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Entfristung der 3.200 Stellen in den JobCentern gesichert

Entfristung der 3.200 Stellen in den JobCentern gesichert

Es gibt noch gute Nachrichten aus der Berliner Regierungskoalition: Gestern hat sich Schwarz-Gelb im Haushaltsaussschuss des Deutschen Bundestages durchgerungen, die SPD-Forderung nach der Entfristung von 3.200 Stellen in den Jobcentern endlich zu beschließen. Damit ist sichergestellt, dass gut eingearbeitete Mitarbeiter der JobCenter in dieser schwierigen Zeit des Umbruchs kontinuierlich ihre Arbeit für die Vermittlung von Arbeitssuchenden fortsetzen können.
Der Weg zu diesem Beschluss war schwierig und nicht immer von Fairness auf Seiten der schwarz-gelben Regierung geprägt. Die 3.200 Stellen, die 2010 planmäßig bei der Bundesagentur für Arbeit zur Entfristung anstanden, hatte Schwarz-Gelb im Dezember 2009 im Haushaltsausschuss qualifiziert gesperrt. Unglaublich, mitten in der Finanz- und Wirtschaftskrise, wo wir gutgeschulte und erfahrene Mitarbeiter in den JobCentern brauchen, um Arbeitslose wieder in Arbeit zu bringen!

Die Regierungsfraktionen hatte auch 2010 die Entfristung der Mitarbeiter mehrfach von der Tagesordnung des Haushaltsausschusses genommen. Zudem stand zu befürchten, dass angesichts des jüngsten Sparpakets (hier mein Artikel dazu) mit seinen unverantwortlichen Kürzungen im Arbeits- und Sozialbereich um 30 Mrd. Euro bis 2014 auch die Entfristung erneut vertagt worden wäre. Doch letztlich hat sich die SPD mit ihrer Forderung durchgesetzt – eine gute Nachricht für die betroffenen Mitarbeiter der JobCenter und für die Arbeitssuchenden, die auf gute Betreuung angewiesen sind.

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