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	<title>Aydan Özoguz (SPD Hamburg) &#187; Arbeitslosigkeit</title>
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		<title>Arbeitsmarktpolitik der Regierung ist kontraproduktiv</title>
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		<pubDate>Thu, 24 Nov 2011 10:39:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Aydan Özoguz</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Diese Woche ist Haushaltswoche des Deutschen Bundestages, diese Woche werden die finanziellen Mittel f&#252;r die Programme und Projekte aus Bundesmitteln f&#252;rs n&#228;chste Jahr verteilt. Seit Langem in der Kritik von Fachleuten und Opposition stehen die K&#252;rzungen bei den Programmen f&#252;r eine verbesserte Arbeitsmarktintegration. Die gestern mit schwarz-gelber Mehrheit im Vermittlungsverfahren beschlossenen &#196;nderungsvorschl&#228;ge zum sogenannten (was [...]]]></description>
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<div id="attachment_5059" class="wp-caption alignleft" style="width: 282px"><a href="http://oezoguz.de/wp-content/uploads/2011/11/Agenturf&#252;rArbeit.jpg" rel="shadowbox[post-5058];player=img;"><img class="size-medium wp-image-5059" title="Agenturf&#252;rArbeit" src="http://oezoguz.de/wp-content/uploads/2011/11/Agenturf&#252;rArbeit-300x243.jpg" alt="" width="272" height="221" /></a><p class="wp-caption-text">Weniger Geld f&#252;r die Arbeitsmarktvermittlung - Sparen am falschen Ende!</p></div>
<p>Diese Woche ist Haushaltswoche des Deutschen Bundestages, diese Woche werden die finanziellen Mittel f&#252;r die Programme und Projekte aus Bundesmitteln f&#252;rs n&#228;chste Jahr verteilt.<br />
Seit Langem in der Kritik von Fachleuten und Opposition stehen die <strong>K&#252;rzungen bei den Programmen f&#252;r eine verbesserte Arbeitsmarktintegration</strong>. Die gestern mit schwarz-gelber Mehrheit im Vermittlungsverfahren beschlossenen &#196;nderungsvorschl&#228;ge zum sogenannten (was f&#252;r eine Ironie!) „Gesetz zur Verbesserung der Eingliederungschancen am Arbeitsmarkt“ sind f&#252;r uns mehrheitlich nicht akzeptabel. Wer in den n&#228;chsten Jahren Milliarden Euro in der Arbeitsmarktvermittlung sparen will, setzt die falschen Weichenstellungen; so werden es Arbeitslose schwerer haben, wieder ein Arbeit zu finden. Wir lehnen das Gesetz und die unzureichenden &#196;nderungsvorschl&#228;ge ab.</p>
<p><strong>Warum sind wir dagegen?</strong></p>
<ul>
<li> Weil Arbeitsministerin Ursula von der Leyen keine L&#246;sung beim Gr&#252;ndungszuschuss von Arbeitslosen aufzeigt.</li>
</ul>
<ul>
<li> Weil die F&#246;rderkonditionen verschlechtert werden und der Gr&#252;ndungszuschuss in eine Ermessensleistung umgewandelt wird, die einem Arbeitslosen gew&#228;hrt werden kann, nicht muss. Schwarz-Gelb bleibt stur, obwohl der Gr&#252;ndungszuschuss von Experten nachweislich positiv beurteilt wird.</li>
</ul>
<ul>
<li> Weil auch die &#246;ffentlich gef&#246;rderte Besch&#228;ftigung massiv an Schlagkraft verlieren wird, da st&#228;rker als bisher arbeitsmarktferne T&#228;tigkeiten gef&#246;rdert werden. Ursula von der Leyen l&#228;sst Menschen, die mehr und gezieltere F&#246;rderung br&#228;uchten, am Rand stehen.</li>
</ul>
<p>Auch in anderen Punkten wurde die Kritik von Experten und Sachverst&#228;ndigen an der Instrumentenreform bei den arbeitsmarktpolitischen Ma&#223;nahmen bis zum Schluss nicht aufgegriffen. Es wurden nur kleinere Zugest&#228;ndnisse zum Beispiel bei der Entfristung der Einstiegsqualifizierung gemacht.</p>
<p>In der Gesamtschau bleibt es bei einem Gesetz mit massiven Verschlechterungen f&#252;r Arbeitslose. Auf die Herausforderungen auf dem Arbeitsmarkt gibt das Gesetz keine Antwort. Ziel des Gesetzes bleibt die Umsetzung der unsozialen K&#252;rzungen der Bundesregierung und nicht die Verbesserung der Eingliederungschancen f&#252;r Menschen ohne Arbeit. <strong>Hier wird definitiv am falschen Ende gespart! </strong>Solide Arbeitsmarktpolitik sieht anders aus.</p>
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		<title>Alarmierender Bericht zur Kinderarmut</title>
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		<pubDate>Thu, 04 Aug 2011 07:47:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Aydan Özoguz</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Diese Woche stellte das Statistische Bundesamt die aktuelle Studie &#8220;Wie leben Kinder in Deutschland&#8221; vor. Neben Zahlen zur demographischen Entwicklung oder Unf&#228;llen von Kindern und Jugendlichen im Stra&#223;enverkehr beleuchtete die Studie auch den Aspekt der Kinderarmut. Die Ergebnisse sind alarmierend: Jedes sechste Kind in Deutschland ist arm und noch mehr sind von Armut bedroht. Diese [...]]]></description>
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<div id="attachment_4610" class="wp-caption alignleft" style="width: 210px"><a href="http://oezoguz.de/wp-content/uploads/2011/08/familie1.jpg" rel="shadowbox[post-4608];player=img;"><img class="size-full wp-image-4610 " title="familie" src="http://oezoguz.de/wp-content/uploads/2011/08/familie1.jpg" alt="" width="200" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">Stephanie Hofschlaeger/ pixelio.de</p></div>
