><a href="http://oezoguz.de/wp-content/uploads/2011/09/MobilitaetRollstuhl.jpg" rel="shadowbox[post-4733];player=img;"><img class="size-medium wp-image-4736" title="MobilitaetRollstuhl" src="http://oezoguz.de/wp-content/uploads/2011/09/MobilitaetRollstuhl-210x300.jpg" alt="" width="210" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">© pixelio.de/Rainer Sturm</p></div>
<p>Heute haben die Fraktionen der CDU/CSU und FDP im Gesundheitsausschuss des Deutschen Bundestages unseren SPD-Antrag <a href="http://oezoguz.de/wp-content/uploads/2011/09/Antrag-Pflege.pdf" target="_blank">&#8220;Neuen Pflegebed&#252;rftigkeitsbegriff einf&#252;hren &#8211; Chancen zu n&#246;tigen Ver&#228;nderungen nutzen&#8221; (hier einsehen) </a>abgelehnt. Damit hat Schwarz-Gelb bewiesen, dass sie an einem Fortschritt im Bereich der Pflege nicht interessiert sind und die Pflegereform weiter verschleppen wollen. In meinem <a href="http://oezoguz.de/pflegereform-koennte-dauern-bundesregierung-ohne-plan/4677/" target="_blank">Artikel vom 5. September</a> hatte ich ja schon berichtet, wie planlos die Regierungsfraktionen agieren.</p>
<p>Die Ablehnung unseres Antrages konnte nicht wirklich &#252;berraschen, denn dort fordern wir  die z&#252;gige Umsetzung des neuen Pflegebed&#252;rftigkeitsbegriffs, damit in der Pflege endlich eine ganzheitliche Sicht auf pflegebed&#252;rftige Menschen und eine St&#228;rkung des Rechts auf Selbstbestimmung und Teilhabe von Pflegebed&#252;rftigen Einzug erh&#228;lt. W&#252;rde unser Antrag mit dem neuen Pflegebed&#252;rftigkeitsbegriffs umgesetzt, k&#246;nnten gerade Pflegebed&#252;rftige mit Demenz besser versorgt werden.</p>
<p>Statt dem Antrag der SPD zuzustimmen oder vielleicht doch nochmal einen eigenen Vorschlag f&#252;r die Pflegereform vorzulegen, streitet die CDU mit sich selbst, die FDP gegen die CSU und diese wiederum mit der CDU – ein einziges Durcheinander, mit der Folge, dass die dringende Reform der Pflegeversicherung weiter auf der Strecke bleibt. Statt eines stringenten Konzeptes der schwarz-gelben Regierungskoalition tauchen t&#228;glich neue Vorschl&#228;ge auf. Ob Euro-Rettung, Bundesfreiwilligendienst, Fachkr&#228;ftemangel oder Pflegereform – die Regierung bleibt weiter handlungsunf&#228;hig. Ihr f&#252;r den Sommer angek&#252;ndigtes Konzept zur Reform der Pflegeversicherung ist krachend gescheitert.</p>
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		<title>Mutter-/Vater-Kind-Kuren besser erm&#246;glichen</title>
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		<pubDate>Thu, 30 Jun 2011 10:11:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Aydan Özoguz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Familienpolitik]]></category>
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		<category><![CDATA[SPD-Bundestagsfraktion]]></category>
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		<description><![CDATA[Der Bundesrechnungshof (BRH) hat zur Praxis bei der Vergabe von Mutter/Vater-Kind-Kuren einen &#228;u&#223;erst dramatischen Bericht vorgelegt. Deshalb haben wir als SPD-Fraktion einen Antrag im Haushaltsausschuss  gestellt, mit dem die Vergabe f&#252;r die betroffenen Familien deutlich verbessert werden soll. Immerhin: Die schwarz-gelbe Koalition hat unserer Antrag nicht sofort abgelehnt, sondern um Bedenkzeit gebeten. In Regierungslager scheint [...]]]></description>
