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Frühkindliche Bildung – bessere Chancen für Kinder

Frühkindliche Bildung – bessere Chancen für Kinder

Kinder haben ein Recht auf Bildung von Anfang an. Als Integrationsbeauftragte der SPD-Bundestagsfraktion und Familienpolitikerin ist für mich ganz klar: Frühkindliche Bildung verbessert Chancen, am gesellschaftlichen Leben teilzuhaben – gerade auch für Kinder mit “Migrationshintergrund”. Bildung kann so Benachteiligungen von Kindern und Familienarmut entgegenwirken. Studien belegen: Das fängt mit dem frühen Besuch einer guten Kindertageseinrichtung an! Davon profitieren alle Kinder.

Hier finden Sie die aktuelle Broschüre zur Kinder- und Familienpolitik der SPD-Bundestagsfraktion beim Thema “Frühkindliche Bildung”!

Bis 2009 konnte die SPD viel für Kinder erreichen: Mit dem Tagesbetreuungsausbaugesetz (TAG) hatte die SPD-Bundestagsfraktion bereits 2004 den Grundstein dafür gelegt, dass in Deutschland endlich ein ausreichendes und gutes Angebot an Kinderbetreuung geschaffen wird. Das war ein erster wichtiger Schritt.

Damit jedes Kind auch die Möglichkeit hat, einen KiTa-Platz zu bekommen, haben wir dann mit dem Kinderförderungsgesetz (KiföG) den Rechtsanspruch durchgesetzt. Er wird ab 2013 für alle Eltern von Kindern ab dem ersten Geburtstag gelten.

Von Schwarz-Gelb sind derzeit leider nur schlechte Signale zu vernehmen: Nicht zuletzt durch die Steuerpolitik von CDU, CSU und FDP sind viele Kommunen, die den Ausbau der Kinderbetreuung zu schultern haben, in eine finanzielle Schieflage geraten. Der Ausbau der Kinderbetreuung ist weit hinter den vorgegebenen Zielen zurück: Fest steht, dass mit dem bisherigen (langsamen) Ausbau der Kita-Kapazitäten nicht alle Kinder im Jahr 2013 einen Platz erhalten werden.

Die SPD-Bundestagsfraktion fordert daher einen nationalen Bildungspakt, mit dem Bund und Länder den Ausbau der frühkindlichen Bildung und Betreuung voranbringen sollen. Der Staat darf auch in Krisenzeiten nicht an der Bildung sparen, sondern muss ganz im Gegenteil mehr in Bildung investieren! Vor allem die CDU-Bundesfamilienministerin muss endlich handeln, damit Angebote der frühkindlichen Bildung heute und morgen ausgebaut und verbessert werden.

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