<p>Diese Woche stellte das Statistische Bundesamt die aktuelle Studie &#8220;Wie leben Kinder in Deutschland&#8221; vor. Neben Zahlen zur demographischen Entwicklung oder Unf&#228;llen von Kindern und Jugendlichen im Stra&#223;enverkehr beleuchtete die Studie auch den Aspekt der Kinderarmut. Die Ergebnisse sind alarmierend:</p>
<p>Jedes sechste Kind in Deutschland ist arm und noch mehr sind von Armut bedroht. Diese aktuellen Zahlen zeigen den dringenden Handlungsbedarf. Das gilt besonders f&#252;r den Ausbau der Betreuungs- und Bildungsinfrastruktur. Arme Familien und Alleinerziehende m&#252;ssen monatlich mehr Geld zur Verf&#252;gung haben.</p>
<p>Wir brauchen vor allem eine Arbeitsmarktpolitik, die Armut vermeidet. Ein gesetzlicher Mindestlohn kann verhindern, dass Menschen arm sind, obwohl sie arbeiten. Kinderarmut bedeutet immer auch Familienarmut. Deshalb ist die wirksamste Strategie gegen Kinderarmut, jedes Elternteil in eine existenzsichernde Besch&#228;ftigung zu bringen und alle Kinder und Jugendlichen bestm&#246;glich zu qualifizieren. Nichts verringert das Armutsrisiko so gut wie ein hoher Bildungsgrad.</p>
<p>Das Bildungs- und Teilhabepaket der Bundesregierung muss deshalb auch erg&#228;nzt werden und in Richtung eines Rechtsanspruchs auf geb&#252;hrenfreie, ganzt&#228;gige vorschulische und schulische Bildung und Betreuung mit Mittagessen und F&#246;rderunterricht, ausgebaut werden. Das Bildungspaket von Ministerin von der Leyen in seiner heutigen Form reicht nicht aus, um Kinderarmut wirksam zu bek&#228;mpfen.</p>
<p>Die SPD fordert seit Langem, den Kinderzuschlag weiterzuentwickeln und den Kinderfreibetrag so umzustellen, dass Gutverdiener nicht weiter bevorteilt werden.</p>
<p>Die Arbeitsgruppe Verteilungsgerechtigkeit der SPD-Bundestagsfraktion hat sich im April 2011 intensiv mit Kinderarmut in Deutschland auseinandergesetzt.</p>
<p><a href="http://www.spdfraktion.de/cnt/rs/rs_datei/0,,14930,00.pdf"><strong>Hier finden Sie die Dokumentation des Fachgespr&#228;chs &#8220;Wege aus der Kinderarmut&#8221;.</strong></a></p>
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		<title>Scheitern der Regelsatz-Verhandlungen ist ein Skandal</title>
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		<pubDate>Wed, 09 Feb 2011 11:02:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Aydan Özoguz</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Verhandlungen &#252;ber die Reform des SGB II (u.a. Hartz-IV-Regelsatz und Bildungspaket f&#252;r Kinder) sind an der Zerrissenheit der schwarz-gelben Koalition vorerst gescheitert. FDP und CDU-Wirtschaftsfl&#252;gel waren aus ideologischen Gr&#252;nden nicht bereit, eine angemessene Regelsatz-Erh&#246;hung und flankierende Ma&#223;nahmen f&#252;r Kinder mitzutragen. Frau Merkel hat sich f&#252;r den Koalitionsfrieden und gegen staatspolitische Verantwortung entschieden. Das Scheitern [...]]]></description>
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<p><a href="http://oezoguz.de/wp-content/uploads/2011/02/arbeitsagentur.jpg" rel="shadowbox[post-3713];player=img;"><img class="alignleft size-full wp-image-3715" title="arbeitsagentur" src="http://oezoguz.de/wp-content/uploads/2011/02/arbeitsagentur.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Die Verhandlungen &#252;ber die Reform des SGB II (u.a. Hartz-IV-Regelsatz und Bildungspaket f&#252;r Kinder) sind an der Zerrissenheit der schwarz-gelben Koalition vorerst gescheitert. FDP und CDU-Wirtschaftsfl&#252;gel waren aus ideologischen Gr&#252;nden nicht bereit, eine angemessene Regelsatz-Erh&#246;hung und flankierende Ma&#223;nahmen f&#252;r Kinder mitzutragen. Frau Merkel hat sich f&#252;r den Koalitionsfrieden und gegen staatspolitische Verantwortung entschieden.</p>
<p>Das Scheitern der Regelsatz-Verhandlungen ist ein Skandal. Schon zu Verhandlungsbeginn zeigte sich, dass es der Regierung nicht um ernsthafte Verhandlungen ging, sondern nur um ein <strong>&#8220;Friss oder Stirb&#8221;</strong>. Die Opposition hatte bis zuletzt erhebliche Zweifel, ob die neue Regelsatzberechnung verfassungskonform ist. Einem erneut verfassungswidrigen Regelsatz konnte die SPD auf keinen Fall zustimmen. Doch Schwarz-Gelb war nicht bereit, &#252;berhaupt noch &#252;ber verfassungskonforme Regels&#228;tze zu diskutieren.</p>
<p>Die SPD hat ihre Forderungen w&#228;hrend der Verhandlungen erheblich eingedampft. Um eine sachgerechte Reform des SGB II zu erreichen, sind jedoch <strong>drei Positionen unerl&#228;sslich</strong>:</p>
<p>• Die Regels&#228;tze der Grundsicherung f&#252;r Arbeitslose nach dem SGB II m&#252;ssen verfassungskonform berechnet werden. Dies war bisher nicht der Fall. Die Rechentricks der Bundesregierung m&#252;ssen ein Ende haben!</p>
<p>• Wir brauchen mehr Schulsozialarbeiter. Die Teilhabe von Kindern im Bildungssystem h&#228;ngt nicht nur von Geldleistungen ab, sondern von individueller Betreuung und Zuwendung, um herkunftsbedingte Defizite abzubauen.</p>