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<p><a href="http://oezoguz.de/wp-content/uploads/2011/06/familie.jpg" rel="shadowbox[post-4461];player=img;"><img class="alignleft size-full wp-image-4462" title="familie" src="http://oezoguz.de/wp-content/uploads/2011/06/familie.jpg" alt="" width="200" height="200" /></a>Der Bundesrechnungshof (BRH) hat zur Praxis bei der Vergabe von Mutter/Vater-Kind-Kuren einen <strong>&#228;u&#223;erst dramatischen Bericht</strong> vorgelegt. Deshalb haben wir als <strong>SPD-Fraktion einen Antrag</strong> im Haushaltsausschuss  gestellt, mit dem die Vergabe f&#252;r die betroffenen Familien deutlich verbessert werden soll. Immerhin: Die schwarz-gelbe Koalition hat unserer Antrag nicht sofort abgelehnt, sondern um Bedenkzeit gebeten. In Regierungslager scheint man sich wohl nicht sicher, ob es Verbesserungen bei den Mutter/Vater-Kind-Kuren geben soll…</p>
<p><strong>Worum geht es? </strong>Mit Bericht vom 7. Juni 2011 kritisiert der BRH aktuell die gesetzlichen Krankenkassen f&#252;r die restriktive <strong>Verwaltungs- und Genehmigungspraxis von Mutter-/Vater-Kind-Kuren</strong>, auf die es seit der Gesundheitsreform vor vier Jahren einen Rechtsanspruch gibt. Fakt ist: Trotz dieser klaren Gesetzeslage k&#252;rzten die Kassen ihre Ausgaben f&#252;r Mutter-Vater-Kind-Kuren 2009 gegen&#252;ber 2008 schon um gut sechs Prozent und zus&#228;tzlich 2010 sogar um weitere knapp zehn Prozent.</p>
<p><strong>Jeder vierte Antrag wird abgelehnt</strong> &#8211; deutlich &#252;ber die H&#228;lfte aller Eltern mit Kindern m&#252;ssen ihre Antr&#228;ge in intransparenten Widerspruchs- und aufwendigen Klageverfahren erst &#8220;durchboxen&#8221; &#8211; dabei bleiben diejenigen, die die Kuren am n&#246;tigsten h&#228;tten &#8211; oftmals &#8220;auf der Strecke&#8221;. Ablehnungen der Kassen fehle teils die Rechtsbehelfsbelehrung &#252;ber Widerspruchsm&#246;glichkeiten, Sachbearbeiter seien teilweise medizinisch ungeschult und entscheiden anstatt auf medizinischer Grundlage nur &#8220;nach Kassenlage&#8221; &#8211; der Bundesrechnungshof urteilt: Diese mangelhafte Verwaltungspraxis der Krankenkassen erwecke teilweise den Eindruck <strong>willk&#252;rlicher Entscheidungen</strong>.</p>
<p>Deshalb forderte die SPD in der Sitzung des Haushaltsausschusses, in der dieser BRH-Bericht behandelt wurde, in einem Antrag die Bundesregierung auf:</p>
<p>1. Den vom Gesetzgeber eindeutig vorgegebenen Grundsatz der Pflichtleistung zu gew&#228;hrleisten und Mutter-/Vater-Kind-Kuren zu st&#228;rken.</p>
<p>2. Verbindlich daf&#252;r zu sorgen, dass die Begutachtungs-Richtlinie &#8220;Vorsorge und Rehabilitation&#8221; entsprechend den Erkenntnissen des BRH konkreter und bestimmter, insbesondere in Hinblick auf die Bewilligungspraxis, gefasst wird.</p>
<p>3. Kurzfristig daf&#252;r zu sorgen, dass die Entscheidungskriterien f&#252;r Mutter/Vater-Kind-Ma&#223;nahmen vereinheitlicht, pr&#228;zisiert und transparent gestaltet werden.</p>
<p>4. Daf&#252;r zu sorgen, dass eine hohe Qualit&#228;t der medizinischen Beurteilung der Antr&#228;ge gew&#228;hrleistet wird und alle Rechtsvorschriften eingehalten werden.</p>
<p>5. Der BRH-Empfehlung folgend kurzfristig zu pr&#252;fen, ob auch oder nur f&#252;r Vorsorge- und Rehabilitationsma&#223;nahmen besonders qualifizierte &#196;rzte Mutter-/Vater-Kind-Kuren verbindlich verordnen k&#246;nnen.</p>
<p>6. Der BRH-Empfehlung folgend kurzfristig zu pr&#252;fen, ob zur nachhaltigen Behandlung im Anschluss an Mutter-/Vater-Kind-Kuren im Regelfall weitere ambulante  Vorsorgema&#223;nahmen vorgesehen werden sollten, deren Teilnahme dann als Voraussetzung f&#252;r die Bewilligung weiterer Mutter-/Vater-Kind-Kuren gewertet werden kann.</p>
<p>CDU/CSU und FDP konnten sich zur Unterst&#252;tzung des SPD-Antrages in der Sitzung des Haushaltsausschusses leider (noch) nicht entschlie&#223;en. Insofern geben wir der Koalition gerne eine Woche Bedenkzeit und <strong>werden den Antrag am 6. Juli 2011 im Haushaltsausschuss abschlie&#223;end beraten</strong>. Fortsetzung folgt!!!</p>
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		<title>Bundesregierung muss K&#252;rzungen bei Stadtentwicklung zur&#252;cknehmen</title>
		<link>http://oezoguz.de/bundesregierung-muss-kuerzungen-bei-stadtentwicklung-zuruecknehmen/4439/</link>
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		<pubDate>Tue, 28 Jun 2011 13:22:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Aydan Özoguz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Integrationspolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Positionen & Debatten]]></category>
		<category><![CDATA[SPD-Bundestagsfraktion]]></category>
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		<description><![CDATA[Die SPD-Bundestagsfraktion fordert die Bundesregierung auf, die K&#252;rzungen der St&#228;dtebauf&#246;rderung komplett zur&#252;ckzunehmen. Auf der heutigen Sonderkonferenz der Bauminister aus den Bundesl&#228;ndern wurde diese Forderung unterst&#252;tzt. Der Bund muss seiner Verantwortung f&#252;r die Entwicklung der St&#228;dte und Gemeinden gerecht werden und die Bundesmittel f&#252;r 2012 auf 610 Millionen Euro anheben. Im Haushalt 2011 hat die Regierung [...]]]></description>
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<div id="attachment_4443" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://oezoguz.de/wp-content/uploads/2011/06/soziale_stadt.jpg" rel="shadowbox[post-4439];player=img;"><img class="size-medium wp-image-4443 " title="soziale_stadt" src="http://oezoguz.de/wp-content/uploads/2011/06/soziale_stadt-300x267.jpg" alt="" width="300" height="267" /></a><p class="wp-caption-text">Nur noch 30% des F&#246;rdervolumens von 2010! Schwarz-Gelb ruiniert die &quot;Soziale Stadt&quot;.</p></div>
<p>Die SPD-Bundestagsfraktion fordert die Bundesregierung auf, die K&#252;rzungen der St&#228;dtebauf&#246;rderung komplett zur&#252;ckzunehmen. Auf der heutigen Sonderkonferenz der Bauminister aus den Bundesl&#228;ndern wurde diese Forderung unterst&#252;tzt. Der Bund muss seiner Verantwortung f&#252;r die Entwicklung der St&#228;dte und Gemeinden gerecht werden und die Bundesmittel f&#252;r 2012 auf 610 Millionen Euro anheben. Im <strong>Haushalt 2011 hat die Regierung die Bundesmittel auf 455 Millionen Euro gek&#252;rzt</strong>, f&#252;r 2012 sollen es nach der heutigen Ank&#252;ndigung von Bauminister Ramsauer nur noch 410 Millionen Euro sein. Das ist viel zu wenig, denn der tats&#228;chliche F&#246;rderbedarf betr&#228;gt 700 Millionen Euro j&#228;hrlich. Das ist das Ergebnis der Studie &#8220;St&#228;dtebaulicher Investitions- und F&#246;rderbedarf 2007 bis 2013 in Deutschland&#8221;, die das Bundesministerium f&#252;r Verkehr, Bau und Stadtentwicklung selbst in Auftrag gegeben hat (<a href="http://www.bbsr.bund.de/nn_23494/BBSR/DE/Veroeffentlichungen/BMVBS/Forschungen/2008/Heft132.html" target="_blank">hier die Studie einsehen</a>).</p>