<p>• Wir brauchen den Mindestlohn in der Leiharbeit, um den Lohnabstand zwischen Transferleistungen und Arbeitsl&#246;hnen zu sichern. 500 Millionen Euro werden jedes Jahr ausgegeben, weil Armutsl&#246;hne in der Leiharbeit nicht zum Leben reichen. &#8220;Equal Pay&#8221; in der Leiharbeit muss nach vier Wochen Einarbeitungszeit gelten, damit endlich gleicher Lohn f&#252;r gleiche Arbeit bezahlt wird. Die Union und FDP beharren auf Equal Pay erst nach 9 Monaten Arbeitszeit, intelligenterweise sind die meisten Leiharbeiter (&#252;ber 50%) nur bis zu 3 Monate in einem Betrieb. Folglich w&#252;rden kaum Leiharbeiter von einem Mindestlohn gesch&#252;tzt.</p>
<p><strong>Was will die Bundesregierung jetzt tun? </strong>Im Bundesrat hat Schwarz-Gelb keine Mehrheit f&#252;r ihre unausgegorenen Pl&#228;ne. Und am 1. Mai 2011 besteht die volle Arbeitnehmer- und Dienstleistungsfreiheit f&#252;r die meisten osteurop&#228;ischen EU-Staatsangeh&#246;rige (z.B. aus Polen, Lettland, Litauen). Wie will Schwarz-Gelb rechtfertigen, dass ein lettischer Zeitarbeiter f&#252;r den lettischen Mindestlohn von 1,48 Euro/Stunde (Quelle: Hans B&#246;ckler Stiftung) dann in der Bundesrepublik arbeiten k&#246;nnte?</p>
<p>Die Hoffnung stirbt zuletzt &#8211; CDU/CSU und FDP werden sich bewegen m&#252;ssen, und zwar schnell! Der verfassungswidrige Zustand beim SGB II und den Hartz-IV-Regels&#228;tzen muss endlich behoben werden. Vielleicht bewegt sich die Regierungskoalition ja heute oder im Laufe des Donnerstages, wenn sie die ganze Wucht ihrer skandal&#246;sen Haltung zu sp&#252;ren bekommt.</p>
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		<title>Wir fordern verfassungsfeste Regels&#228;tze und Mindestlohn</title>
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		<pubDate>Tue, 09 Nov 2010 15:05:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Aydan Özoguz</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Seit Wochen in der Diskussion: Die Zukunft der Regels&#228;tze beim Arbeitslosengeld II (Hartz IV). Die schwarz-gelbe Koalition hatte in der letzten Sitzungswoche des Bundestages ihren Gesetzentwurf eingebracht. Seitdem hagelt es harsche Kritik und auch die SPD-Bundestagsfraktion h&#228;lt den vorgelegten Gesetzentwurf (hier einsehen!) nicht f&#252;r zustimmungsf&#228;hig. Wir erwarten grundlegende &#196;nderungen, damit es in Deutschland k&#252;nftig verfassungsgem&#228;&#223;e [...]]]></description>
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<div id="attachment_3205" class="wp-caption alignleft" style="width: 234px"><a href="http://oezoguz.de/wp-content/uploads/2010/11/Justitia.jpg" rel="shadowbox[post-3202];player=img;"><img class="size-full wp-image-3205" title="Justitia" src="http://oezoguz.de/wp-content/uploads/2010/11/Justitia.jpg" alt="" width="224" height="340" /></a><p class="wp-caption-text">...wenn sich Schwarz-Gelb nicht bewegt, muss Karlsruhe wieder ran. Bildrechte: Thorben Wengert / pixelio.de </p></div>
<p>Seit Wochen in der Diskussion: Die Zukunft der Regels&#228;tze beim Arbeitslosengeld II (Hartz IV). Die schwarz-gelbe Koalition hatte in der letzten Sitzungswoche des Bundestages ihren Gesetzentwurf eingebracht. Seitdem hagelt es harsche Kritik und auch die SPD-Bundestagsfraktion h&#228;lt den vorgelegten Gesetzentwurf (<a href="http://oezoguz.de/wp-content/uploads/2010/11/Gesetzentwurf-Regels&#228;tze.pdf" target="_blank">hier einsehen!</a>) nicht f&#252;r zustimmungsf&#228;hig. Wir erwarten grundlegende &#196;nderungen, damit es in Deutschland k&#252;nftig verfassungsgem&#228;&#223;e Regels&#228;tze beim ALG II gibt.</p>
<p>Zentral ist f&#252;r die SPD eine korrekte Bestimmung der Referenzgruppe. Als Vergleichsma&#223;stab f&#252;r das Existenzminimum muss die Regierung wie bisher das Ausgabeverhalten der unteren 20 Prozent zum Ma&#223;stab machen. Die Beschr&#228;nkung auf nur noch 15 Prozent ist willk&#252;rlich. &#8220;Aufstocker&#8221; und verdeckt Arme d&#252;rfen nicht in der Referenzgruppe verbleiben. Letztere verzichten oft aus Scham oder Unwissen auf Sozialleistungen. Dies f&#252;hrt zu einer Verf&#228;lschung des tats&#228;chlichen Existenzminimums.<br />
Nicht akzeptabel ist auch das methodisch ungenaue Vorgehen der Regierung beim Herausrechnen bestimmter Verbrauchspositionen. Hier muss nachgebessert werden. Wichtige Bedingung f&#252;r eine Zustimmung der SPD ist auch, dass echte Teilhabe an Bildung und Kultur nicht nur bei ALG-II-Kindern, sondern auch f&#252;r die Kinder von Geringverdienern garantiert wird. Dazu muss dringend die entsprechende Infrastruktur ausgebaut werden. Ein warmes Mittagessen statt warmer Worte ist f&#252;r alle bed&#252;rftigen Kinder von gro&#223;er Bedeutung. Neu zu schaffende Schulsozialarbeiter m&#252;ssen daf&#252;r sorgen, dass es nicht nur theoretische Teilhabem&#246;glichkeiten f&#252;r Kinder gibt. Sie sollen F&#246;rderbedarfe feststellen und daf&#252;r Sorge tragen, dass entsprechende Angebote konkret bereitgestellt werden.</p>
<p>Der dritte Bereich der zentralen Forderungen der SPD betrifft die Arbeitsmarktpolitik. Wir erwarten, dass die Regierung endlich einen gesetzlichen Mindestlohn einf&#252;hrt. Damit k&#246;nnten j&#228;hrlich Ausgaben f&#252;r Aufstockungsleistungen eingespart werden. Au&#223;erdem w&#252;rde das Steueraufkommen und &#8211; f&#252;r k&#252;nftige Berechnungen des ALG-II-Satzes &#8211; auch das durchschnittlich verf&#252;gbare Budget im unteren Einkommensf&#252;nftel steigen.</p>
<p>Die schwarz-gelbe Koalition ist gefordert, den vorliegenden Gesetzesentwurf dringend nachzubessern, denn so wird die SPD im Bundesrat nicht zustimmen!</p>
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		<title>SPD begr&#252;&#223;t Vorsto&#223; von BA-Chef zu Ein-Euro-Jobs</title>
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		<pubDate>Mon, 08 Nov 2010 15:42:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Aydan Özoguz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[SPD-Bundestagsfraktion]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeit]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeitslosigkeit]]></category>

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		<description><![CDATA[Heinrich Alt, Mitgliedes des Vorstandes der Bundesagentur f&#252;r Arbeit, hat laut dar&#252;ber nachgedacht, die sogenannten Ein-Euro-Jobs k&#252;nftig anders zu gestalten. Wir in der SPD-Bundestagsfraktion begr&#252;&#223;en diesen Vorsto&#223;: Die Ein-Euro-Jobs sind zwar sinnvoll und hilfreich f&#252;r bestimmte Gruppen Arbeitsuchender. Das Instrumentarium muss jedoch zielgerichteter eingesetzt werden, unter anderen h&#228;ufiger in der sogenannten Entgeltvariante. Das bisherige Gie&#223;kannen-Prinzip [...]]]></description>
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<div id="attachment_3189" class="wp-caption alignleft" style="width: 300px"><a href="http://oezoguz.de/wp-content/uploads/2010/11/Euro_M&#252;nzen.jpg" rel="shadowbox[post-3187];player=img;"><img class="size-medium wp-image-3189" title="Euro_M&#252;nzen" src="http://oezoguz.de/wp-content/uploads/2010/11/Euro_M&#252;nzen-290x300.jpg" alt="" width="290" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">© J&#252;rgen Oberguggenberger / pixelio.de </p></div>
<p>Heinrich Alt, Mitgliedes des Vorstandes der Bundesagentur f&#252;r Arbeit, hat laut dar&#252;ber nachgedacht, die sogenannten Ein-Euro-Jobs k&#252;nftig anders zu gestalten.</p>
<p>Wir in der SPD-Bundestagsfraktion begr&#252;&#223;en diesen Vorsto&#223;: Die Ein-Euro-Jobs sind zwar sinnvoll und hilfreich f&#252;r bestimmte Gruppen Arbeitsuchender. Das Instrumentarium muss jedoch zielgerichteter eingesetzt werden, unter anderen h&#228;ufiger in der sogenannten Entgeltvariante. Das bisherige Gie&#223;kannen-Prinzip bei den Ein-Euro-Jobs muss aufh&#246;ren. Hierin stimmen wir mit den meisten Sozialverb&#228;nden und vielen Argen &#252;berein.</p>
<p>Ein-Euro-Jobs sind keine Strafe, sondern sollen der schrittweisen Heranf&#252;hrung an den Arbeitsmarkt dienen. Dazu m&#252;ssen sie zielgruppenorientierter eingesetzt werden. Um dies zu erreichen, brauchen wir dringend mehr Jobvermittler. Nur so sind ein vern&#252;nftiges Profiling und eine tragf&#228;hige Eingliederungsvereinbarung f&#252;r den Arbeitsuchenden machbar. Individuelle F&#246;rderbed&#252;rfnisse k&#246;nnen aber nicht in einem zehnmin&#252;tigen Gespr&#228;ch erkannt werden. Insbesondere wenn Arbeitsgelegenheiten als erster Schritt zur&#252;ck ins Erwerbsleben eingesetzt werden (zum Beispiel zur Tagesstrukturierung), muss auch die sozialp&#228;dagogische Betreuung verbessert werden. Insgesamt muss st&#228;rker Augenmerk auf Qualifizierung gelegt werden.</p>
<p>Die Art der F&#246;rderung muss auch bei Arbeitsgelegenheiten teilweise langfristiger angelegt sein, als dies bisher oft der Fall ist. Erfahrungen in der Praxis haben gezeigt, dass l&#228;ngere F&#246;rderzeitr&#228;ume als die &#252;blichen sechs Monate erforderlich sein k&#246;nnen. Auch Umschichtungen der Arbeitsmarktmittel in l&#228;ngerfristige Ma&#223;nahmen sind sinnvoll. Um zu verhindern, dass durch Ein-Euro-Jobs regul&#228;re Arbeitspl&#228;tze verdr&#228;ngt werden, fordert die SPD einen Zustimmungsvorbehalt f&#252;r Gewerkschaften und Kammern.</p>
<p>Die Weiterentwicklung der Ein-Euro-Jobs ist eine wirklich gute Idee vom Vorstand Alt der Bundesagentur f&#252;r Arbeit. Die SPD-Bundestagsfraktion wird das Vorhaben konstruktiv begleiten! <strong></strong></p>
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		<title>Um 5 Euro soll der Regelsatz beim Hartz-IV steigen – zu wenig</title>
		<link>http://oezoguz.de/5-euro-regelsatz-beim-hartz/2910/</link>
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		<pubDate>Mon, 27 Sep 2010 14:08:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Aydan Özoguz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Positionen & Debatten]]></category>
		<category><![CDATA[SPD-Bundestagsfraktion]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeitslosigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[schwarz-gelb]]></category>

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		<description><![CDATA[Nur f&#252;nf Euro mehr im Monat: Nach den Pl&#228;nen der schwarz-gelben Bundesregierung soll das Arbeitslosengeld II („Hartz-IV“) f&#252;r Erwachsene ab dem 1. Januar 2011 von 359 auf lediglich 364 Euro monatlich steigen. Das ist ganz klar zu wenig. Die SPD-Bundestagsfraktion fordert von der Bundesregierung die sofortige Offenlegung der Berechnungen. W&#228;hrend Merkel von einer „sachgerechten L&#246;sung“ [...]]]></description>