<p>Mit den K&#252;rzungen werden die Erfolge der St&#228;dtebauf&#246;rderung aufs Spiel gesetzt: Ma&#223;nahmen der St&#228;dtebauf&#246;rderung m&#252;ssen gestreckt werden oder laufen fr&#252;hzeitig aus, ohne dass ihre Wirkungen gesichert sind. Die L&#228;nderbauminister fordern zu Recht mehr Verl&#228;sslichkeit vom Bund.</p>
<p>Die St&#228;dtebauf&#246;rderung wurde vor 40 Jahren von der Regierung Willy Brandt eingef&#252;hrt. Sie ist unverzichtbar f&#252;r eine positive Entwicklung der St&#228;dte und Gemeinden. Programme wie &#8220;Soziale Stadt&#8221;, &#8220;Stadtumbau Ost und West&#8221; und &#8220;St&#228;dtebaulicher Denkmalschutz&#8221;, verbessern nicht nur Bausubstanz und Wohnumfeld, sie f&#246;rdern auch den sozialen Zusammenhalt und die Identifikation der Menschen mit ihrer Stadt. <strong>Ein Euro St&#228;dtebauf&#246;rderung st&#246;&#223;t acht Euro Investitionen an und schafft Arbeitspl&#228;tze</strong> im Quartier und in der Region. K&#252;rzungen der St&#228;dtebauf&#246;rderung sind auch wirtschaftlich unvern&#252;nftig.</p>
<p>Der Integration aller Bewohnerinnen und Bewohner eines Stadtteils schadet die Stadt(nicht)entwicklungspolitik der Bundesregierung, insbesondere die radikale K&#252;rzung des erfolgreichen Programms Soziale Stadt. Es ist nicht zu begreifen, warum Schwarz-Gelb die F&#246;rderung dieser Erfolgsstory von 95 Millionen Euro auf nur noch 28,5 Millionen Euro eingestampft hat. Vollkommen unverantwortlich auch, dass bei diesem Programm nicht mehr sozial-integrative Ma&#223;nahmen wie z.B. spezielle Sprachkurse, Stadtteilm&#252;tter-Projekte oder Bildungsinitiativen gef&#246;rdert werden d&#252;rfen, sondern nur noch in Beton investiert wird. Legend&#228;r und entlarvend im Bundestag dazu mittlerweile die Aussage des stellv. FDP-Fraktionsvorsitzenden Patrick D&#246;ring im Verkehrsausschuss vom M&#228;rz 2010: „<strong>Die Zeit der nichtinvestiven Ma&#223;nahmen, zum Beispiel zur Errichtung von Bibliotheken f&#252;r M&#228;dchen mit Migrationshintergrund, ist vorbei, liebe Kolleginnen und Kollegen</strong>. Das gab es zu Zeiten einer anderen Koalition“. Unfassbar, es trifft aber den Punkt: Eine nachhaltige Stadtentwicklungspolitik gab es zu anderen Zeiten, als n&#228;mlich die SPD regiert hat.</p>
<p>Wir werden weiter f&#252;r die Stadtentwicklung k&#228;mpfen und mit allen Kr&#228;ften den Unsinn, den Schwarz-Gelb anrichtet, zu verhindern.</p>
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		<title>Gleichstellungspolitik der Bundesregierung weiterhin ungen&#252;gend</title>
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		<pubDate>Thu, 16 Jun 2011 07:52:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Aydan Özoguz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Positionen & Debatten]]></category>
		<category><![CDATA[SPD-Bundestagsfraktion]]></category>
		<category><![CDATA[Frauen]]></category>
		<category><![CDATA[Gerechtigkeit]]></category>