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<div id="attachment_2911" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://oezoguz.de/wp-content/uploads/2010/09/5euro_muster.jpg" rel="shadowbox[post-2910];player=img;"><img class="size-medium wp-image-2911 " title="5euro_muster" src="http://oezoguz.de/wp-content/uploads/2010/09/5euro_muster-300x153.jpg" alt="" width="300" height="153" /></a><p class="wp-caption-text">Bildquelle: Bundesbank</p></div>
<p>Nur f&#252;nf Euro mehr im Monat: Nach den Pl&#228;nen der schwarz-gelben Bundesregierung soll das Arbeitslosengeld II („Hartz-IV“) f&#252;r Erwachsene ab dem 1. Januar 2011 <strong>von 359 auf lediglich 364 Euro monatlich</strong> steigen. Das ist ganz klar zu wenig. Die SPD-Bundestagsfraktion fordert von der Bundesregierung die sofortige Offenlegung der Berechnungen.</p>
<p>W&#228;hrend Merkel von einer „sachgerechten L&#246;sung“ sprach, erkl&#228;rte Sozialministerin von der Leyen (CDU), dass die Regels&#228;tze f&#252;r Kinder eigentlich zu hoch seien. Die S&#228;tze f&#252;r Kinder sollen deshalb nicht steigen, sondern auf dem Niveau von jetzt verharren &#8211; also nach Alter gestaffelt zwischen 215 und 287 Euro. Und behalten Sie im Hinterkopf: Das Elterngeld von 300 Euro/Monat wird ALG-II-Empf&#228;ngern nach dem Entwurf des Bundeshaushaltes 2011 komplett gestrichen!</p>
<p>F&#252;r uns ist klar, dass es bei den Regels&#228;tzen nicht – wie von Merkel behauptet – um Alkohol und Zigaretten bei der Berechnung geht, sondern darum, dass <strong>eine Mutter das Geld haben muss, um ihrem Kind auch mal ein zweites Paar Schuhe kaufen zu k&#246;nnen.</strong> Es ist doch absurd zu argumentieren, dass angesichts von 1,7 Millionen Kinder in Armut die Kinder-Regels&#228;tze um 12 Euro zu hoch seien.</p>
<p>Pikant: Die 5 Euro-„Erh&#246;hung“ bei den Regels&#228;tzen f&#252;r Erwachsene wurde in den Hinterzimmern des Bundeskanzleramtes und in den Parteizentralen der CDU, CSU und FDP ausgekungelt. Das hat einerseits nichts mit Transparenz bei den Regels&#228;tzen zu tun, und verst&#246;&#223;t andererseits auch gegen den Auftrag des Bundesverfassungsgerichtes, die Regels&#228;tze transparent und sachgerecht nach dem Bedarf  der Menschen zu ermitteln. Ich finde es besonders schockierend, dass f&#252;r das „richtige Ergebnis“ – n&#228;mlich 5 Euro – der Bedarf unter Ber&#252;cksichtigung der <strong>untersten 15 Einkommensprozent der Bev&#246;lkerung „ermittelt“ wurde, und nicht wie bisher anhand der untersten 20%</strong>. Auch so kann ein Bedarf f&#252;r ALG-II-Empf&#228;nger k&#252;nstlich nach unten gerechnet werden.</p>
<p>Das gute an der 5-Euro-Panne: Bei dem Gesetz muss der <strong>Bundesrat</strong> beteiligt werden. Dort ist die schwarz-gelbe Mehrheit mittlerweile gebrochen, und Merkel hat der SPD bereits ein „Gespr&#228;chsangebot“ unterbreitet, um &#252;ber die 5 Euro und die Regels&#228;tze zu reden. Aha! Den sozialpolitischen Sprengstoff und die Mehrheitsverh&#228;ltnisse im Bundesrat scheint die Bundeskanzlerin also erkannt zu haben.</p>
<p>Das wichtigste ist jetzt erst einmal, dass wir die Berechnungsmethoden rund um das 5-Euro-Ergebnis offen auf den Tisch bekommen, um wirklich transparent entscheiden zu k&#246;nnen. Die bisherige Politik der sozialen K&#228;lte machen wir nicht mit!</p>
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		<title>Zur Reform der Bemessung der Hartz-IV Regels&#228;tze</title>
		<link>http://oezoguz.de/zur-reform-der-bemessung-der-hartz-iv-regelsaetze/2830/</link>
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		<pubDate>Thu, 16 Sep 2010 11:50:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Aydan Özoguz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Positionen & Debatten]]></category>
		<category><![CDATA[SPD-Bundestagsfraktion]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeitslosigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Familie]]></category>
		<category><![CDATA[Jugendliche]]></category>
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		<description><![CDATA[Bis 1. Januar 2011 muss der Gesetzgeber das Urteil des Bundesverfassungsgericht zur Bemessung der Regels&#228;tze im SGB II (Arbeitslosengeld II – „Hartz-IV“) umsetzen. Dazu hatte das Gericht einen umfassenden Aufgabenkatalog &#252;bertragen: transparente und sachgerechte Ermittlung der Bedarfe ( die sich in den Regels&#228;tzen ausdr&#252;cken m&#252;ssen), Sicherstellung der Teilhabechancen von Kindern und Sicherstellung dieser Anspr&#252;che im [...]]]></description>
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<div id="attachment_2833" class="wp-caption alignleft" style="width: 210px"><a href="http://oezoguz.de/wp-content/uploads/2010/09/familie1.jpg" rel="shadowbox[post-2830];player=img;"><img class="size-full wp-image-2833" title="familie" src="http://oezoguz.de/wp-content/uploads/2010/09/familie1.jpg" alt="" width="200" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">Stephanie Hofschlaeger/ pixelio.de</p></div>
<p>Bis 1. Januar 2011 muss der Gesetzgeber das Urteil des Bundesverfassungsgericht zur Bemessung der Regels&#228;tze im SGB II (Arbeitslosengeld II – „Hartz-IV“) umsetzen. Dazu hatte das Gericht einen umfassenden Aufgabenkatalog &#252;bertragen: transparente und sachgerechte Ermittlung der Bedarfe ( die sich in den Regels&#228;tzen ausdr&#252;cken m&#252;ssen), Sicherstellung der Teilhabechancen von Kindern und Sicherstellung dieser Anspr&#252;che im Zweifelsfall durch den Bund. Die Bundesregierung, allen voran Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen (CDU), muss diesen Auftrag umsetzen, der Bundestag den Gesetzentwurf beraten und ein Gesetz beschlie&#223;en, dass ab 1. Januar 2011 in Kraft treten kann.</p>
<p><strong>Was ist bisher passiert? Nichts, allenfalls Ablenkungsman&#246;ver</strong> durch von der Leyen: Am 20. August 2010 hatte sie den Sozialministern der Bundesl&#228;nder ihre Pl&#228;ne zur Umsetzung des Urteils vorgestellt. Ein schl&#252;ssiges Konzept? Fehlanzeige!</p>
<p><strong>Ablenkungsman&#246;ver Chipkarte f&#252;r Kinder:</strong></p>
<p>Von der Leyen verk&#252;rzt die Debatte um die Anpassung der Regels&#228;tze f&#252;r Kinder vollkommen unzul&#228;ssig auf einen Teilaspekt, n&#228;mlich die Einf&#252;hrung einer elektronischen Bildungscard – ein Ablenkungsman&#246;ver von ihren eigenen Vers&#228;umnissen bei der Umsetzung des Urteils. Von der Leyens gro&#223; angek&#252;ndigte Bildungscard f&#252;r alle Kinder ist bereits betr&#228;chtlich zusammen geschmolzen. Mittlerweile hei&#223;t es, dass die Bildungscard nur noch als Pilotprojekt „in einigen Modellregionen“ zu testen sein solle. Wie so ab 1. Januar 2011 eine bessere Bildungsteilhabe f&#252;r alle Kinder im Hartz-IV-Bezug sichergestellt werden soll, ist mehr als fraglich. Ebenso wenig ist bekannt, wie die schwarz-gelbe Bundesregierung die Bedarfe von Kindern transparent und angemessen ermittelt will und wie hoch dementsprechend die (finanziellen) Leistungen ab 2011 &#252;berhaupt sein m&#252;ssen. Dummerweise ist diese Ermittlung aber Grundlage f&#252;r alle weiteren &#220;berlegungen.</p>
<p>Jetzt soll am 20. September ein erster Referentenentwurf aus ihrem Ministerium kommen, der die H&#246;he der Leistungen zun&#228;chst aber noch offen l&#228;sst. Die SPD-Bundestagsfraktion fordert Ministerin von der Leyen und die CDU/CSU/FDP auf, zusammen mit uns ein zukunftsf&#228;higes Konzept f&#252;r die Regels&#228;tze zu erarbeiten. Daf&#252;r haben wir ein Konzept zur Umsetzung des Bundesverfassungsgerichts vorgelegt.</p>
<p><strong>Drei-S&#228;ulen-Modell der SPD</strong></p>
<p>1. transparent ermittelte Regels&#228;tze f&#252;r Kinder und Erwachsene, welche die unterschiedlichen Bedarfe angemessen abbilden,<br />
2. die Garantie, dass auch besondere Bedarfe gedeckt werden. Hierzu geh&#246;ren beispielsweise die Klassenfahrt oder Kosten in Folge von chronischen Erkrankungen,<br />
3. der Ausbau der Infrastruktur, damit Kinder &#252;berhaupt ihren Anspruch auf F&#246;rderung und Teilhabe einl&#246;sen k&#246;nnen. Dazu z&#228;hlen Ganztagsbetreuung in Kitas, Ganztagsangebote an Schulen uvm.</p>
<p><a href="http://oezoguz.de/wp-content/uploads/2010/08/kinderregelsaetze.pdf" target="_blank">Hier k&#246;nnen Sie das Konzept in der Langfassung mit allen Details einsehen!</a></p>
<p>Das Bundesverfassungsgerichtsurteil bietet die Chance, jetzt weiter auf einen Ausbau der Bildungsinfrastruktur zu dr&#228;ngen. Das hat die SPD in den vergangenen Jahren konsequent getan: Denn das Ganztagsschulprogramm genauso wie der Ausbau der Kitas und die Einf&#252;hrung eines Rechtsanspruchs f&#252;r alle Kinder ab Eins auf einen Betreuungsplatz gehen auf uns Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten zur&#252;ck.</p>
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		<item>
		<title>Selbst&#228;ndige m&#252;ssen 328 Prozent mehr zahlen</title>
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		<pubDate>Thu, 08 Jul 2010 09:30:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Aydan Özoguz</dc:creator>
				<category><![CDATA[SPD-Bundestagsfraktion]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeitslosigkeit]]></category>

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		<description><![CDATA[Eine Vervierfachung der Beitr&#228;ge von Selbst&#228;ndigen f&#252;r die freiwillige Arbeitslosenversicherung &#8211; das ist das n&#228;chste Kapitel im schwarz-gelben SommerALBtraum. Bis zum Jahr 2012 steigen die Monatsbeitr&#228;ge der Selbstst&#228;ndigen bis zum vierfachen des jetzigen Beitrages, ohne dass diese hierf&#252;r bessere Leistungen erhalten. Diese Regelung ist in dem sogenannten &#8220;Besch&#228;ftigungschancengesetz&#8221; enthalten, das der Deutsche Bundestag heute abschlie&#223;end [...]]]></description>
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<div id="attachment_2386" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><a href="http://oezoguz.de/wp-content/uploads/2010/07/Sparschwein.jpg" rel="shadowbox[post-2383];player=img;"><img class="size-full wp-image-2386" title="Sparschwein" src="http://oezoguz.de/wp-content/uploads/2010/07/Sparschwein.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">S.Hofschlaeger/pixelio.de</p></div>