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		<description><![CDATA[Am 25. Januar hatte ich einen Artikel &#252;ber den Ersten Gleichstellungsbericht geschrieben, den die Frauenhofer-Gesellschaft f&#252;r die Bundesregierung erstellt hatte (hier geht’s zum Artikel und zum Gleichstellungsbericht). Damals fehlte Bundesfrauenministerin Kristina Schr&#246;der (CDU) und auch ein halbes Jahr sp&#228;ter ist die Performanz der Bundesregierung schwach: Gestern nahm das Bundeskabinett den Bericht zur Kenntnis und gab [...]]]></description>
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<div id="attachment_4323" class="wp-caption alignleft" style="width: 261px"><a href="http://oezoguz.de/wp-content/uploads/2011/06/Frauentag.jpg" rel="shadowbox[post-4320];player=img;"><img class="size-full wp-image-4323" title="Frauentag" src="http://oezoguz.de/wp-content/uploads/2011/06/Frauentag.jpg" alt="" width="251" height="305" /></a><p class="wp-caption-text">Im 20. Jahrhundert das Wahlrecht, im 21. Jahrhundert Gleichstellung auf allen Ebenen unserer Gesellschaft! </p></div>
<p>Am 25. Januar hatte ich einen Artikel &#252;ber den Ersten Gleichstellungsbericht geschrieben, den die Frauenhofer-Gesellschaft f&#252;r die Bundesregierung erstellt hatte (<a href="http://oezoguz.de/erster-gleichstellungsbericht-vorgestellt-ministerin-fehlt/3584/" target="_blank">hier geht’s zum Artikel und zum Gleichstellungsbericht</a>). Damals fehlte Bundesfrauenministerin Kristina Schr&#246;der (CDU) und auch ein halbes Jahr sp&#228;ter ist die Performanz der Bundesregierung schwach: Gestern nahm das Bundeskabinett den Bericht zur Kenntnis und gab eine <a href="http://www.bmfsfj.de/RedaktionBMFSFJ/Abteilung4/Pdf-Anlagen/Erster-Gleichstellungsbericht-Stellungnahme,property=pdf,bereich=bmfsfj,sprache=de,rwb=true.pdf" target="_blank">&#228;u&#223;erst d&#252;rftige Stellungnahme</a> ab. Wieder sind Monate vergangen, ohne dass es einen Fortschritt bei der Gleichstellungspolitik der Bundesregierung gegeben h&#228;tte. In der Stellungnahme zum Bericht verliert die schwarz-gelbe Bundesregierung kein Wort dazu, wie sie die ungleiche Bezahlung und die ungleichen Karrierechancen von Frauen und M&#228;nnern beseitigen und die Vereinbarkeit von Familie und Beruf verbessern will. Die Gleichstellungspolitik der Bundesregierung ist weiterhin ungen&#252;gend.</p>
<p>Weder zur Einf&#252;hrung eines gesetzlichen Mindestlohns, zu gesetzlichen Regelungen f&#252;r gleichen Lohn f&#252;r gleiche und gleichwertige Arbeit, zu einer verbindlichen Frauenquote noch zu einem besseren Ausbau der Kinderbetreuung macht sie Vorschl&#228;ge. Sie verliert auch kein Wort zur Weiterentwicklung des Elterngeldes, zum Ehegattensplitting und zu den Minijobs. Zu all diesen Themen hat die Sachverst&#228;ndigenkommission konkrete Handlungsempfehlungen vorgeschlagen, die die Gleichstellung von Frauen und M&#228;nnern nachhaltig sicherstellen sollen. An konkreten Ma&#223;nahmen zur Gleichstellung ist die Bundesregierung offensichtlich nicht interessiert. Stattdessen lobt sie sich selbst f&#252;r ihre wenigen unverbindlichen Ma&#223;nahmen.</p>
<p>Auch die Sachverst&#228;ndigen sehen in freiwilligen Ma&#223;nahmen &#8211; wie sie seit zehn Jahren ergebnislos praktiziert werden &#8211; keine Erfolge f&#252;r die Gleichstellung der Geschlechter. Sie fordern klare gesetzliche Regelungen. Ohne konsequentes Handeln sehen sie die Frauen im Lebenslauf abgeh&#228;ngt und gar von Altersarmut bedroht.</p>
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