<p>Eine Vervierfachung der Beitr&#228;ge von Selbst&#228;ndigen f&#252;r die freiwillige Arbeitslosenversicherung &#8211; das ist das n&#228;chste Kapitel im schwarz-gelben SommerALBtraum. Bis zum Jahr 2012 steigen die Monatsbeitr&#228;ge der Selbstst&#228;ndigen bis zum vierfachen des jetzigen Beitrages, ohne dass diese hierf&#252;r bessere Leistungen erhalten. Diese Regelung ist in dem sogenannten &#8220;Besch&#228;ftigungschancengesetz&#8221; enthalten, das der Deutsche Bundestag heute abschlie&#223;end debattiert und mit den Stimmen von CDU,CSU und FDP verabschiedet hat (<a href="http://oezoguz.de/wp-content/uploads/2010/07/GEBesch&#228;ftigungschancen.pdf" target="_blank">hier finden Sie den Gesetzentwurf</a>). Der pauschale Monatsbeitrag f&#252;r Selbstst&#228;ndige steigt demnach von derzeit 17,89 Euro (in den westdeutschen Bundesl&#228;ndern) auf bis zu 76,65 Euro an.</p>
<p>Die Bundesregierung beweist nach ihrer missgl&#252;ckten Finanzreform der Krankenversicherung in einem weiteren wichtigen Zweig der Sozialversicherung ihre geballte Inkompetenz. Die Beitragserh&#246;hung um 328 Prozent wird die freiwillige Arbeitslosenversicherung f&#252;r viele Selbstst&#228;ndige, Existenzgr&#252;nderinnen und Existenzgr&#252;nder zu einer unbezahlbaren Absicherung machen. Im Ergebnis d&#252;rfte sich die von der Regierung angestrebte Entlastung der Arbeitslosenkasse vor allem daraus ergeben, dass viele Selbstst&#228;ndige abgeschreckt werden und gar keine Versicherung abschlie&#223;en. Armutsrisiko!!!</p>
<p>Gerade der Personenkreis, der die Absicherung dringend ben&#246;tigt, wird nicht mehr erreicht. Die soziale Absicherung f&#252;r Selbstst&#228;ndige verschlechtert sich damit weiter.</p>
<p>Wann wird dieser Dilettanten-Stadl endlich enden?</p>
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		<item>
		<title>Entfristung der 3.200 Stellen in den JobCentern gesichert</title>
		<link>http://oezoguz.de/entfristung-der-3-200-stellen-in-den-jobcentern-gesichert/2039/</link>
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		<pubDate>Thu, 10 Jun 2010 07:41:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Aydan Özoguz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Arbeit & Lohn]]></category>
		<category><![CDATA[SPD-Bundestagsfraktion]]></category>
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		<description><![CDATA[Es gibt noch gute Nachrichten aus der Berliner Regierungskoalition: Gestern hat sich Schwarz-Gelb im Haushaltsaussschuss des Deutschen Bundestages durchgerungen, die SPD-Forderung nach der Entfristung von 3.200 Stellen in den Jobcentern endlich zu beschlie&#223;en. Damit ist sichergestellt, dass gut eingearbeitete Mitarbeiter der JobCenter in dieser schwierigen Zeit des Umbruchs kontinuierlich ihre Arbeit f&#252;r die Vermittlung von [...]]]></description>
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<p><a href="http://oezoguz.de/wp-content/uploads/2010/06/arbeitsagentur.jpg" rel="shadowbox[post-2039];player=img;"><img class="alignleft size-full wp-image-2040" title="arbeitsagentur" src="http://oezoguz.de/wp-content/uploads/2010/06/arbeitsagentur.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Es gibt noch gute Nachrichten aus der Berliner Regierungskoalition: Gestern hat sich Schwarz-Gelb im Haushaltsaussschuss des Deutschen Bundestages durchgerungen, die SPD-Forderung nach der Entfristung von 3.200 Stellen in den Jobcentern endlich zu beschlie&#223;en. Damit ist sichergestellt, dass gut eingearbeitete Mitarbeiter der JobCenter in dieser schwierigen Zeit des Umbruchs kontinuierlich ihre Arbeit f&#252;r die Vermittlung von Arbeitssuchenden fortsetzen k&#246;nnen.<br />
Der Weg zu diesem Beschluss war schwierig und nicht immer von Fairness auf Seiten der schwarz-gelben Regierung gepr&#228;gt. Die 3.200 Stellen, die 2010 planm&#228;&#223;ig bei der Bundesagentur f&#252;r Arbeit zur Entfristung anstanden, hatte Schwarz-Gelb im Dezember 2009 im Haushaltsausschuss qualifiziert gesperrt. Unglaublich, mitten in der Finanz- und Wirtschaftskrise, wo wir gutgeschulte und erfahrene Mitarbeiter in den JobCentern brauchen, um Arbeitslose wieder in Arbeit zu bringen!</p>
<p>Die Regierungsfraktionen hatte auch 2010 die Entfristung der Mitarbeiter mehrfach von der Tagesordnung des Haushaltsausschusses genommen. Zudem stand zu bef&#252;rchten, dass angesichts des j&#252;ngsten Sparpakets (<a href="http://oezoguz.de/ungerecht-und-unsozial-familien-und-arbeitslose-muessen-unter-sparplaenen-von-schwarz-gelb-leiden/2014/" target="_blank">hier mein Artikel dazu</a>) mit seinen unverantwortlichen K&#252;rzungen im Arbeits- und Sozialbereich um 30 Mrd. Euro bis 2014 auch die Entfristung erneut vertagt worden w&#228;re. Doch letztlich hat sich die SPD mit ihrer Forderung durchgesetzt &#8211; eine gute Nachricht f&#252;r die betroffenen Mitarbeiter der JobCenter und f&#252;r die Arbeitssuchenden, die auf gute Betreuung angewiesen sind.</p>
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		<title>Fairness auf dem Arbeitsmarkt &#8211; das SPD-Konzept</title>
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		<pubDate>Tue, 16 Mar 2010 10:42:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Aydan Özoguz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Arbeit & Lohn]]></category>
		<category><![CDATA[Positionen & Debatten]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeit]]></category>
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		<description><![CDATA[Die SPD will mit grundlegenden Reformen eine neue Ordnung auf dem Arbeitsmarkt schaffen. Die Begrenzung von Leiharbeit, mehr Mitbestimmung, ein gesetzlicher Mindestlohn von 8,50 Euro und ein sozialer Arbeitsmarkt sollen f&#252;r mehr Gerechtigkeit sorgen, die W&#252;rde der Menschen sichern und das Ziel von Vollbesch&#228;ftigung verfolgen. Daf&#252;r hat das SPD-Pr&#228;sidium am 15. M&#228;rz 2010 ein umfassendes [...]]]></description>
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<p><a href="http://oezoguz.de/wp-content/uploads/2010/03/Gabriel-Scholz.jpg" rel="shadowbox[post-996];player=img;"><img class="alignleft size-full wp-image-998" title="Gabriel Scholz" src="http://oezoguz.de/wp-content/uploads/2010/03/Gabriel-Scholz.jpg" alt="Gabriel Scholz" width="150" height="150" /></a>Die SPD will mit grundlegenden Reformen eine neue Ordnung auf dem Arbeitsmarkt schaffen. Die Begrenzung von Leiharbeit, mehr Mitbestimmung, ein gesetzlicher Mindestlohn von 8,50 Euro und ein sozialer Arbeitsmarkt sollen f&#252;r mehr Gerechtigkeit sorgen, die W&#252;rde der Menschen sichern und das Ziel von Vollbesch&#228;ftigung verfolgen.</p>
<p>Daf&#252;r hat das SPD-Pr&#228;sidium am 15. M&#228;rz 2010 ein umfassendes Konzept beschlossen (<a href="http://www.spd.de/de/pdf/100315_beschluss_arbeitsmarkt.pdf" target="_blank">hier einsehen!</a>).<br />
Mit diesem arbeitsmarktpolitischen Gesamtkonzept hat die SPD einen Gegenentwurf vorgelegt zu den Hartz-IV-Thesen Guido Westerwelles und der Aufstocker-Logik von J&#252;rgen R&#252;ttgers. Wir zeigen detailliert Vorschl&#228;ge f&#252;r eine neue Ordnung auf dem Arbeitsmarkt. Selbstkritik mit Fehlentwicklungen aus den Arbeitsmarktreformen der rot-gr&#252;nen Bundesregierung geh&#246;ren ehrlicherweise auch dazu – bspw. bei der Leiharbeit oder auch bei der Verm&#246;gensanrechnung von Arbeitslosengeld II-Empf&#228;ngern („Hartz IV“). SPD-Vorsitzender Sigmar Gabriel und SPD-Vize Olaf Scholz stellten das Konzept in Berlin vor.</p>
<p>In der Kurzfassung hier die wichtigsten Eckpunkte:</p>
<p><strong>Arbeit muss sich lohnen</strong><br />
Im Kern geht es darum, den Trend auf dem Arbeitsmarkt weg von sozialversicherungspflichtiger und Existenz sichernder Besch&#228;ftigung zu stoppen. Deutschland darf nicht zu einer Transfergesellschaft werden, wie sie der nordrhein-westf&#228;lische Ministerpr&#228;sident R&#252;ttgers vertritt. Klare Absage auch an die FDP-Pl&#228;ne, das Lohnabstandsgebot durch K&#252;rzungen in der Grundsicherung vorzunehmen. Dies ist schon verfassungsrechtlich nicht machbar. Darum macht sich die SPD f&#252;r einen gesetzlichen Mindestlohn stark und unterst&#252;tzt den Deutschen Gewerkschaftsbund in seiner Forderung nach 8,50 Euro f&#252;r die Lohnuntergrenze.</p>
<p><strong>Leiharbeit begrenzen</strong><br />
Leih- und Zeitarbeit m&#252;ssen wieder auf ihren eigentlichen Zweck zur&#252;ckgef&#252;hrt werden. Denn die Leiharbeit hat sich – auch durch Tarifvertr&#228;ge mit neu entstandenen &#8220;Scheingewerkschaften&#8221; – weniger zu einem Instrument der Flexibilit&#228;t entwickelt als viel mehr zur Lohndr&#252;ckerei. Darum wollen wir die Mitbestimmungsrechte der Betriebsr&#228;te in den Entleihbetrieben st&#228;rken und den Grundsatz &#8220;gleicher Lohn f&#252;r gleiche Arbeit&#8221; durchsetzen.</p>
<p><strong>Neue Perspektiven f&#252;r Langzeitarbeitslose</strong><br />
Der von vielen voreilig kritisierte Ansatz von SPD-Vize Hannelore Kraft ist richtig: Wir brauchen einen ausgebauten sozialen Arbeitsmarkt gerade f&#252;r Langzeitarbeitslose, die wegen starker Vermittlungshemmnisse derzeit kaum Chancen auf dem ersten Arbeitsmarkt haben. 200.000 neue Besch&#228;ftigungsverh&#228;ltnisse sollen geschaffen werden. Klar ist: Es darf keine regul&#228;re Besch&#228;ftigung vernichtet werden und die Annahme eines solchen Angebots ist freiwillig. Kein Stra&#223;enkehr-Zwang a la Guido Westerwelle!</p>
<p><strong>Qualifizierung verl&#228;ngert Arbeitslosengeld I-Bezug</strong><br />
Wichtige Verbesserungen schl&#228;gt das SPD-Konzept beim Arbeitslosengeld vor. Der Anspruch auf das Arbeitslosengeld I soll bei beruflichen Qualifizierungsma&#223;nahmen bis zu zw&#246;lf Monate verl&#228;ngert werden. Wegen des hohen b&#252;rokratischen Aufwands und auch um die Lebensleistung jedes Einzelnen zu honorieren fordert die SPD die Abschaffung der Verm&#246;genspr&#252;fung beim Arbeitslosengeld II. In den kommenden Wochen wollen wir au&#223;erdem pr&#252;fen, wie die zunehmende Zahl an freiberuflich T&#228;tigen, beispielsweise K&#252;nstler, Selbst&#228;ndige oder Subunternehmer in die sozialen Sicherungssysteme, insbesondere Alterssicherung, einbezogen werden k&#246;nnen.</p>
<p>Die vorgelegten Thesen, die jetzt in der Partei aber auch mit Gewerkschaften, Unternehmen und Sozialverb&#228;nden diskutiert werden sollen, sind eine konsequente Weiterentwicklung unserer Politik, die auch Korrekturen vornimmt.</p>
<p><strong>Endg&#252;ltig beschlossen wird das arbeitsmarktpolitische Konzept auf dem SPD-Parteitag im September 2010.</strong></p>
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